Bessere Selbstfürsorge – Tu dir gut!

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Kraft schöpfen, neue Energie sammeln und wieder durchstarten, sind wichtige Themen in Zeiten hoher Stressbelastung und Burnout. Unsere Gesellschaft verlangt nach immer mehr Leistung, ständiger Erreichbarkeit und Dauererfolgen. Aber wer sich selbst aufopfert, die eigenen Kräfte immer wieder überschreitet oder wichtige Bedürfnisse verleugnet, wird auf Dauer krank. Umso wichtiger ist es, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, innere Stärke zu aktivieren und gut für sich zu sorgen, damit wir trotz Alltagsstress, familiärer und beruflicher Dauerbelastung nicht über die eigenen Kräfte hinausgehen. Nur wer für sich selbst gut sorgen kann, ist auch in der Lage, gut für andere zu sorgen. Warum das so ist, lesen Sie hier. Gern schaue ich in einem persönlichen Coaching mit Ihnen, wie Sie Ihre Kraftquellen aktivieren können und mehr Motivation und Lebensfreude in den privaten und beruflichen Alltag bringen können.

Achtsam sein und Grenzen akzeptieren

Es gibt viele Situationen im Leben, die Stress verursachen und uns unter Druck setzen. Beispielsweise, wenn wir gefordert sind, Dinge zu tun, die wir mit uns selbst nicht so recht vereinbaren können. Bei unterschiedlichen Meinungen oder Bedürfnissen zwischen Eltern und Kindern, zwischen den Ehepartnern oder Chef und Angestelltem. Eine Zeit lang können solche Differenzen ausgehalten werden, „Augen zu und durch“ heißt es dann oder „Lächeln und Zähne zusammenbeißen“ oder bei einer Aufgabe die berühmte „die Faust in der Tasche“ machen. Hält diese Situation aber zu lange an, sollten wir für uns sorgen, indem wir beginnen, die Belastung zu verringern. Dazu muss ein Mensch seine Grenzen kennen, achtsam für sich selbst sein und die Fähigkeit aktivieren, „Nein“ zu sagen. Die Grenze im richtigen Moment zu setzen, ist aber oft gar nicht so leicht. Häufig fällt uns erst im Nachhinein auf, dass Ruhe, Rückzug oder Delegation schon viel früher notwendig gewesen wäre. Das Nein an der richtigen Stelle ist eine Sache der Gewohnheit und kann geübt werden. Aber dazu muss man erst einmal wahrnehmen, welche Bedürfnisse gerade wichtig sind und im Bedarfsfall für sich selbst einstehen können. Falls das bisher noch nicht ganz so schaffen, wie Sie es brauchen, helfen Ihnen die folgenden Anregungen hoffentlich weiter.

Eine wertschätzende Haltung

Selbstfürsorge ist anhand einer inneren Haltung erkennbar, die zeigt, dass ein Mensch achtsam und wertschätzend mit sich selbst umgeht, seine Gefühle und Bedürfnisse anerkennt, mit seinen Kräften haushaltet und sich bei Bedarf auch Unterstützung holt, um innerlich im Gleichgewicht zu bleiben. Geprägt wurde der Begriff durch den französischen Geisteswissenschaftlers Michel Foucault († 1984), der die Eigenverantwortung des Einzelnen betonte.
Gerade in sozialen Berufen ist Selbstfürsorge ein wichtiger Faktor. Anderen wirklich zu helfen setzt voraus, für sich selbst gut sorgen zu können. Die folgenden Bereiche sind besonders wichtig dabei:

  • Selbstbestimmung – individuell Wichtiges tun können
  • Selbstachtsamkeit – eigene Bedürfnisse wahrnehmen und äußern
  • Selbstwertgefühl – eigenen Fähigkeiten anerkennen und schätzen
  • Selbstakzeptanz – Stärken ebenso akzeptieren wie Schwächen und Grenzen
  • Entspannung und Genuss – für das eigene Wohlbefinden sorgen
Bessere Selbstfürsorge - Coaching mit Dörthe Huth
Bessere Selbstfürsorge – Coaching mit Dörthe Huth

Sorgen Sie gut für sich?

Wie sieht es denn nun bei Ihnen aus, sorgen Sie in all diesen Bereichen gut für sich? Oder schieben Sie Ihre Bedürfnisse immer wieder auf?
Nehmen Sie sich zwischendurch Zeit für sich selbst und denken einmal in Ruhe darüber nach, ob Sie ausreichend Schlaf bekommen, regelmäßig und gesund essen und trinken, zwischendurch ausreichend Erholung bekommen, Zeit in der Natur verbringen können oder mit Freunden? Überlegen Sie, was Ihnen in Ihrem Leben schon einmal Kraft gegeben hat und Sie lebendig und ausgelassen gemacht hat und holen Sie davon wieder mehr in Ihr Leben. Halten Sie auch nach neuen Lebensimpulsen Ausschau, sorgen Sie für Abwechslung, Zeitvertreib, der Freude macht und suchen Sie nach Menschen, mit denen Sie glücklich sein können.  Auch ein Coaching kann hilfreich sein, die Selbstfürsorge einmal ausgiebig zu reflektieren und Kraftquellen zu erschließen oder bei hartnäckigen Problemen auch eine Psychotherapie. Selbstfürsorge ist kein Programm, dass man abarbeiten kann, es ist ein achtsamer Umgang mit sich selbst.

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, schicken Sie mir doch eine eMail oder rufen mich einfach an. Ich freue mich auf Sie! Ihre Dörthe Huth Tel.: +49 (0) 2362 – 7877990.

Achten Sie gut auf sich, Ihre Dörthe Huth

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2 Gedanken zu „Bessere Selbstfürsorge – Tu dir gut!“

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