Burnout – Lebensfreude statt Erschöpfungssymptome

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

je eher Erschöpfungssymptomen etwas entgegensetzt wird, umso eher ist ein ausgewogenes, gesundes und erfülltes Leben möglich. Deshalb ist es wichtig, die Merkmale eines beginnenden Burnout so früh wie möglich zu erkennen. Als Burnout wird im allgemeinen ein Zustand dauerhafter emotionaler Erschöpfung bezeichnet. Dabei trifft es nicht nur Berufstätige, die unter der Dauerbelastung der beruflichen Anforderungen innerlich „ausbrennen“ sondern auch Hausfrauen, Studenten oder pflegende Angehörige. Meist haben all diese Menschen eines gemeinsam: Sie sind schon seit langem über ihre emotionalen und körperlichen Belastungsgrenzen gegangen.

Wie sich eine Burnout-Symptomatik zeigt

Ein Burnout kann sich durch eine Vielzahl möglicher Symptome zeigen. Von anfänglich leichter Reizbarkeit, Nervosität und Schlafstörungen kann sie über Kopf- und Rückenschmerzen bis hin zu Zittern und Herzrasen reichen und sich sogar in einer handfesten Depression manifestieren. Bei den meisten Menschen bleiben die ersten Anzeichen unbeachtet. Die Betroffenen spüren aber, dass sie für den Alltag immer mehr Kraft aufwenden müssen.Die körperlichen und seelischen Warnzeichen sollten in jedem Fall ernst genommen werden, so lassen sich einige wirksame Strategien entgegensetzen

1. Dem Körper Gutes tun

Durch gute Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung halten Sie sich in gesunder Balance. Genießen Sie in aller Ruhe Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse und halten Sie sich mindestens zweimal wöchentlich durch Tanzen, Walken, Fahrradfahren, QiGong o.ä. in Schwung. Das kurbelt den Stoffwechsel an, regt zum Durchschlafen an und Magen-Darmprobleme haben keine Chance.

2. Qualitätszeit für Beziehungen

Durch einen lieben Partner, die Familie, Freunde, die Gemeinde oder den Verein, erfährt man Rückhalt, Wertschätzung und Akzeptanz. Pflegen Sie Ihre Beziehungen, aktivieren Sie alte Bekanntschaften oder probieren Sie einfach einmal eine neue Gruppe aus. Planen Sie einen festen Termin pro Woche mit Ihrem Partner in trauter Zweisamkeit ein. Dazu gehört auch, immer mal wieder das Handy auszuschalten. Man muss nicht dauernd erreichbar sein.

3. Loslassen, was festsitzt

Wenn Gedanken und Gefühle um Dinge kreisen, die nicht so funktionieren, wie wir sie gerne hätten, kommt man leicht in eine gedankliche Abwärtsspirale, die es möglichst rasch zu unterbrechen gilt. Lassen Sie Ihre schädlichen Gedanken los, indem Sie sich auf das ausrichten, was Ihnen im Leben gut tut und Freude macht. Auf die Schönheit der Natur beispielsweise. Schließlich können wir unsere Gedanken selbst steuern.

4. Träume in Realität verwandeln

Träumen Sie noch oder leben Sie schon? Wenn Sie einen Traum haben, sollten Sie sich daran machen, ihn zu verwirklichen. Ausreden gelten nicht. Horchen Sie tief in sich hinein, ob da vielleicht eine Unzufriedenheit zu spüren ist, weil ein Anteil Ihres Lebens noch nicht voll zur Entfaltung kam. Wann, wenn nicht jetzt?

5. Gezielte Entspannungszeiten

Wer Phasen von starker Anspannung durchläuft sollte sich in jedem Fall bald wieder eine Phase der Ruhe gönnen, um das eigene Wohlbefinden auszubalancieren. Entspannungstechniken haben sich als effektive Maßnahmen zur Stressreduktion bewährt. Je öfter man ein Entspannungsverfahren übt, wie Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder auch Meditation, umso leichter kann man sich auf Knopfdruck Spannung abbauen. 10 bis 20 Minuten täglich helfen schon. Das kann ein Spaziergang sein, eine Meditation oder die Lieblings-CD über Kopfhörer. Auch Körperkontakt entspannt die Seele. Das gilt für Massagen ebenso wie für Zärtlichkeiten. Nehmen Sie sich die Zeit dazu, es lohnt sich!

6. Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Ist der Burnout noch nicht zu weit fortgeschritten, kann eine Psychologische Beratung, ein Persönlichkeitstraining oder ein Coaching sinnvoll sein, um belastende Faktoren herauszuarbeiten und um zu lernen, mit diesen besser umzugehen als bisher. Neben der notwendigen medizinischen Diagnostik kann aber auch eine längerfristige Psychotherapie hilfreich sein sowie die Begleitung durch eine Selbsthilfegruppe. Immer wieder erzählen Betroffene, dass Ihnen auch die alternativen Methoden weitergeholfen haben, die Hypnose, die Kunsttherapie oder Meditation – oder auch der Lauftreff um die Ecke.

Generell gilt: Was gut tut, macht das Leben leichter

Wichtig ist, die für jeden Menschen ansprechendsten Begleitformen zu finden und vielleicht auch, alte Vorstellungen von sich selbst loszulassen, um sich auf Neues einzulassen.

Je eher wir den belastenden Faktoren im eigenen Leben etwas Positives entgegensetzen, umso eher können wir wieder ein ausgewogenes, gesundes und erfülltes Leben genießen.

Wenn Sie Ihre Erschöpfungssymptome einmal von der psychischen Seite her betrachten und etwas mehr Leichtigkeit in Ihr Leben bringen möchten, bin ich in meiner Praxis in Dorsten gerne für Sie da und helfe Ihnen durch entsprechende Übungen, Erklärungen und Strategien für innere Stärke. Rufen Sie mich einfach an unter 02362/7877990 oder schicken mir eine E-Mail über das Kontaktformular. Gerne können Sie mir auch Ihre Gedanken, Tipps und Anregungen einfach unten als Kommentar hinterlassen.

Damit wünsche ich Ihnen eine Woche voller Lebensfreude,

Ihre Dörthe Huth

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6 Gedanken zu „Burnout – Lebensfreude statt Erschöpfungssymptome“

  1. hallo,
    vielen dank für den wirklich sehr interessanten artikel!
    im übrigen:
    die wirksamste medizin ist die natürliche heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt. ( hippokrates )
    liebe grüsse
    kurt kölbach

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