Seelennahrung

Die 5 besten Motivations-Strategien zur Gewichtsreduktion

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

das Frühjahr ist da, die Sonne scheint und das kommt für viele von uns auch schon das leidige Thema Gewicht wieder auf den Plan. Deshalb hat die Ernährungsberaterin Karin Knorr uns ihre besten Motivations-Strategien zum Abnehmen verraten, wie man sich am effektivsten zum Abnehmen motiviert und langfristig schlank bleibt. Die meisten Diäten punkten mit einer anfänglich raschen Gewichtsreduktion durch eine radikale Nahrungseinschränkung. Doch nehmen viele Menschen im Anschluss an die Diät auch rasch wieder zu. Sinnvoller und für den Körper stressfreier ist es, sich zu einer dauerhaften und damit lebenslangen Ernährungsumstellung zu motivieren. Anfänglich ist das etwas aufwändiger als einfach nur die Anweisungen eines Diätprogramms zu befolgen, führt aber dafür zu dauerhafterem Erfolg. Die Ernährungsexpertin Karin Knorr finden Sie im Internet übrigens unter www.knorr-fit.de

Der Wunsch, schlank zu sein und zu bleiben

Den Wunsch, schlanker zu werden, haben die meisten Übergewichtigen. Bei vielen bleibt es allerdings bei dem Wünschen, denn sich selbst zu motivieren, ist nicht so ganz einfach. Eine noch größere Herausforderung ist es, das Wunschgewicht auf Dauer zu halten. „Sich dazu zu motivieren, tatsächlich mit der Gewichtsreduktion zu beginnen, ist schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung“, meint die Ernährungsberaterin Karin Knorr. „Am besten sollte man aber gleich richtig starten“. Daher finden Sie im Folgenden die fünf effektivsten Motivations-Strategien zur Gewichtsreduktion.

Motivationsstrategie 1: Genuss beginnt im Kopf

Um nicht dem Jo-Jo-Effekt zum Opfer zu fallen und langfristigen Erfolg zur erzielen, ist es bei der Gewichtsreduktion wichtig, sich auch mental dauerhaft umzuprogrammieren. Wer gelernt hat, zu viel, zu fettig, zu süß oder auf andere Weise falsch zu essen, wird die Gewohnheit wahrscheinlich mit Genuss verbinden. Darum wird das Abnehmen häufig auch als Verzicht erlebt. Genuss entsteht aber auch im Kopf. Deshalb heißt es, achtsam neue Einstellungen zu gesunden und nahrhaften Lebensmitteln zu finden. Es geht darum, sich neu auszurichten, Nahrungsmittel und Esssituationen neu zu bewerten. Wer Abnehm-Empfehlungen zu beherzigen versucht, weil er muss oder weil er soll, wird es schwer haben. Die beste Motivation ist der Antrieb, der aus einem selbst heraus kommt. Dazu gilt es, die eigene Faulheit zu überlisten und nicht das Abnehmen in den Vordergrund der Gedanken zu rücken, sondern das Gesamtprojekt „Wohlfühlen im eigenen Körper“. „Ich möchte den Klienten den Druck nehmen und sie anleiten, mit Freude gesund, leicht und lecker zu essen. Und das mit relativ wenig Aufwand“, sagt die Expertin Karin Knorr. Schließlich hat das Gewicht nur bedingt mit Lebenszufriedenheit zu tun. Wer es schafft, den Zeiger an der Waage auch beim Abnehmen nicht zum Maßstab aller Dinge zu machen, ist auf dem richtigen Weg.

Motivationsstrategie 2: Gewichtsreduktion als Rundum-Projekt

Zur Gewichtsreduktion braucht man erst einmal die Anfangsmotivation. Man muss den Kopf dafür frei bekommen, damit es auch funktioniert. Viele Vorausplanungen, Aktivitäten und mentale Umprogrammierungen sind notwendig, um das Leben auf das Abnehmen einzustellen. Das geschieht, indem man sich immer mehr einlässt auf die Themen, die mit der Gewichtsreduktion verbunden sind: Gesundheit, Wohlfühlen, gesunde Ernährung, Bewegung, Lebensfreude usw. Zur besseren Anfangsmotivation erstellen Sie sich am besten einen Plan. Fixieren Sie all das schriftlich, was Sie sich vornehmen und wozu es gut ist. Begründen Sie, warum Sie sich welche Vorsätze gefasst haben. Z.B.: täglich eine halbe Stunde Bewegung, um die Kondition zu verbessern und mehr Kalorien zu verbrennen. Natürliche Lebensmittel, um körperlich fitter zu werden. So wird das Abnehmen nicht zu einer lästigen Sache, die getan werden muss, sondern es entsteht ein Rundum-Projekt „mehr Lebensqualität“. Karin Knorr erarbeitet mit ihren Klienten beispielsweise gerne eine 100-Tage-Plan. „Diese Zeit ist überschaubar und wenn man dann 5 Kilo geschafft hat, kann man neu planen.“

Motivationsstrategie 3: Neue Freude an Bewegung entwickeln

Zur Gewichtsreduktion muss man mehr Kalorien verbrennen als man zu sich nimmt, damit muss der Körper auf die Reserven zurückgreifen. Allerdings baut er dabei Fett und auch Muskeln ab. Aber je weniger Muskeln man hat, umso weniger Kalorien verbrennt man. Gerade deshalb muss man dafür sorgen, dass gleichzeitig zum Abnehm-Programm auch Muskelmasse aufgebaut wird. „Wer das nicht tut, läuft Gefahr, zuzunehmen, obwohl man sein Essverhalten geändert hat“, warnt Karin Knorr, die nicht nur Abnehm-Kandidaten berät, sondern auch Sportlern durch ihre Ernährungsberatungen zu mehr Leistungsfähigkeit verhilft. Daher weiß sie auch “Die Freude an der Bewegung kommt bei der Bewegung”. Wer einmal in Bewegung gekommen ist, dem bringt der Sport gleich einen mehrfachen Nutzen. Bewegung sorgt für eine positivere Grundstimmung, wodurch weniger Frustessereien zu vermerken sind. Wer wieder Freude an der Bewegung gefunden hat, wird auch dann noch weitermachen, wenn er sein Abnehm-Ziel erreicht hat. Und das wiederum verspricht einen langfristigen Gesundheits-Effekt. Sportmuffel sollten ganz langsam beginnen. Wenn Sie schon seit Jahren zum Couch-Potatoe mutiert sind, versuchen Sie doch erst einmal täglich eine kleine Runde spazieren zu gehen, das Fahrrad wieder einmal aus dem Keller zu holen und auch mal die Treppen anstelle des Aufzugs zu nehmen.

Motivationsstrategie 4: Natürliche Lebensmittel für einen gesunden Körper

Karin Knorr hat einen ganz besonderen Weg gefunden, sich gesund zu ernähren: mit natürlichen Lebensmitteln. Die leidenschaftliche Gemüsegärtnerin setzt am liebsten die eigene Ernte auf den Speiseplan. „Beim Gärtnern kann ich abschalten, den Alltag hinter mir lassen und Gleichgesinnte treffen. “ In vielen Fertiggerichten und Würzmitteln sind Zusatzstoffe enthalten, mit denen unser Körper nichts anfangen kann. Im schlimmsten Fall reagieren wir darauf mit Unannehmlichkeiten wie Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Bluthochdruck. Darum rät die Expertin zu natürlichen Nahrungsmitteln. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt über den Tag verteilt 5 Portionen Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Man kann sich zur Scheibe Brot beispielsweise einfach ein Paar Scheiben Gurken und Tomaten anrichten oder weniger Reis und Nudeln nehmen und dafür etwas mehr von der Gemüseration. Dazu Fleisch oder Fisch in Maßen. Probieren Sie doch auch einmal die Obst- oder Gemüsesorten, die Sie bisher auf Ihrem Speiseplan auslassen. Den Rettich, den Kohlrabi oder den Blumenkohl als Knabber-Rohkost für zwischendurch und den täglichen Apfel nicht vergessen. Karin Knorr rät dazu, das Essen durch frische Kräuter und naturbelassene Gewürze aufzuwerten. „Die kurbeln mit ihren Inhaltsstoffen unseren Stoffwechsel an, machen satt und bringen Energie.“

Motivationsstrategie 5: Belohnungen und Wohlfühlinseln

Karin Knorr rät, sanft und wohlwollend mit sich selbst umzugehen. Man sollte jeden Tag einen kleinen Schritt auf dem Weg der Gewichtsreduktion gehen und sich weniger mit den Misserfolgen beschäftigen als mit den Erfolgen. „Freuen Sie sich über jeden noch so kleinen Teilerfolg und vergessen Sie nicht, sich zu belohnen.“ Belohnungen sind für jeden Menschen individuell. Man kann sich beispielsweise mit einem duftenden Bad verwöhnen oder mit einer entspannenden Massage oder sich einen Friseurtermin gönnen. Man kann sich auch belohnen, indem man gemeinsam mit Freunden auf gesunde Art und Weise kocht oder sich für das Durchhalten eine Wochenendreise bucht. Auch das Schwimmen, Spazieren gehen oder Rad fahren machen in der Gemeinschaft mit anderen Menschen am meisten Spaß und können als Belohnung betrachtet werden. Für viele Menschen, die an Gewicht verlieren, ist es eine wunderbare Belohnung, ein zu groß gewordenes Kleidungsstück auszusortieren oder sich ein neues Teil in einer kleineren Größe zuzulegen. Das Rundumprojekt „Wohlfühlen im eigenen Körper“ Ein Rundumprojekt „Wohlfühlen im eigenen Körper“ macht im Grunde auch das Kalorienzählen unnötig. „Wer sich gesund ernährt, braucht sich nicht an Zahlen zu orientieren“, meint die Expertin Karin Knorr. Selbst auf Süßes braucht niemand zu verzichten. Allerdings muss man lernen, sich nur ein Stück zu gönnen und nicht gleich die ganze Packung leer zu essen. Eine Gewichtsreduktion muss man übrigens nicht alleine schaffen. Neben Selbsthilfegruppen gibt es auch Ernährungsberater und Diätärzte, die beraten und begleiten können. So kann eine professionelle Ernährungsanalyse darüber Auskunft geben, wie die Ernährung eines Menschen sich zusammensetzt und wie ein gesünderer Ernährungsplan aussehen könnte. Gleichzeitig bekommt man damit Tipps an die Hand, die leicht im Alltag umgesetzt werden können. Im Idealfall wird man nicht nur an Gewicht verlieren, sondern gleichzeitig fitter werden und sich wohler fühlen. „Wenn es einmal einen „undisziplinierten Tag“ gibt, nicht verzagen“, rät Karin Knorr. „Schalten Sie am nächsten Tag einfach wieder auf gesund um“.

Herzlichen Dank an Karin Knorr für all Ihre Hinweise. Ich hoffe, auch Sie konnten den ein oder anderen Tipp der Expertin gebrauchen. Wenn Sie weitere Ideen haben und diese auch den anderen Lesern zur Verfügung stellen möchten, hinterlassen Sie doch gleich unten einen Kommentar. Wie motivieren Sie sich? Welche Stratgie hilft Ihnen am besten? Oder vielleicht haben Sie sogar ein ganz besonderes Rezept zum leichten Genuss?

Damit wünsche ich uns allen eine leichte Woche,

Ihre Dörthe Huth

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6 Gedanken zu „Die 5 besten Motivations-Strategien zur Gewichtsreduktion“

  1. Wenn das mal alles so einfach wär. Bei mir klappt das irgendwie nicht und für alle, denen es auch so geht ist mein Tipps, sich so anzunehmen, wir eben sind.

  2. Lieber Marco,
    das ist ohnehin ein guter Tipp! Vielleicht kommt aber auch wieder eine andere Zeit ;)In jedem Fall viel Erfolg.
    Mit einem lieben Gruß,
    Dörthe Huth

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