Die Adventszeit hat begonnen

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist Advent und die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Die Nacht um Sankt Andreas, den Schutzheiligen der Liebenden, leitet um den 30. November  herum die “Rauhnächte” ein, die Zeit zwischen den Jahren. Die Adventszeit beginnt, diie Tage werden kürzer, die Temperatur fällt und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Kinder freuen sich täglich auf ihr kleines Geschenk aus dem Adventskalender, die weihnachtliche Dekoration in den Häusern und in den Straßen schafft eine besondere Atmosphäre der Besinnlichkeit. Für viele Menschen ist dies die schönste Zeit im Jahr. Überall auf der Welt wird gefeiert. Viele Bräuche haben ihren Anfang hier in Europa genommen.

Adventszeit – Beginn des neuen Kirchenjahres

Die Adventszeit wurde bereits im 6. Jahrhundert nach Christus in Rom gefeiert. Allerdings waren es anfangs noch sechs Sonntage, die erst später auf vier verkürzt wurden. Die Adventszeit beginnt mit dem vierten Sonntag vor dem 24. Dezember, leitet das neue Kirchenjahr ein und dient zur Vorbereitung auf Weihnachten. Advent bedeutet so viel wie Ankunft, denn Christen feiern, dass Jesus Christus auf die Welt gekommen ist und wiederkommen wird. Die Advents- und Weihnachtszeit ist dementsprechend eine Zeit der Hoffnung. Früher war die Adventszeit eine stille Zeit, in der die Menschen gefastet haben und häufig an Gottesdiensten teilnahmen. Heute ist es eine betriebsame Zeit, berufliche Projekte müssen vor den Weihnachtsferien abgeschlossen werden, es stehen Weihnachtsfeiern in Kindergarten, Schule, Verein und dem Betrieb an. Weihnachtsgeschenke müssen organisiert und das Haus weihnachtlich geschmückt werden.

Adventsbräuche – der Adventskranz

Ein wichtiges Element der Adventszeit ist für viele Deutsche der Adventskranz. Diesen Brauch gibt es seit etwa 150 Jahren. Aus Tannenzweigen gebunden wird er mit vier Kerzen dekoriert, Schleifen und weihnachtlichem Schmuck. An jedem Adventssonntag wird eine Kerze angezündet. Sie steht als Symbol für das Leben,  dass das Licht, trotz der Dunkelheit zunimmt. Die Adventssonntage werden häufig genutzt, um mit der Familie zusammen zu sein, bei stimmungsvollem Kerzenschein, Plätzchen und Kaffee zusammen zu sitzen und
Der Brauch des Adventskranzes verbreitete sich von Norddeutschland aus über ganz Deutschland. Der evangelische Pfarrer Johann Heinrich Wichern führte in seinem Weisenhaus einst Andachten ein, zu denen Lieder gesungen und Geschichten über Weihnachten erzählt wurden. Im „Rauhen Haus“ wurde jeden Tag eine Kerze angezündet, bis an Weihnachten 24 Kerzen an einem Kronleuchter hingen. Die Kinder schmückten den Leuchter mit Tannenzweigen als Symbol für das Leben. Nur waren für eine Wohnung die 24 Kerzen zu viel, daher wurden sie auf eine Kerze pro Woche verringert.

Der Weihnachtskalender

Kinder erhalten üblicherweise am ersten Dezember einen Weihnachtskalender mit 24 Türchen, die mit Schokolade oder anderen kleinen Geschenken gefüllt sind. Sie markieren die Tage bis zum Heiligabend, an dem es bei uns in Deutschland die Weihnachtsgeschenke gibt. In anderen Ländern werden die Geschenke häufig erst am Morgen des 25.12. ausgeteilt.
Die Kalender gibt es seit 1908, als der Mitinhaber einer Druckerei, Gerhard Lang (1881-1974) sich daran erinnerte, dass seine Mutter für ihn früher immer 24 Kästchen mit jeweils einem Gebäckstück auf einen Karton aufgebracht hatte. Das Gebäck ersetzte er erst durch 1908 durch farbenfrohe Bilder, ab 1920 wurden die Adventskalender mit den typischen Türchen hergestellt und seit Ender der 1950er Jahre gibt es sie mit Schokolade.

Weihnachtsbäume und Wunschzettel

Der Brauch, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, breitete sich im 19. Jahrhundert von Deutschland aus über die ganze Welt aus. Die ersten Weihnachtsbäume waren mit allerlei Essbarem geschmückt. Äpfel, Nüsse und Trockenfrüchte hingen für die Kinder an den Zweigen. Es folgten Bonbons und Kekse und später auch Symbole wie kleine Engel. Äpfel, Kugeln und Zapfen als Symbol der Fruchtbarkeit, kleine Päckchen als Symbol für die Geschenke der Heiligen drei Könige oder Kerzen zur Überwindung der kalten Jahreszeit.
Im 19. Jahrhundert begannen Kinder aus wohlhabenden Elternhäusern ihre Wunschzettel für Weihnachten zu schreiben. Diese Tradition gibt es in unterschiedlichen Formen heute noch immer. Sie werden an den Weihnachtsmann oder das Christkind gerichtet.

Am 06. Dezember ist NikolaustagNikolaus komm in unser Haus

Am 06. Dezember ist Nikolaustag. Nikolaus von Myra war ein Bischof, der etwa in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts wirkte und von der katholischen Kirche heilig gesprochen wurde, weil er viele gute Taten vollbracht haben soll. Noch heute bringt er den Kindern in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember kleine Geschenke.Damit er sie nicht einfach auf den Boden legen muss, stellen die Kinder ihre Stiefel vor die Tür. Dafür lernen die Kinder Nikolaus-Gedichte wie “Knecht Ruprecht” von Theodor Storm und singen Lieder wie “Nikolaus komm in unser Haus”, um den Nikolaus einzuladen.

Advent – Die besinnliche Zeit hat begonnen

Die besinnliche Zeit ist heute auch zu einer aufregenden Zeit geworden, in der viel los ist. Sie lädt auch dazu ein, das eigene Leben einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, die Zufriedenheit in Beruf und Privatleben zu überprüfen und sich eventuell für das kommende Jahr neue Ziele zu setzen. Wenn Sie dies einmal unter professioneller Anleitung tun möchten, freue ich mich auf Ihren Anruf zur Vereinbarung eines Coaching-Termins. Rufen Sie mich einfach an unter 02362/7877990 oder schicken mir eine E-Mail über das Kontaktformular. Ich würde mich freuen, Sie in meiner Praxis in Dorsten begrüßen zu dürfen.

Genießen wir die dunkle Zeit,

Ihre Dörthe Huth

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2 Gedanken zu „Die Adventszeit hat begonnen“

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