Die Selbstheilungskräfte stärken

Liebe Leserin, lieber Leser,

Körper, Geist und Seele stehen in ständiger Wechselwirkung. Auch Nerven-, Hormon- und Immunsystem beeinflussen sich gegenseitig, dafür gibt es mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Belege. Bestimmte Einflüsse können unser Denken und Fühlen verändern, das Immunsystem schwächen oder stärken. Daran sollten wir nicht nur im Falle einer Erkrankung denken, sondern auch vorbeugend etwas dafür tun. Welchen Anteil die Psyche dabei hat, erfahren Sie in diesem Überblick.

Der Einfluss immunologischer Faktoren

Das interdisziplinäre Forschungsfeld der Psychoneuroimmunologie beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen von Psyche, Nervensystem und Immunsystem. Verbindungen zwischen dem Nervensystem, dem Immunsystem, dem endokrinen System und weiteren Systemen des Körpers sind mittlerweile nachgewiesen. Von dem Moment unserer Zeugung an bis zu unserem Tod folgt unser Leben einer Reihe von immunologischen Schritten. Dazwischen geschieht Erfahrung, Lernen und Wachstum. Auf Körperebene entstehen Zellen, interagieren miteinander, verschmelzen, weisen sich ab oder zerstören sich sogar. Die Vielfalt all dieser Interaktionen formt ein komplexes Netzwerk, das entscheidend auf die Immunaktivität einwirkt. Jedoch ist das Gesamtsystem hochkomplex und durch unzählige Faktoren beeinflussbar. Die Psyche, das soziale Umfeld, lebenskritische Ereignisse und viele weitere Faktoren haben Einfluss auf uns. Derzeit sind aber weder alle Aus- und Wechselwirkungen erfassbar, noch die Zusammenhänge vollumfänglich überprüfbar.

Depressionen, Ängste und Stress schwächen die Immunabwehr

Depressionen, Stress oder Ängste schwächen den Organismus und gehen mit einer Veränderung der Immunabwehr einher. Durch verschiedene Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass überwiegend negative Einstellungen und Gefühle die Effektivität des Immunsystems an verschiedenen Stellen schwächen können. In der Folge werden Infektionen nicht mehr so schnell und effektiv bekämpft. Die Auswirkungen sind vielfältig und ergeben derzeit noch kein einheitliches Bild, das verallgemeinernde Schlussfolgerungen zulässt. Jede Menge Funktionen und Wechselwirkungen gilt es noch zu erforschen. Die Psychoneuroimmunologie befindet sich noch in einem Stadium der Grundlagenforschung. Ein aktuelles Bild über die internationale Forschungslandschaft bietet derzeit das Fachbuch “Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie” von Christian Schubert aus dem Schattauer Verlag.

Selbstheilungskräfte aktivieren

Ebenso wie negative Einflüsse zu Erkrankungen führen können, müssten wir positive Einflüsse zur Stärkung der Gesundheit nutzen können.  Dies erklärt auch die Wirkung heilsamer psychischer Prozesse durch Anleitungen spezifischer Methoden, die sich nachweislich auf körperliche Funktionen auswirken. Dazu gehören beispielsweise die Meditation, Entspannungsverfahren oder Hypnose. Bei den meisten psychotherapeutischen Einsätzen steht die Beseitigung von Konflikten im Vordergrund. Eine Verbesserung der immunologischen Funktionen kann nach neueren Forschungsergebnissen neben der Anwendung der zuvor genannten Verfahren auch über die Integration von Visualisierungen und der Stärkung psychischer Einflussfaktoren erfolgen. Auch Persönlichkeitseigenschaften wie Optimismus, Selbstwert und Selbstwirksamkeit sind hilfreich bei der Anregung der Selbstheilungskräfte sowie positive Gefühle und sichere soziale Bindungen. Dies alles dient nicht nur der Aktivierung der Selbstheilungskräfte im Falle einer Erkrankung sondern sollte uns vor allem im Hinblick auf die Vorbeugung aktiv werden lassen.

Selbstheilung - Dörthe Huth

Wenn Sie aus dem Raum Dorsten kommen und die Wirkung von innerer Bilder zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte selbst erfahren möchten, freue ich mich auf Ihren Anruf zur Terminvereinbarung. Imaginationen, Achtsamkeitsübungen oder eine Kurzentspannung sind wohltuende Erfahrungen. Sie erreichen mich unter: 02362/7877990 oder schicken Sie mir eine E-Mail über das Kontaktformular.

Gerne können Sie mir auch Ihre Gedanken, Tipps und Anregungen einfach unten als Kommentar hinterlassen.

Ihre Dörthe Huth

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3 Gedanken zu „Die Selbstheilungskräfte stärken“

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