Emotionale Intelligenz – die Basis für Erfolg und Zufriedenheit

Liebe Leserin, lieber Leser,

Die Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen, deren Motive und Verhaltensweisen zu verstehen, war für den Menschen einst überlebenswichtig. Neben der Intelligenz eines Lebewesens spielen also offensichtlich auch noch die Emotionen eine entscheidende Rolle, denn auch emotionale Intelligenz erfordert komplexe Verarbeitungsprozesse im Gehirn. Lange Zeit galt der Intelligenz-Quotient (IQ) als der Maßstab für den Erfolg eines Menschen, doch in den letzten Jahren wird der Bedeutung der emotionalen Intelligenz ein immer höherer Stellenwert beigemessen. Emotionale Fähigkeiten sind mindestens ebenso wichtig, wie andere Fähigkeiten. Besonders in der Wirtschaft, bei der Auswahl von teamfähigen Mitarbeitern und Führungskräften wird der Emotionalen Kompetenz ein hoher Stellenwert beigemessen. Und eben weil diese Kompetenzen so wichtig ist, beschäftige ich mich in meinen Büchern, Vorträgen und Seminaren auch immer wieder mit  diesem Themen wie: Achtsamkeit, Lebensfreude und Loslassen …

Lebensfreude - Belastendes loslassen und der Seele neue Kraft geben. Dörthe Huth, Junfermann Verlag 2016.
Lebensfreude – Dörthe Huth

Lebensfreude
Belastendes loslassen und der Seele neue Kraft geben
160 Seiten, kartoniert
Format: 17.0 x 24.0 cm
Erschienen im Oktober 2016
ISBN: 978-3-95571-494-9
19,90 € inkl. MwSt.

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Emotionale Intelligenz nach Daniel Goleman

Populär wurde das Konzept „Emotionale Intelligenz“ (EI) in den 1990er Jahren durch das das gleichnamige Buch von Daniel Goleman. Der Begriff tauchte allerdings auch schon früher auf. Bereits im Jahr 1920 hat der Intelligenzforscher Edward Thorndike den Begriff “Soziale Intelligenz” verwendet, um die Fähigkeit eines Menschen zu beschreiben, andere richtig verstehen und anleiten zu können. So versteht auch Goleman unter Emotionaler Intelligenz die Fähigkeit, Gefühle bei sich selbst und anderen richtig einschätzen und beeinflussen zu können. Darin sah er eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg und Führungskompetenz. Neben dem IQ begann der EQ von sich Reden zu machen und es wurde immer deutlicher, dass Menschen über ganz verschiedene Intelligenzen verfügen. Allerdings sehen nicht alle Wissenschaftler in der Emotionalen Intelligenz ein Konzept, sondern glauben, dass sie sich aus der Mischung erlernbarer Fähigkeiten und den sogenanten „Big Five“ ergibt, den grundlegenden Dimensionen unserer Persönlichkeit. Zur Messung der EI wurde das Emotional Competence Inventory (ECI) entwickelt, das wie ein Persönlichkeitstest aufgebaut ist. Immerhin sind sich alle einige, dass bei jedem Menschen eine genetische Veranlagung für die Ausprägung emotionaler Kompetenz besteht, einen anderen Teil machen die Erfahrungen in Kindheit und Jugend aus, aber auch bis ins hohe Alter lässt sich die emotionale Kompetenz noch fördern.

30 Minuten Achtsamkeit - Dörthe Huth
30 Minuten Achtsamkeit – Dörthe Huth

30 Minuten Achtsamkeit

29. Februar 2016 erschienen

GABAL Verlag

Softback 96 Seiten

€ 8,90 (D) | € 9,20 (A).

ISBN: 978-3869367088

Blätterbare Leseprobe

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So zeigt sich emotionale Intelligenz in Alltag und Beruf zeigt

Die Emotionale Intelligenz umfasst eine ganze Reihe von Fähigkeiten und Kompetenzen, wie Kommunikationsfähigkeit, Mitgefühl, Menschlichkeit, Taktgefühl, also all das, was wir unter Herzensbildung verstehen. Im Alltag zeigt sich eine hohe emotionale Intelligenz durch einen guten Kontakt zu anderen Menschen, die Pflege von Freundschaften, innere Ausgeglichenheit und die Fähigkeit, im Konfliktfall lösungsorientiert zu denken und zu handeln und durch einen Kompromiss die Bedürfnisse aller Beteiligten miteinzubeziehen. Gegenseitige Akzeptanz, zuhören und sich gelten lassen, sind Kennzeichen emotionaler Kompetenz. Aber nicht nur der Umgang mit anderen spielt bei der EQ eine Rolle, sondern auch der Umgang mit sich selbst und den eigenen Emotionen, die Fähigkeit zur Selbststeuerung, Selbstberuhigung, Selbstmotivation oder die Selbsteinschätzung über eigenen Stärken und Schwächen. All dies ist natürlich nicht nur für das Privatleben relevant sondern ganz besonders auch für das Arbeitsleben, deshalb hat sich das Denken rund um die EI in der Wirtschaft so stark verbreitet. Viele Unternehmen wählen ihre Mitarbeiter mittlerweile ganz besonders nach ihren sozialen und emotionalen und sozialen Eigenschaften aus. Laut Goleman ermöglicht die Emotionale Intelligenz eine Verbesserung des Arbeitsklimas, der Mitarbeitermotivation und der Produktivität eines Unternehmens.

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4 Gedanken zu „Emotionale Intelligenz – die Basis für Erfolg und Zufriedenheit“

  1. Hallo Frau Huth,
    wir haben bei uns in der Abteilung schon mehrfach Fortbildungen im Bereich soziale Kompetenz gemacht. Kurzzeitig flackert dann tatsächlich sowas wie Zusammenhalt, Gemeinschaft und lösungsorientierte Zusammenarbeit auf, aber die Motivation lässt schon zwei Wochen später wieder nach und dann ist es, als hätte es die Kompetenzen nie gegeben. Das ist total schade, besonders weil es so ein spannender Bereich ist und wir ja gesehen haben, wie gut uns so eine Veränderung in diese Richtung tut.
    Viele liebe Gruße,
    Donna

  2. Pingback: Handgeschriebene Briefe und Postkarten – eine ganz besondere Zuwendung » Dörthe Huth

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