Achtsamkeits-Impuls: Abstand gewinnen

Achtsamkeit ist ein Prinzip, das aus dem Zen-Buddhismus in unsere westliche Welt herüber gekommen ist. In einem Zustand der Achtsamkeit nimmt man eine offene und akzeptierende Haltung ein. Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle dürfen einfach sein und erfahren die volle Zuwendung ohne Bewertung. Das bedeutet, ganz im Hier und Jetzt zu sein und den Moment umfassend wahrzunehmen.

Sich zentrieren, Abstand gewinnen und sich erholen

Während einer Achtsamkeitsübung gewinnt man Abstand zu äußeren und inneren Geschehnissen und kann einzelne Themen leichter loslassen. Achtsamkeit hilft, den Gedankenstrom zu lenken. Da, wo man nicht abschalten kann, die Gedanken sich verselbständigen oder um das immer gleiche Thema kreisen. Im Kopf wird eine Beobachtungsperspektive eingenommen und der Gedankenstrom verlangsamt und fokussiert sich. Sogar starke Gefühlsregungen wie Angst, Wut oder Aggressivität werden nicht unterdrückt sondern tauchen auf, werden wahrgenommen, beobachtet und gewürdigt. Dadurch erfahren auch starke Gefühle eine Milderung. Die Wirkung der Achtsamkeitsübungen ist mittlerweile durch verschiedene psychologische Studien belegt, daher werden sie zunehmend auch zur Stressbewältigung, bei Ängsten, Depressionen, chronischen Erkrankungen oder in der Schmerzbewältigung angewendet. Genaueres erfahren Sie in diesem Hörbeitrag von fünf Minuten Achtsamkeit.

 

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