Kennen Sie schon Ihren inneren Narren?

Liebe Leserin, lieber Leser,
haben Sie schon den Narren in sich entdeckt und können ihn vielleicht sogar in schwierigen Situationen aktivieren? Falls nicht, laden Sie Ihren inneren Narren doch einfach ein und holen sich damit ein Stück weit mehr Bewusstsein für Freude und Freiheit in Ihr Leben.
Narren sind in allen Kulturen auf unterschiedliche Weise bekannt. In der Regel sind Sie etwas einfältige, komische, peinliche und auch oft auch durchtriebene Charaktere. Aber der Narr steht auch für Humor, Freiheit, Leichtigkeit und Frohsinn. Sich wie ein Narr zu verhalten, kann zwar peinlich sein, aber gleichzeitig auch unheimlich befreiend. Ein Narr kann sich alles erlauben, er muss sich nicht an gesellschaftliche Konventionen halten. Er kann tun, was man eigentlich nicht tut, er kann Undenkbares denken  und Unsagbares laut und deutlich aussprechen. Gerade in Situationen, in denen wir nicht weiterkommen, bringt unser innerer Narr wieder neue Möglichkeiten auf den Plan und inspiriert zu anderen Denkwegen, die wiederum zu neuem Verhalten führen.

Der Narr als Spiegelbild zur Selbsterkenntnis

Ein Narr ist eine häufig belächelte und unterschätzte Figur, denn gleichzeitig ist sie weise und spricht Wahres, wenn andere sich nicht trauen.Narren sind vielfältig und vieldeutig, so einfältig dass sie alle Grenzen sprengen, über sich hinauswachsen und höchst Erstaunliches schaffen. Der Narr ist voller Widersprüche, eine Art Gegenpol zur Normalität. Der innere Narr ist wie ein Spiegelbild der Selbsterkenntnis. Er hinterfragt die Realität, bringt Lebendigkeit ins Leben und inspiriert uns, die Dinge einmal mit ganz anderen Augen zu sehen und den eigenen Horizont zu erweitern. Die Sicht auf das Leben wird spielerischer, hurmorvoller und leichter, wandelt sich mit Narrenaugen von der Tragödie zur Komödie und bringt Leichtigkeit in die Lebensszene. In dunklen Augenblicken kann der innere Narr trübsinnige Gefühls- und Gedankenmuster durchbrechen und durch seine närrische Art und Weise  mit Humor auf die Situation blicken. Stress, Konflikte, Kränkungen oder andere schwierige Situationen schlagen uns deshalb auf das Gemüt, weil wir sie entsprechend negativ bewerten und schlecht fühlen. Eine närrische Betrachtung nimmt einer belastenden Situation, die das Leben zu dominieren scheint, den Schrecken und macht den Blick für eine kreative Lösung frei.

Das Buch mit Kartenset “Den Inneren Narren entdecken”

Mit seinem Buch und dem dazugehörigen Kartenset „Den Inneren Narren entdecken. Lebensfroh, kreativ, spirituell“ aus dem Verlag Gesundheitspflege Initiativ, lädt der Autor Georg Henkel die Leser dazu ein, sich ihrem inneren Narren strukturiert zu nähern. „Feel Fool“  ist das Motto des Buches und stellt die dementsprechenden Fragen, wie zum Beispiel (S. 15):

    • Wann hast du dich zuletzt wie ein Narr gefühlt?
    • Oder dich zum Narren gemacht?
    • Oder einen Narren gegeben? (welchen)
    • Wann wurdest Du selbst das letzte Mal genarrt? (Wie)
    • Wie hat sich das angefühlt? Wieso?
    • Was will der Narr in Deinem Leben?
    • Was willst Du vom Narren?
    • Wirklich!?

Diese und ähnliche Fragen inspirieren dazu, mit dem inneren Narren „zu arbeiten“ und sich selbst dadurch auf verschiedenen Ebenen weiterzuentwickeln. Denn die unterschiedlichen Narrenperspektiven erlauben einen neuen Zugang zu alten Denk- Gefühls- und Verhaltensweisen. Es eröffnet einen spielerischen Zugang zu sich selbst, gerade auch in schwierigen Situationen. Die dazugehörigen Karten sind eine zusätzliche humorvolle Idee, dem inneren Narren zu begegnen.

Der ganz persönliche innere Narr ist in jedem Fall eine Begegnung Wert.

Damit wünsche ich Ihnen eine närrische Woche,

Ihre Dörthe Huth

PS: Wenn Ihnen dieser närrische Beitrag gefällt, erzählen Sie es doch bitte Ihren auch Ihren Freunden auf Facebook, Twitter und Co oder hinterlassen mir unten einen Kommentar 🙂

4 Gedanken zu „Kennen Sie schon Ihren inneren Narren?“

  1. Vielen Dank für diesen schönen Artikel, liebe Frau Huth. Mehr Leichtigkeit in mein Leben zu holen, ist ein Thema, das mich sehr beschäftigt. Vielleicht erinnern Sie sich, dass wir bei einem Ihrer Seminare schon einmal darüber gesprochen haben? Es ist schon eine Weile her und vieles hat sich seitdem verändert, aber ich bin noch immer auf dem Weg. Vielleicht kann mir mein innerer Narr ein wenig dabei helfen, die neue Richtung zu finden. Mit einem ganz herzlichen Gruß, Mareike

    1. Liebe Mareike,
      der Weg ist das Ziel und jeder Schritt, der gut tut, ist richtig 🙂
      Einen ganz lieben Gruß zurück,
      Dörthe Huth

  2. Also ich habe öfter mal einen Clown gefrühstückt und kann das jedem anderen ebenfalls empfehlen. Tut einfach mal gut, sich zwischendurch auf diese Weise auszuklinken 🙂 Das Buch habe ich mir bestellt und bin gespannt.

    1. Lieber K. Rauel,
      ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen, ich hatte es ganz bestimmt!
      Lieben Gruß, Dörthe Huth

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.