mapapu – Das therapeutische Kuscheltier für Kinder

Liebe Leserin, lieber Leser,

Helden der Kindheit … Wir alle kennen die Wirkung eines Kuscheltieres. Es ist nicht nur die erste große Liebe im Leben, sondern auch ein Zuhörer, Ratgeber, Tröster. Experten sprechen ihnen sogar elementare therapeutische Wirkungen zu, von der Entwicklung des Selbst über Verantwortung bis zur Fürsorge für andere. In diesem Gastartikel möchten wir Ihnen die mapapu-Kuscheltiere vorstellen, die sogar noch einen Schritt weitergehen.

MaPaPu

 

MAPAPU – das Kuscheltier aus den Lieblings-Shirts der Eltern

Ein mapapu ist eine MAma-PApa-PUppe, zusammengenäht aus den Lieblings-T-Shirts der Eltern für deren Kind. Der bekannte Stoff der Eltern sowie deren vertrauter Geruch schaffen auf Anhieb familiäres Vertrauen, Geborgenheit und Schutz. Die positiven Eigenschaften des Kuscheltieres werden verstärkt.

Wir von mapapu, also Jen und Hendrik, leben eine Patchwork-Familie. Zwei unserer vier Kinder pendeln zwischen zwei Zuhause hin und her – und mapapus begleiten sie seit vielen Jahren. Sie haben unseren Kindern in ihrer ursprünglichen Orientierungsschwierigkeit über die komplizierten Familienverhältnisse sehr geholfen. Dann fragten Freunde uns Bekannte, ob wir ihnen nicht auch einen mapapu für ihre Kinder nähen könnten. Erst als Taufgeschenk oder Geburtstagsüberraschung, dann aber auch einmal zu einem sehr traurigen Anlass. Wir nähten einem Kind einen mapapu aus der Kleidung seines verstorbenen Bruders. Als wir erfuhren, wie sehr unser Kuscheltier dem Kind geholfen hat, waren wir sehr berührt. Wir begannen, die mapapus auch für andere herzustellen und haben im Herbst 2013 unser kleines Familienunternehmen gegründet.

Trauer verarbeiten mit einem ganz persönlichen Kuscheltier

Obwohl jedes Kind einen mapapu aus den Stoffen seiner Eltern haben sollte, konzentrieren wir uns auf Kinder mit wackelnder Seele. Denn bei ihnen kann ein persönlicher mapapu aus symbolkräftigen Stoffen ein Stück weit helfen, die jeweilige Trauer zu bearbeiten.

Beispielsweise finden Trennungskinder im mapapu Trost und einen Hafen, um neuen Mut zu schöpfen. Trennungskinder haben, egal in welchem Zuhause sie gerade sind, eine mapapu Mutter und Vater immer bei sich. Sie haben einen Verbrüderten, der genauso ist, wie sie selbst, nämlich aus dem Stoff der Eltern. Das Kind bekommt über den mapapu von seinen getrennten Eltern das deutliche Zeichen, geliebt und genauso richtig zu sein, wie es eben ist. Der mapapu kann helfen, die Trennung der Eltern zu verarbeiten und die Schuldzuweisung, die sich das Trennungskind oft selbst gibt, zu verringern.

Trost in der Trauer für Hinterbliebenenkinder

Bei Hinterbliebenenkindern ist ein mapapu, genäht aus Lieblings-T-Shirts des geliebten Verstorbenen, eine kräftige Trauerhilfe. Das Kuscheltier kann etwas, das nicht zu begreifen und auch nicht mehr greifbar ist, begreiflich und greifbar machen. Das Kind hat die Möglichkeit, im Spiel das individuelle Erleben der Situation nachzustellen. Es findet Trost durch greifbare Nähe und kann den Verlust leichter verarbeiten.

 

Mapapu

mapapu – Hilfe für die Kinderseele

Dies sind zwei von vielen weiteren Ansätzen für therapeutische Anwendungsgebiete eines mapapus. Und wir sind selbst immer wieder überrascht, welche Einsatzgebiete uns nahegelegt werden. Ob verwaiste Eltern, trauernde Geschwister, Kinder mit krankheitsbedingten langen Krankenhausaufenthalten: Ein mapapu kann helfen, eine aus dem Gleichgewicht gebrachte Kinderseele ein Stück weit zu stabilisieren.

Nähere Informationen gibt es unter www.mapapu.de oder direkt bei Jen und Hendrik unter 04182 285 636.

Alles Gute wünschen Jen und Hendrik

 

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