Praxiswissen, Vernetzung und Unterstützung durch Supervision

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

seit nunmehr zehn Jahren bereite ich Psychologische Berater, Heilpraktiker (Psychotherapie) und Coaches auf die ersten Schritte mit Klienten vor. Immer wieder höre ich den Wunsch der angehenden Kolleginnen und Kollegen, sich mit einer eigenen Praxis niederzulassen. Viele haben bereits jede Menge Zeit und Geld in ihre Ausbildung investiert und sind hochmotiviert, andere Menschen in Konflikt- oder Problemsituationen professionell zu unterstützen. Anfangs steht dabei nicht das Geld im Vordergrund, sondern die Hilfestellung für Klienten und die Selbstverwirklichung. Der Schritt in die eigene Praxis ist aber auch mit vielen finanzieller Unsicherheit und ebenso unsicheren Erfolgsaussichten verknüpft. Die ersten Monate sind häufig noch voller Zuversicht. Durch Flyer, Anzeigen, Visitenkarten und auf Empfehlung von Freunden finden einige wenige Klienten den Weg zur Praxis. Doch nach einigen Monaten kommt die Ernüchterung, denn die Empfehlungen sind zwar da und Sie erreichen einige Interessierte aus Ihrem Umfeld, das reicht aber auch Dauer nicht aus, die Praxis zu halten. Die bisherige Öffentlichkeitsarbeit reicht nicht aus und die ersten Ängste machen sich breit. Höchste Zeit, sich zu vernetzen, Anregungen zu holen und neue Wege zu gehen – am besten in der Supervision mit Gleichgesinnten!

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Ein Praxisinhaber braucht unternehmerische Fähigkeiten

Auf einem Praxisgründer lastet ein hoher Erfolgsdruck. Einerseits ist der Erfolg vom Engagement des Praxisinhabers abhängig und von der Beziehungsarbeit zu seinen Klienten, andererseits aber auch von den seinen unternehmerischen Fähigkeiten und seiner Flexibilität, sich bei Bedarf weitere Tätigkeitsfelder zu erschließen. Gerade in den ersten Berufsjahren in der psychologischen Beratung gibt es vieles zu beachten. Freiberufler sind auch Einzelkämpfer, gerade in den ersten Jahren der Praxisgründung mangelt es nicht selten an konstruktivem Erfahrungsaustausch, fruchtbarer Vernetzung und kreativen Ideen für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. In einer eigenen Praxis wird es immer mehr zu tun geben, als für den Einzelnen zu bewältigen ist, daher ist die Fähigkeit zur Flexibilität gefragt, die Fähigkeit zur Selbststrukturierung und zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Gleichzeitig gehört ein hohes Emotionslevel, Schmerzen und Leid der Klienten zum professionellen Alltag. Die eigene Psychohygiene nicht zu vernachlässigen, ist für die Praxiskarriere aber ebenso wichtig, um nicht auszubrennen und den Klienten auch langfristig gerecht werden zu können.

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Vernetzung und Unterstützung durch Supervision in Dorsten

In meinen Supervisionen ist die Reflexion der eigenen Arbeit durch Fallbesprechungen, die Therapieplanung oder Öffentlichkeitsarbeit von Psychologischen Beratern ebenso wichtig wie die Psychohygiene oder die Schritte zur Sicherung des finanziellen Erfolgs. Das funktioniert am besten direkt vor Ort in meiner Praxis in Dorsten, ist aber grundsätzlich auch überregional per Webkonferenz möglich. In der Supervision helfe ich dabei, den Arbeitsalltag so zu strukturieren, dass er zu den Bedürfnissen des Einzelnen passt, je nachdem, was Sie als Supervisand gerade brauchen. Psychologische Beratung, Psychotherapie und Coaching sind schließlich professionelle Dienstleistungen, und benötigen Prioritäten beim Abarbeiten, um die eigenen Kräfte optimal einzusetzen und sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren zu können.

Häufige Fragen meiner Supervisanden sind:

    • Wie werde ich als Experte besser sichtbar? Wo ist mein roter Faden in der Außenwirkung?
    • Wie finden mich meine Klienten und was kann ich Ihnen konkret bieten?
    • Wie ist das konkrete Vorgehen in bestimmten Beratungssituationen oder mit schwierigen Klienten?
    • Wie betreibe ich Öffentlichkeitsarbeit über das Internet?
    • Wie und wo kann ich Vorträge halten?

Zur Vernetzung, Fallbesprechungen und kreativem Erfahrungsaustausch in der Supervision in Dorsten stelle ich in unregelmäßigen Abständen Termine ein. Lassen Sie sich direkt über den Newsletter für psychologische Experten informieren und tragen sich direkt in den kostenlosen Verteiler ein: Zum Verteiler für psychologische Experten

Wie holen Sie sich Austausch und Anregung? Betreiben Sie Praxismarketing oder lassen Ihre Praxis sogar durch professionelle PR-Arbeit promoten? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Damit wünsche einen erfolgreichen Start in die neue Praxiswoche und freue mich die nächste Anfrage für Supervision,

Ihre Dörthe Huth

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7 Gedanken zu „Praxiswissen, Vernetzung und Unterstützung durch Supervision“

  1. Liebe Dörthe,
    du hast es wieder einmal auf den Punkt gebracht. Mit den Klienten läuft es bei mir super, aber ich will jetzt auch nicht alles, was ich verdiene, in Werbung investieren, zumal Werbung für uns Heilberufler eigentlich verboten ist. Irgendwie ein Dilemma, aus dem ich nicht rauskomme. Vergiss nicht, mich über die nächste Supervision bei dir zu informieren. Vielleicht muss ich doch mal über eine Homepage nachdenken.
    Dir einen superlieben Gruß,
    Gabriel

    1. Lieber Gabriel,
      der nächste Supervision in der Gruppe kommt schon bald, ich sag Bescheid. Werbung ist übrigens nicht verboten, sie war recht streng geregelt, im letzten Jahr wurden die Gesetze aber gelockert!
      Dir einen lieben Gruß und bis bald,
      Dörthe

  2. Liebe Dörthe,

    der Weg in die Selbstständigkeit ist wirklich ein steiniger Weg. Als Neuling im Beruf würde ich selbst auch erst einmal Erfahrung in Kliniken sammeln, um dann eventuell frei zu arbeiten.
    Allerdings hatte ich bei den Psychologen immer gedacht, man müsste sich bestenfalls gleich bei den Krankenkassen und umliegenden Hausärzten melden, Visitenkarten hinterlassen und schon werden die Patienten kommen – eben durch die Empfehlung. Ist dieser Weg ebenso steinig?

    Sonnige Grüße
    Sandra

    1. Liebe Sandra,
      es gibt unterschiedliche Zugangswege zur Psychotherapie, nicht alle Therapeuten können oder wollen mit allen Krankenkassen abrechnen. Und Leistungen wie das berufliche Coaching oder die Paartherapie sind ohnehin keine Leistungen, die von den Kassen übernommen werden. Insofern braucht man schon manchmal einen langen Atem zum Praxisaufbau.
      Bei dem Regen heute schicke ich dir ebenfalls sonnige Grüße,
      Dörthe

  3. Die meisten wissen gar nicht, was Vernetzung für Vorteile bringen kann, daher ist es gut, dass das Thema einmal etwas deutlicher herausgearbeitet wird. Aber ich befürchte doch, dass die meisten die Konkurrenz fürchten und sich daher gar nicht vernetzen wollen. Wirklich schade, denn ich wünsche mir schon Austausch und ein paar Leute, bei denen ich mal eben nachfragen kann, wie sie mit bestimmten Dingen umgehen, wo sie ihre Flyer auslegen oder mit denen ich neue Ideen besprechen kann.

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