Sommersonnenwende am 21. Juni – ein mystischer Tag


Liebe Leserinnen und liebe Leser,

jedes Jahr erreicht die Sonne auf der Nordhalbkugel der Erde zur Sommersonnenwende ihren höchsten Stand über dem Horizont. Am 21. Juni 2013 ist es wieder soweit, die Sommersonnenwende bringt uns den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Die Sonne strahlt in dieser Zeit mit voller Kraft auf die Erde und der größere Teil der täglichen Sonnenbahnlaufbahn liegt oberhalb des Horizontes. Es ist die Zeit des Reifens, Gedeihens und Erblühens, ein Wendepunkt im Jahreskreis. Danach werden die Tage wieder kürzer. Seit jeher wird die Sommersonnenwende als mystischer Tag betrachtet. Schon vor Jahrtausenden feierten die heidnischen Kelten und die Germanen den Mitsommer als eines der Feste im Jahreskreis. Noch und noch heute haben die „weißen Nächte“ in Skandinavien eine besondere Bedeutung, in denen es die ganze Sommernacht hindurch hell bleibt. Auch bei uns erfreut sich dieses Fest in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit.

Schon bei den Kelten ein bedeutendes Fest

Die Sommersonnenwende war bereits bei den Kelten eines der großen Feste zu Ehren der Sonne und der Fruchtbarkeit. Das Litha-Fest um den 21. Juni wurde mit zahlreichen Ritualen begangen, ebenso wie die Wintersonnenwende. Seit der Christianisierung Europas wird das Mitsommerfest mit Johannes dem Täufer in Verbindung gebracht und von vielen daher auch als “Johanni” bezeichnet. Die katholische Kirche hatte sich bemüht, die heidnische Sonnenwend-Tradition abzuschaffen, doch waren alle Versuche gescheitert. So wurde schließlich der Gedenktag für Johannes den Täufer auf den 24. Juni gelegt und zahlreiche alte Bräuche übernommen, wie das Johanni-Feuer, das Johanni-Kraut oder der Johanni-Tag.

Bedeutung der Sommersonnenwende wächst

In den letzten Jahren hat die Sommersonnenwende immer mehr an Bedeutung gewonnen, es wird der alten Bräuche gedacht, der alten Mythen und Rituale. Mittsommer galt früher als eine Zeit, in der die Grenzen zwischen der Menschenwelt und denen der Naturgeister, Feen und Elfen sehr dünn war. Die Menschen konnten Elfen tanzen sehen und Trolle umherlaufen. Es heißt, wer versehentlich auf Johanniskraut trat oder in einen Kreis aus Bäumen, Pilzen oder Steinen trat, konnte in die Anderswelt gelangen. Die Nacht soll zudem heilende Wirkung gehabt haben, besonders der Morgentau stand im Ruf, Mensch und Tier von Krankheiten zu befreien und die Kräuter spllten besonders heilsam wirken. Die Mädchen, die noch nicht verheiratet waren, sammelten in dieser Nacht sieben verschiedene Blumen, die sie unter ihr Kopfkissen legten. Diese Blumen entfalteten in der Nacht ihre Magie und schenkten dem Mädchen einen Traum von seinem zukünftigen Ehemann. In dieser Nacht wurde getanzt, gesungen und gelacht.

Mitsommer – ein altes Fest neu belebt

Seit einigen Jahren wird das alte Fest der Sommersonnenwende neu belebt. Die Menschen treffen sich an magischen Orten in der Natur, um gemeinsam zu feiern. Ein besonderes Sommersonnenwende-Spektakel findet jedes Jahr in Stonehenge statt. Etwa 20 000 Besucher haben in den letzten Jahren zu Mitsommer den prähistorischen Steinkreis in England aufgesucht und gefeiert, bis die Sonne aufging. Dazu wird getrommelt, Musik gemacht, getanzt, gedichtet und mystische Rituale abgehalten. In Deutschland finden sich seit einigen Jahren an den Externsteinen spirituell Interessierte in der Walpurgisnacht und zur Sommersonnenwende ein und wandern zu der aus 13 Steinen bestehenden Felsformation. Auch die Geschäftswelt hat den längsten Tag des Jahres für sich entdeckt. Rheinromantik mit Lichterkette, Musik und internationaler Küche gibt es in Düsseldorf. Unter dem Motto “Die Altstadt lädt ein“, wird eine 150 Meter lange Tafel aufgebaut, an der 500 Menschen unter freiem Himmel gemeinsam essen, trinken und feiern können.

Wie feiern Sie die Sommersonnenwende?

Wenn Sie Lust darauf haben, neue Denkansätze für Ihr Leben auszuprobieren, andere Verhaltensweisen auszuprobieren oder mehr auf die glücklichen Momente des Lebens zu achten, freue ich mich auf Ihre Anmeldung zu einem Coachingtermin bei mir in Dorsten. Rufen Sie mich einfach an unter 02362/7877990 oder schicken mir eine E-Mail über das Kontaktformular.

Ein schönes Fest zur Sommersonnenwende wünscht

Ihre Dörthe Huth

PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, erzählen Sie es doch bitte Ihren auch Ihren Freunden auf Facebook, Twitter und Co :)

 

 

4 Gedanken zu „Sommersonnenwende am 21. Juni – ein mystischer Tag“

  1. Dass die Steine bei Stonehenge den Trommelwirbel aushalten, sämtliche Stürme überleben, bewundere ich immer wieder aufs Neue. Ein schöner Ort für die Sommersonnenwende. 🙂

    1. Finde ich auch, liebe Sandra. Aber auch das Spektakel an den Externsteinen würde ich auch ganz gerne mal miterleben 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.