Schlagwort-Archive: Coaching Dorsten

Lebensfreude wiederfinden – Das Haus der vielen Türen

Liebe Leserin, lieber Leser,

die meisten von uns wünschen sich ihre Lebensfreude spüren und genießen zu können. Lebensfreude kommt dann auf, wenn wir ein Ereignis als angenehm und wünschenswert erachten, wenn wir die eigene Kraft spüren und voller Tatendrang sind. Erst mit dem Gefühl, dass es einem einigermaßen gut geht, können wir die schönen Momente des Lebens voll und ganz auskosten, die Gesellschaft anderer genießen und uns an der Natur erfreuen. Durch Krankheit, den Tod eines lieben Menschen oder andere Schicksalsschläge kann einem die Lebensfreude schon mal abhanden kommen. Wie kann man sie wiederfinden? Renate Führlinger beschreibt das so schön in ihrem Text “Das Haus der vielen Türen“, den ich Ihnen nun gerne in diesem Video vorstellen möchte. Dieser Text ist auch in meinem Buch Selbstheilung zu finden. Viel Freude daran!

Wenn Sie sich eine Genesungsunterstützung wünschen, eine Trauerbegleitung oder Ihre Zukunft gezielt positiv beeinflussen möchten,  freue ich mich auf Ihre Anmeldung zu einem Coaching unter: 02362 7877990 oder eine eMail über das Kontaktformular.

Ihre Dörthe Huth

PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, erzählen Sie es doch bitte Ihren auch Ihren Freunden auf Facebook, Twitter und Co :)

Hinweise zum Weiterlesen:

Gesundheitscoaching

 Psychotherapie – Übergangstherapie

Selbstheilung – Das Buch mit CD zur Genesungsunterstützung

Selbstfürsorge – Tu dir gut

Loslassen und neu beginnen

Tragen Sie sich in den Verteiler ein - mit wertvollen Informationen und Übungen

* zwingend
Interesse

Hinweise für eine ausgewogene Work-Life-Balance

Liebe Leserin, lieber Leser,

auf dem Schreibtisch stapelt sich die Arbeit, das Telefon will einfach nicht still stehen und ein Termin jagt den anderen. Haben Sie auch manchmal den Eindruck, das Leben bestünde nur aus Arbeit? Dann ist es wieder einmal an der Zeit, etwas für die Work-Life-Balance zu tun. In meinen Coachings ist das ein häufiges Thema. Selbst wenn man am Arbeitsaufkommen nichts verändern kann, gibt es doch einige hilfreiche Möglichkeiten, wieder mehr Ausgewogenheit herzustellen und das Leben in gesündere Bahnen zu lenken.

Ausgewogenheit zwischen Arbeits- und Privatleben

Um trotz der vielfältigen Anforderungen des Alltags gesund, motiviert und leistungsfähig zu bleiben, ist eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit, Familie und persönlichen Bedürfnissen notwendig. Am besten ist es, sich hin und wieder Zeit zu nehmen und zu überprüfen, ob alles im Lot ist. Denn unter hohen Belastungen die berufliche Orientierung und persönliche Zufriedenheit nicht aus den Augen zu verlieren, ist immer wieder eine Herausforderung. So, wie sich eine schwierige familiäre Situation auf die Arbeit auswirkt, wirkt sich eine Arbeitsüberlastung auf die Familie aus. Mit der Zeit bahnen sich Unzufriedenheit, Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten oder Beziehungsprobleme ihren Weg und es kann sogar zu psychosomatischen Erscheinungen, wie Kopf- und Rückenschmerzen kommen. Aber wie kann man Privatleben und Arbeitsleben immer wieder ins richtige Gleichgewicht bringen?

Tragen Sie sich in den Verteiler ein - mit wertvollen Informationen und Übungen

* zwingend
Interesse

Work-Life-Balance

Verschiedene Methoden ermöglichen, die Work-Life-Balance immer wieder herzustellen. Je nach Bedarf kann man bei der Arbeitsorganisation ansetzen, dem Zeitmanagement, der Stressbewältigung oder den Beziehungen. Im Coaching erlebe ich immer wieder, dass engagierte Berufstätige viele Gründe haben, möglichst alle Arbeit selbst zu erledigen. Doch Delegation ist hin und wieder unumgänglich und kommt häufig sogar der Teamarbeit zugute. Niemand kann alles allein erledigen. Häufig ist es bereits hilfreich, die To-Do-Liste mit Prioritäten zu versehen und die wichtigsten Dinge zuerst abzuarbeiten. Hilfreich ist häufig auch das Einplanen einer Mittagspause, die am besten eingehalten wird, wenn man sich mit jemandem verabredet. Und die Familie ist häufig froh, wenn das Handy am Wochenende einfach für einige Stunden ausgeschaltet wird, denn erst dann liegt die volle Konzentration auf dem familiären Geschehen.

Work-Life-Balance - Dörthe Huth
Work-Life-Balance – Dörthe Huth

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Zunehmend tragen auch Unternehmen zur Verbesserung der Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter bei. Einerseits haben sie die Verantwortung für die Rahmenbedingungen, die Arbeitszeitgestaltung, Arbeitsorganisation und die Unternehmenskultur, andererseits fördert der Gesetzgeber die Bestrebungen der Unternehmen, das betriebliche Gesundheitsmanagements einzurichten und auszubauen. Dies kommt sowohl dem einzelnen Mitarbeiter als auch dem Unternehmen selbst zugute. Generell sollte darauf geachtet werden, wenn Mitarbeiter Stresssymptome zeigen oder Anzeichen von Erschöpfung und Burnout. Zwar ist es durchaus normal, dass an manchen Tagen höhere Belastungen zu bewältigen sind, als an anderen, doch sollte dies eine Ausnahme bleiben und keinesfalls zum Dauerzustand werden. Für den Einzelnen kann eine Schulungen hilfreich sein, die Work-Balance wieder zu erreichen, ein Coaching oder in einigen Fällen sogar eine Psychotherapie. Aber auch das Angebot von Teilzeitarbeit kann im Einzelfall die Lösung sein, ein Sabbatjahr oder eine Vorruhestandsregelung. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Wenn Sie Ihre Work-Life-Balance wieder in ein besseres Gleichgewicht bringen möchten, freue ich mich auf Ihre Anmeldung zu einem Coaching. Rufen Sie mich einfach an unter der Telefonnummer: 02362 7877990 oder schreiben mir eine eMail über das Kontaktformular.

Ihre Dörthe Huth

PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, erzählen Sie es doch bitte Ihren auch Ihren Freunden auf Facebook, Twitter und Co :)

Hinweise zum Weiterlesen:

Wann ist es an der Zeit für ein Coaching?

Übergangstherapie

Wie man Stress abbaut und Entspannung zur Gewohnheit wird

Achtsamkeitsübungen für zwischendurch

Bessere Selbstfürsorge – Tu dir gut!

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Kraft schöpfen, neue Energie sammeln und wieder durchstarten, sind wichtige Themen in Zeiten hoher Stressbelastung und Burnout. Unsere Gesellschaft verlangt nach immer mehr Leistung, ständiger Erreichbarkeit und Dauererfolgen. Aber wer sich selbst aufopfert, die eigenen Kräfte immer wieder überschreitet oder wichtige Bedürfnisse verleugnet, wird auf Dauer krank. Umso wichtiger ist es, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, innere Stärke zu aktivieren und gut für sich zu sorgen, damit wir trotz Alltagsstress, familiärer und beruflicher Dauerbelastung nicht über die eigenen Kräfte hinausgehen. Nur wer für sich selbst gut sorgen kann, ist auch in der Lage, gut für andere zu sorgen. Warum das so ist, lesen Sie hier. Gern schaue ich in einem persönlichen Coaching mit Ihnen, wie Sie Ihre Kraftquellen aktivieren können und mehr Motivation und Lebensfreude in den privaten und beruflichen Alltag bringen können.

Achtsam sein und Grenzen akzeptieren

Es gibt viele Situationen im Leben, die Stress verursachen und uns unter Druck setzen. Beispielsweise, wenn wir gefordert sind, Dinge zu tun, die wir mit uns selbst nicht so recht vereinbaren können. Bei unterschiedlichen Meinungen oder Bedürfnissen zwischen Eltern und Kindern, zwischen den Ehepartnern oder Chef und Angestelltem. Eine Zeit lang können solche Differenzen ausgehalten werden, „Augen zu und durch“ heißt es dann oder „Lächeln und Zähne zusammenbeißen“ oder bei einer Aufgabe die berühmte „die Faust in der Tasche“ machen. Hält diese Situation aber zu lange an, sollten wir für uns sorgen, indem wir beginnen, die Belastung zu verringern. Dazu muss ein Mensch seine Grenzen kennen, achtsam für sich selbst sein und die Fähigkeit aktivieren, „Nein“ zu sagen. Die Grenze im richtigen Moment zu setzen, ist aber oft gar nicht so leicht. Häufig fällt uns erst im Nachhinein auf, dass Ruhe, Rückzug oder Delegation schon viel früher notwendig gewesen wäre. Das Nein an der richtigen Stelle ist eine Sache der Gewohnheit und kann geübt werden. Aber dazu muss man erst einmal wahrnehmen, welche Bedürfnisse gerade wichtig sind und im Bedarfsfall für sich selbst einstehen können. Falls das bisher noch nicht ganz so schaffen, wie Sie es brauchen, helfen Ihnen die folgenden Anregungen hoffentlich weiter.

Eine wertschätzende Haltung

Selbstfürsorge ist anhand einer inneren Haltung erkennbar, die zeigt, dass ein Mensch achtsam und wertschätzend mit sich selbst umgeht, seine Gefühle und Bedürfnisse anerkennt, mit seinen Kräften haushaltet und sich bei Bedarf auch Unterstützung holt, um innerlich im Gleichgewicht zu bleiben. Geprägt wurde der Begriff durch den französischen Geisteswissenschaftlers Michel Foucault († 1984), der die Eigenverantwortung des Einzelnen betonte.
Gerade in sozialen Berufen ist Selbstfürsorge ein wichtiger Faktor. Anderen wirklich zu helfen setzt voraus, für sich selbst gut sorgen zu können. Die folgenden Bereiche sind besonders wichtig dabei:

  • Selbstbestimmung – individuell Wichtiges tun können
  • Selbstachtsamkeit – eigene Bedürfnisse wahrnehmen und äußern
  • Selbstwertgefühl – eigenen Fähigkeiten anerkennen und schätzen
  • Selbstakzeptanz – Stärken ebenso akzeptieren wie Schwächen und Grenzen
  • Entspannung und Genuss – für das eigene Wohlbefinden sorgen
Bessere Selbstfürsorge - Coaching mit Dörthe Huth
Bessere Selbstfürsorge – Coaching mit Dörthe Huth

Sorgen Sie gut für sich?

Wie sieht es denn nun bei Ihnen aus, sorgen Sie in all diesen Bereichen gut für sich? Oder schieben Sie Ihre Bedürfnisse immer wieder auf?
Nehmen Sie sich zwischendurch Zeit für sich selbst und denken einmal in Ruhe darüber nach, ob Sie ausreichend Schlaf bekommen, regelmäßig und gesund essen und trinken, zwischendurch ausreichend Erholung bekommen, Zeit in der Natur verbringen können oder mit Freunden? Überlegen Sie, was Ihnen in Ihrem Leben schon einmal Kraft gegeben hat und Sie lebendig und ausgelassen gemacht hat und holen Sie davon wieder mehr in Ihr Leben. Halten Sie auch nach neuen Lebensimpulsen Ausschau, sorgen Sie für Abwechslung, Zeitvertreib, der Freude macht und suchen Sie nach Menschen, mit denen Sie glücklich sein können.  Auch ein Coaching kann hilfreich sein, die Selbstfürsorge einmal ausgiebig zu reflektieren und Kraftquellen zu erschließen oder bei hartnäckigen Problemen auch eine Psychotherapie. Selbstfürsorge ist kein Programm, dass man abarbeiten kann, es ist ein achtsamer Umgang mit sich selbst.

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, schicken Sie mir doch eine eMail oder rufen mich einfach an. Ich freue mich auf Sie! Ihre Dörthe Huth Tel.: +49 (0) 2362 – 7877990.

Achten Sie gut auf sich, Ihre Dörthe Huth

PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, erzählen Sie es doch bitte Ihren auch Ihren Freunden auf Facebook, Twitter und Co :) Und falls Sie noch nicht im kostenlosen Mailverteiler sind, tragen Sie sich direkt hier ein: Ihr Geschenk

Erfolgreich netzwerken

Liebe Leserin, lieber Leser,

vielleicht sind Sie schon vielfach vernetzt, dann haben Sie sich bereits gut eingerichtet. Falls nicht, beginnen Sie doch einfach damit herauszufinden, welche Art von Verbindungen zu anderen Ihnen im gut tut. Gemeinschaft macht stark! Je authentischer Networking betrieben wird, umso wertvollere Netzwerke entstehen, von denen alle Seiten profitieren. Auch für Einzelunternehmer ist das Netzwerken eine interessante Herausforderung und Unterstützung.

Gemeinschaft macht stark

Wir Menschen sind soziale Wesen und suchen die Gemeinschaft, denn so ganz ohne die Verbindung zu anderen kommen wir im Leben nicht gut aus. Verbundenheit entsteht über ähnliche Lebenseinstellungen, berufliche Ziele oder das gleiche Erfahrungsfeld. So auch bei der Zugehörigkeit zu einem Netzwerk. Familienmitglieder, Arbeitskollegen, Freunde oder Vereinsmitglieder sind durch gemeinsame Interessen miteinander verbunden und helfen sich daher gerne untereinander. Viele weitere Netzwerkmöglichkeiten kommen hinzu, je nach Interesse und Kontaktbedarf des Einzelnen. Ein solches Netzwerk bietet auch eine Unterstützung, auf die man im Fall der Fälle zurückgreifen kann.

Netzwerke als Chance

In den letzten Jahren erhält auch das soziale Netzwerken einen immer höheren Stellenwert. Gerade für selbständige Freiberufler und andere Einzelunternehmer sowie Existenzgründer bietet das Networking eine große Chance. Wer eine Dienstleistung verkaufen möchte, einen neuen Auftrag an Land ziehen oder sich als Experte einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren will, braucht Kontakte. Neben den Netzwerken für Existenzgründer gibt es auch Vernetzung über den jeweiligen Berufsverband, die IHK oder den Unternehmerstammtisch vor Ort. Plattformen wie Twitter, Facebook, LinkedIn oder Xing sind Webangebote, auf denen berufliche Beziehungen auf überregionaler Ebene geknüpft werden können. Sie sind vor allem dann interessant, wenn man Kontakte aufbaut und sich dort aktiv mit Rat und Tat einbringt. Auf diese Weise erfolgen Empfehlungen durch andere Beteiligte.

Selbständige in sozialen Netzwerken

Wer einen Zahnarzt, einen Coach oder einen Physiotherapeuten sucht, verlässt sich meist sehr viel lieber auf eine Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis, als auf einen Eintrag im Branchenbuch. Daher ist das Netzwerken auch für Berater, Therapeuten und Coaches ein wichtiges Thema. Als Einzelunternehmer arbeiten sie meist allein, haben aber wichtige Entscheidungen über Investitionen, Marketingmaßnahmen oder andere Zukunftspläne zu treffen. Manchen Selbstständigen ist diese Art zu arbeiten zu isoliert, sie wünschen sich den Austausch mit Gleichgesinnten. Direkt vor Ort ist das häufig gar nicht so einfach, weil der Konkurrenzgedanke dem Netzwerken im Wege stehen kann. In den letzten Jahren hat das soziale Netzwerken daher einen immer höheren Stellenwert für Selbständige eingenommen. Ein virtueller Zusammenschluss von Gleichgesinnten, der sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite steht, tut nicht nur gut sondern liefert auch sehr spezifische Informationen aus erster Hand.

Ein Netzwerk lebt vom Geben und Nehmen

Jedes Netzwerk lebt von der Gegenseitigkeit. Wer nur profitieren will, kostenlos Informationen und Unterstützung erhalten will, untergräbt den Netzwerkgedanken. Vor dem Nehmen steht das Geben, Antworten auf Fragen von anderen, Unterstützung und Hilfsbereitschaft. Bei all den Möglichkeiten, die sich durch die sozialen Netzwerke eröffnen, ist es wichtig, sich auf die Netzwerke zu fokussieren, in denen ein Interessierter wirklich gerne unterwegs ist.

Netzwerken - Dörthe Huth

Wenn Sie als Coach, Berater oder Therapeut im Ruhrgebiet leben und arbeiten, biete ich Ihnen mit der Supervision ein Forum für Austausch und gegenseitige Unterstützung. Bei Interesse freue ich ich auf Ihren Anruf zur Terminvereinbarung unter: 02362 7877990 oder per eMail.

Ihre Dörthe Huth

PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, erzählen Sie es doch bitte Ihren auch Ihren Freunden auf Facebook, Twitter und Co :) Und falls Sie noch nicht für den kostenfreien Kurs zum Selbstlernen angemeldet sind, tragen Sie sich gleich hier ein: Ihr Geschenk

Progressive Muskelentspannung

Liebe Leserin, lieber Leser,

für meine Klienten ist Stress immer wieder ein wichtiges Thema, führt er doch zu körperlichen und seelischen Verspannungen. Die Anspannung des Lebens auch wieder loszulassen ist wichtig, um gesund zu bleiben oder Beschwerden zu lindern. Möglichkeiten zur Entspannung gibt es viele, doch möchte ich Ihnen heute ein spezielles Selbstentspannungsverfahren vorstellen, das wirksam und leicht zu erlernen ist. Die Progressive Muskelentspannung lässt sich fast überall anwenden, zu Hause, am Arbeitsplatz, vor dem Einschlafen oder in der Mittagspause. Probieren Sie diese Kurzanleitung zum Loslassen und Auftanken einfach einmal aus.

Verspannungen lösen

Jeder Mensch lebt mit einem bestimmten Grad der Anspannung, seinem persönlichen Muskeltonus. So richtig entspannt sind wir nur selten. Mit Hilfe eines Entspannungsverfahrens kann jeder seinen Spannungsgrad verringern und ein besseres Gespür für stressbedingte Verspannungen zu entwickeln. Die Progressive Muskelentspannung unterstützt die Entspannung durch das gezielte Anspannen und Lösen einzelner Muskelpartien. Die Wirkung ist messbar und vielfach nachgewiesen. Das Verfahren verbessert die eigene Körperwahrnehmung, fördert die Stresskompetenz und hat bei regelmäßiger Durchführung präventive Wirkung. Gerade bei stressbedingten Symptomen kann die PME unterstützen.  In der Regel wirkt sich die PME positiv auf den Allgemeinzustand aus, sie kann aber gerade auch bei Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Verspannungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stress oder Burnout unterstützend wirken. Im Einzelfall, bei Schwierigkeiten, zu entspannen oder auch bei bestehenden Vorerkrankungen fragen Sie dazu bitte Ihren Arzt!

Grundlagen der Progressiven Muskelentspannung

Entwickelt wurde die Progressive Muskelentspannung (PME) in den 1930er Jahren von dem Arzt und Physiologen Edmund Jacobson (1888-1983). Jacobson fand heraus, dass innere Unruhe, Angst oder Stress mit der Anspannung der Muskulatur einhergehen. Ein Mensch, der ängstlich ist, unter Stress steht oder unter innerer Anspannung ist meist auch muskulär angespannt. Jacobsen fand heraus, dass sich durch Entspannung der einzelnen Muskelgruppen auch die psychische Anspannung löst. Anfangs war die Technik noch recht kompliziert, weil auch kleinste Muskelgruppen miteinbezogen wurden. Das Grundprinzip blieb zwar bestehen, aber die Übungen wurden im Laufe der Zeit immer weiter vereinfacht. Etwa Mitte der 1960er Jahre kam die “Progressive Muskelrelaxation” nach Deutschland und verbreitete sich recht schnell. Der Einstieg über die körperbezogene Entspannung fällt vielen Anwendern leichter als innere Bilder entstehen zu lassen, wie im Autogenen Training. Mittlerweile werden häufig Mischformen verschiedener Verfahren angeboten.

Stress bewältigen
Stress bewältigen

Aufbau der Übungssequenzen in der PME

Die Übungen sind immer auf die gleiche Art und Weise aufgebaut und werden entweder im Sitzen oder im Liegen durchgeführt. Dazu werden grundsätzlich Muskelgruppen in festgelegter Reihenfolge Muskelgruppen gezielt angespannt und anschließend wieder entspannt. Mit dem Einatmen wird Spannung aufgebaut, einige Sekunden gehalten und mit dem Ausatmen langsam wieder gelöst. Anschließend wird etwa 30 Sekunden nachgespürt, wie die Veränderung sich anfühlt. Jede Sequenz wird mehrfach geübt, zwei bis dreimal, dann folgt eine kurze Pause, bevor es zur nächsten Übungssequenz geht. Mit etwas Übung lassen sich die Muskelgruppen immer weiter zusammenfassen, am Ende steht die mentale Entspannung, bei der An- und Entspannen nur noch gedanklich erfolgt. Gerade zu Beginn ist es natürlich am besten, sich durch einen Experten anleiten zu lassen. Je nach Vorliebe ist das im Einzelcoaching möglich, durch angeleitete CDs und DVDs oder einen Kurs. Die PMR fällt unter die Präventionsmaßnahmen der Krankenkassen, sodass bei bestimmten Kursen ein Teil der Kosten erstattet werden kann.

 

Kurzanleitung: PME zum Ausprobieren

Je nach Übungsgrad bietet die Progressive Muskelentspannung die Ansprache verschiedener Muskelgruppen. Zum Ausprobieren stelle ich Ihnen hier eine ganz einfache Form vor, damit Sie ausprobieren können, ob das überhaupt etwas für Sie ist. Nehmen Sie sich dazu etwas Zeit, in der Sie ungestört sein können. Legen Sie sich entweder lang ausgestreckt auf den Boden oder setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl, lassen die Hände locker auf den Oberschenkeln ruhen und die Füße den Boden berühren. Achten Sie darauf, dass die Anspannung der Muskeln nicht weh tut. Es geht hier um einen sanften Einstieg in die Entspannung. Den meisten Menschen bekommt es sehr viel besser, wenn der Grad der Anspannung erst allmählich gesteigert wird. So wie Sie in die Entspannung eintauchen, brauchen Sie am Ende auch etwas Zeit, um wieder aufzutauchen, wach und fit zu werden.

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre beiden Arme und spannen Sie die Muskulatur der Arme für etwa 30 Sekunden gleichmäßig an, indem Sie gleichzeitig die Fäuste ballen, beide Arme anwinkeln und gegen den Oberkörper drücken. Dann lösen Sie die Anspannung und spüren etwa 30 Sekunden nach, wie sich die Veränderung von Anspannung und Entspannung anfühlt. Wiederholen Sie diesen Vorgang dreimal.

Spannen Sie nun das ganze Gesicht für etwa 30 Sekunden an, indem Sie gleichzeitig die Augenbrauen hochziehen, die Augen leicht zukneifen, die Nase rümpfen, Lippen und Zähne aufeinander pressen und die Zunge gegen den Gaumen drücken. Dann lösen Sie die Anspannung und spüren etwa 30 Sekunden nach, wie sich die Veränderung von Anspannung und Entspannung anfühlt. Wiederholen Sie diesen Vorgang dreimal.

Auf die gleiche Weise geht es weiter zum Rücken: Ziehen Sie jetzt gleichzeitig die Schultern hoch, die Schulterblätter zusammen und machen dabei ein leichtes Hohlkreuz. Anspannung halten, nach 30 Sekunden lösen und nachspüren. Wiederholen Sie diesen Vorgang dreimal.

Nun sind noch die Beine dran: Strecken Sie beide Beine aus, wobei die Füße ganz leicht nach innen zeigen, ebenso wie die Zehen. Anspannung halten, nach 30 Sekunden lösen und nachspüren. Wiederholen Sie diesen Vorgang dreimal.

Am Ende der Übung kommen Sie wieder in Bewegung, recken und strecken Sie sich, atmen ein paar Mal tief ein und aus und können frisch und erholt an die nächste Aufgabe gehen.

Wenn Sie gezielt Stress abbauen möchten, berufliche Konflikte überwinden oder familiäre Schwierigkeiten hinter sich lassen wollen, freue ich mich auf Ihren Anruf zur Terminvereinbarung für ein Coaching unter: 02362 7877990 oder per eMail.

Ihre Dörthe Huth

PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, erzählen Sie es doch bitte Ihren auch Ihren Freunden auf Facebook, Twitter und Co :) Und falls Sie noch nicht für den kostenfreien Kurs zum Selbstlernen angemeldet sind, tragen Sie sich gleich hier ein: Ihr Geschenk