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Im Dialog mit den inneren Bildern

Liebe Leserin, lieber Leser,

Bilder, die wir vor unserem inneren Auge entstehen lassen, können gezielt eingesetzt werden, um Stress abzubauen, Schmerzen zu lenken oder andere Symptome zu steuern. Lassen wir in einem Zustand tiefer Entspannung angenehme innere Bilder zu, können wir mit ihnen in eine Art inneren Dialog treten. Im Coaching lenke ich diesen Vorgang ganz gezielt, damit Klienten dadurch ihre Blockaden loslassen und sich Denk- und Handlungsmöglichkeiten eröffnen können.

Gefühle sind wichtig

Gefühle kommen und gehen. Sie brauchen keine Rechtfertigung – und doch trauen wir uns häufig nicht, sie zuzulassen. Gerade Gefühle, die wir als unangenehm erleben und daher negativ bewerten, machen uns Angst. Hilflosigkeit, Ohnmacht, Schuld, Scham, Traurigkeit oder Ablehnung möchten wir nicht spüren und versuchen daher, unser Leben so unter Kontrolle zu bringen, nur die angenehmen Gefühle zu spüren.
Doch je mehr wir an die Seite schieben, verdrängen oder ignorieren, desto unbeweglicher werden wir. Der Widerstand, die Ereignisse anzunehmen, kostet Kraft. Und es geschieht etwas, das wir nicht wollten: die unterdrückten Gefühle, die wir so lange kontrolliert haben, übernehmen das Kommando, blockieren uns und engen uns ein. Häufig äußern wir das sogar metaphorisch, wie zum Beispiel: “Ich spüre einen Kloß im Hals”. Erst wenn wir beide Pole annehmen, die guten und die schlechten Gefühle, bleiben wir lebendig und schwimmen mit dem Fluss des Lebens. Veränderung geschieht durch Annehmen, loslassen und neu beginnen.

Innere Bilder für neue neuronale Bahnen im Gehirn

In meiner Arbeit führe ich Klienten sehr sanft zur Entstehung ihrer eigenen inneren Bilder, wobei sie jederzeit die Kontrolle über das Geschehen haben. In einem leichten bis mittleren Trancezustand, wie er beispielsweise im Tagtraum erlebt wird, gelingt es  leicht, innere Bilder entstehen zu lassen. Bilder sind die Sprache des Unbewussten und können zeigen, welche inneren Blockaden bestehen, welche Ängste und Befürchtungen eine Weiterentwicklung hemmen. Körperwahrnehmungen, Erinnerungen, Empfindungen und Symbole sind ein kreatives Potential, durch das diese Blockaden überwunden werden können und eine Veränderung erreicht werden kann. Erkenntnissen aus Medizin und Psychologie zufolge macht das Gehirn keinen Unterschied, ob eine Erfahrung in der Innenwelt oder in der Außenwelt gemacht wird. Eine neue Erfahrung verändert die neuronalen Wege im Gehirn.Innere Bilder entstehen im Gehirn und sind dort als Erfahrungen gespeichert. In einer bildlichen Vorstellung ist nicht nur das Bild selbst enthalten, sondern auch die dazugehörigen Gefühle einer Person, Gedanken, Erinnerungen und Handlungsimpulse. Im Dialog mit den inneren Bildern können wir uns all dies zunutze machen. Verändern sich die inneren Bilder, entstehen neue neuronale Bahnen im Gehirn.

Im Dialog mit den inneren Bildern
Im Dialog mit den inneren Bildern

Probieren Sie es selbst aus, innere Bilder entstehen zu lassen

Stellen Sie sich innerlich auf Entspannung ein und sorgen Sie dafür, dass Sie eine Weile ungestört sein können. Setzen oder legen Sie sich bequem hin, schließen Sie Ihre Augen und atmen einige Male tief ein und aus. Mit jedem Atemzug lassen Sie Ihre Alltagsgedanken ganz bewusst los, jedes Mal etwas mehr. Nun lassen Sie vor Ihrem inneren Auge angenehme innere Bilder entstehen. Stellen Sie sich zum Beispiel eine Szene wie die folgenden vor:

– Sie liegen am Strand und schauen ganz entspannt den azurblauen Wölkchen am Himmel hinterher

– Sie machen einen Herbstspaziergang, der kühle Wind wirbelt das bunte Laub auf, während die Sonne Ihr Gesicht angenehm wärmt

-Sie machen eine Bergwanderung und entschließen sich, an einem Gebirgssee mit kristallklarem Wasser Rast zu machen

Mit den positiven Bildern entspannt sich Ihr Geist und Ihr Körper, denn Sie suggerieren sich selbst Wohlbefinden. Lassen Sie ganz bewusst nur positive Bilder zu und genießen Sie die Stimmung und mit all den angenehmen Empfindungen. Beenden Sie diese Vorstellungsübung ganz in dem Wissen, dass Sie diese wohltuenden inneren Bilder jederzeit wieder entstehen lassen können.

Im Dialog mit den inneren Bildern

Aber wie entsteht nun ein Dialog mit den inneren Bildern? Eine Lebenserfahrung, die etwas im Gehirn bewirkt, beinhaltet die eigentliche Situation, das dazugehörige Gefühl, die Körperwahrnehmungen, Impulse, Reaktionen und die Interpretation des Kommunikationspartners. Im Dialog mit den inneren Bildern können wir all dies verändern und dadurch neue, positivere Erfahrungen ermöglichen. Wenn eine Erfahrung tief sitzt, sagen wir beispielsweise “Das steckt mir noch in den Knochen”. Was dahintersteckt, kann sehr unterschiedlich sein, weil Menschen Erlebnisse sehr unterschiedlich verarbeiten. Dabei kann es sich um eine körperliche Erkrankung handeln, einen Burnout, eine Kränkung oder ein traumatisches Erleben. Wenn es sinnvoll ist, greife ich im Coaching eine solche Metapher des Klienten auf und frage etwas genauer nach: wie fühlt sich das an, was da in Ihren Knochen steckt? Hat es eine Farbe oder eine Form? Wo spüren Sie es? Daraus ergeben sich wiederum neue Bilder, mit denen wir arbeiten können. Es ergeben sich neue Blickwinkel und einengende Denkmuster können sich weiten, damit andere Reaktionen möglich werden können. Der Dialog mit den inneren Bildern kann nicht nur helfen, Stress abzubauen und unterdrückten Gefühlen Raum geben, sondern er ermöglicht dem Gehirn, das Leben in glücklichere Bahnen zu lenken.

Wenn Sie sich anleiten lassen möchten, innere Bilder zu entwickeln oder Ihre Zukunft positiv beeinflussen möchten, freue ich mich auf Ihre Anmeldung zu einem Coaching mit mir. Rufen Sie mich einfach an unter der Telefonnummer: 02362 7877990 oder schreiben mir eine eMail über das Kontaktformular.

Ihre Dörthe Huth

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Meine Antworten für ein gutes Leben im Magazin Pure Soul

Liebe Leserin, lieber Leser,

Mitte des Monats kam das neue Heft der “Pure Soul” heraus. Unter dem Titel „Dem Leben eine gute Richtung geben“ habe ich dem Frauenmagazin einige Interviewfragen beantwortet. Dabei geht es um das Loslassen von Belastendem, um neue Orientierung in einer schnelllebigen Zeit und den Gewinn an Lebensfreude.

Was das Loslassen mit einem guten Leben zu tun hat

Interviewfragen sind zum Beispiel: Was hat das Loslassen mit einem guten Leben zu tun? Welche Wege und Mittel führen zu einem guten Leben? Welche sind die schönsten Momente Ihrer Arbeit? Zusammen mit wunderschönen Fotos zum Wegträumen hat die Herausgeberin Michaela Scholl das Interview auf Seite 45 und 46 unterlegt und am Ende einen Hinweis auf mein Buch “Lass los und werde glücklich” und den Workshop zum Loslassen gesetzt. Überhaupt sind in diesem großformatigen Magazin Text und Bild ganz wunderbar in Szene gesetzt. In der Ausgabe aktuellen Ausgabe vom April 2014 fühle ich mich mit meinem Interview in guter Gesellschaft, denn es sind noch viele andere schöne Beiträge dabei.  Unter anderem geht es um Quantenheilung, Stressabbau und die Wechseljahre. Robert Betz schreibt über den Mut zur Veränderung, Ursula Demarmel gibt ein Interview über Wiedergeburt und die wundervollen Bilder des Fotografen John McDermot über Mystic Asia. Eine bunte Mischung interessanter Themen. Entspannung - Doerthe Huth

Pure Soul für spirituelle LeserInnen

Das Soulstyle Magazin “Pure Soul” existiert seit 2012 und widmet sich Themen wie Spiritualität, Lebensglück und Harmonie. Wie hilft mir der Glaube, die Psychologie oder die Philosophie dabei, ein ganzheitliches Leben zu führen? In den einzelnen Heften geht es zum Beispiel um Engel, Yoga, Ayurveda oder Kräuter und Heilpflanzen. Aber auch darum, wie das Glück gelingt, die Liebe oder die Gesundheit. All dies sind die Themenfelder, mit denen sich das Soulstyle Magazin beschäftigt. “Pure Soul” erscheint vier Mal im Jahr in der BM Media Group und kostet 5,50 Euro.

Damit wünsche ich frohe Ostertage, lassen Sie es sich gut gehen! Ihre Dörthe Huth

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Loslassen – Workshop am 21. und 22. Juni 2014 in Dorsten

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie wäre es, sich einmal ganz präsent im Hier und Jetzt zu verankern? In den Körper hinein zu spüren, störende Gedanken einfach ziehen zu lassen? Dem Fluss des Lebens mehr Vertrauen zu schenken,  Wünsche und Ziele mit mehr Gelassenheit anzugehen und mehr Leichtigkeit ins Leben zu bringen? Dazu bietet der Loslass-Workshop am 21. Und 22. Juni 2014 in Dorsten jede Menge Inspirationen.

Lass los und mach dein Leben leichter

Psychologie, Philosophie und Spiritualität lehren uns, wie wichtig da Loslassen ist, um das Hier und Jetzt genießen zu können. Loslassen ist der Übergang vom Alten zum Neuen. Im Laufe des Lebens müssen wir Wünsche, Ziele Fähigkeiten oder auch Menschen loslassen, um uns an neue Herausforderungen des Lebens anzupassen. Doch können Verlustgefühle, Abschiedsschmerz oder Zukunftsängste dazu führen, dass wir uns selbst blockieren. Wir halten an einer Vorstellung fest, die eigentlich schon der Vergangenheit angehört. Das ist uns nicht immer bewusst – aber das Loslassen wird so zur Last. Falls Sie sich mit dem Loslassen beschäftigen möchten, aber nicht gleich einen Workshop buchen wollen, lesen Sie doch erst einmal den zeitlosen Kalender “Lass los und werde glücklich. 52 Impulse für ein freies und unbelastetes Leben” (Südwest 2013).

Wie wäre es, wenn … Sie loslassen üben?

Wie wäre es, wenn Sie störende Gedanken einfach ziehen lassen, Gefühle loslassen und Bewertungen sein lassen? Sich von der Vorstellung distanzieren, dass das Leben perfekt sein muss? Von der Idee, alle Anforderungen von Außen erfüllen zu müssen? Kränkungen, Konflikte oder Sorgen einmal mit Abstand zu betrachten und sich aus ähnlichen Verstrickungen zu befreien?  Die Befreiung von Altlasten ist für die meisten Menschen eine Erleichterung. Durch das Loslassen entsteht wieder mehr Raum für Lebensfreude, für Glücksmomente oder neue Ziele. Wer oder was könnte diesen Raum füllen, der durch das Loslassen entsteht? Auf diese und ähnliche Fragen suchen wir in diesem Loslass-Workshop am 21. und 22. Juni 2014 Antworten.

Der Workshop: Loslassen macht das Leben leichter

Im geschützten Rahmen einer Kleingruppe und in einer sehr persönlichen Atmosphäre werden wir das Loslassen humorvoll üben und verschiedene Möglichkeiten ausprobieren. Neben kleinen Wissenseinheiten stehen vor allem praktische Erfahrungen im Vordergrund: Imaginationen, Körperübungen oder kleine Experimente. Wenn das Wetter mitspielt, werden wir einige Einheiten in der Natur durchführen.

Workshop - Loslassen macht das Leben leichter
Workshop – Loslassen macht das Leben leichter

Hier geht es zur kostenpflichtigen Anmeldung: Workshop: Loslassen macht das Leben leichter. Übrigens ist das Teilen dieses Beitrags und das Weitersagen ausdrücklich erwünscht 😉

Ich freue mich auf den Workshop und auf Sie,

Ihre Dörthe Huth

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Burnout – Lebensfreude statt Erschöpfungssymptome

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

je eher Erschöpfungssymptomen etwas entgegensetzt wird, umso eher ist ein ausgewogenes, gesundes und erfülltes Leben möglich. Deshalb ist es wichtig, die Merkmale eines beginnenden Burnout so früh wie möglich zu erkennen. Als Burnout wird im allgemeinen ein Zustand dauerhafter emotionaler Erschöpfung bezeichnet. Dabei trifft es nicht nur Berufstätige, die unter der Dauerbelastung der beruflichen Anforderungen innerlich „ausbrennen“ sondern auch Hausfrauen, Studenten oder pflegende Angehörige. Meist haben all diese Menschen eines gemeinsam: Sie sind schon seit langem über ihre emotionalen und körperlichen Belastungsgrenzen gegangen.

Wie sich eine Burnout-Symptomatik zeigt

Ein Burnout kann sich durch eine Vielzahl möglicher Symptome zeigen. Von anfänglich leichter Reizbarkeit, Nervosität und Schlafstörungen kann sie über Kopf- und Rückenschmerzen bis hin zu Zittern und Herzrasen reichen und sich sogar in einer handfesten Depression manifestieren. Bei den meisten Menschen bleiben die ersten Anzeichen unbeachtet. Die Betroffenen spüren aber, dass sie für den Alltag immer mehr Kraft aufwenden müssen.Die körperlichen und seelischen Warnzeichen sollten in jedem Fall ernst genommen werden, so lassen sich einige wirksame Strategien entgegensetzen

1. Dem Körper Gutes tun

Durch gute Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung halten Sie sich in gesunder Balance. Genießen Sie in aller Ruhe Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse und halten Sie sich mindestens zweimal wöchentlich durch Tanzen, Walken, Fahrradfahren, QiGong o.ä. in Schwung. Das kurbelt den Stoffwechsel an, regt zum Durchschlafen an und Magen-Darmprobleme haben keine Chance.

2. Qualitätszeit für Beziehungen

Durch einen lieben Partner, die Familie, Freunde, die Gemeinde oder den Verein, erfährt man Rückhalt, Wertschätzung und Akzeptanz. Pflegen Sie Ihre Beziehungen, aktivieren Sie alte Bekanntschaften oder probieren Sie einfach einmal eine neue Gruppe aus. Planen Sie einen festen Termin pro Woche mit Ihrem Partner in trauter Zweisamkeit ein. Dazu gehört auch, immer mal wieder das Handy auszuschalten. Man muss nicht dauernd erreichbar sein.

3. Loslassen, was festsitzt

Wenn Gedanken und Gefühle um Dinge kreisen, die nicht so funktionieren, wie wir sie gerne hätten, kommt man leicht in eine gedankliche Abwärtsspirale, die es möglichst rasch zu unterbrechen gilt. Lassen Sie Ihre schädlichen Gedanken los, indem Sie sich auf das ausrichten, was Ihnen im Leben gut tut und Freude macht. Auf die Schönheit der Natur beispielsweise. Schließlich können wir unsere Gedanken selbst steuern.

4. Träume in Realität verwandeln

Träumen Sie noch oder leben Sie schon? Wenn Sie einen Traum haben, sollten Sie sich daran machen, ihn zu verwirklichen. Ausreden gelten nicht. Horchen Sie tief in sich hinein, ob da vielleicht eine Unzufriedenheit zu spüren ist, weil ein Anteil Ihres Lebens noch nicht voll zur Entfaltung kam. Wann, wenn nicht jetzt?

5. Gezielte Entspannungszeiten

Wer Phasen von starker Anspannung durchläuft sollte sich in jedem Fall bald wieder eine Phase der Ruhe gönnen, um das eigene Wohlbefinden auszubalancieren. Entspannungstechniken haben sich als effektive Maßnahmen zur Stressreduktion bewährt. Je öfter man ein Entspannungsverfahren übt, wie Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder auch Meditation, umso leichter kann man sich auf Knopfdruck Spannung abbauen. 10 bis 20 Minuten täglich helfen schon. Das kann ein Spaziergang sein, eine Meditation oder die Lieblings-CD über Kopfhörer. Auch Körperkontakt entspannt die Seele. Das gilt für Massagen ebenso wie für Zärtlichkeiten. Nehmen Sie sich die Zeit dazu, es lohnt sich!

6. Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Ist der Burnout noch nicht zu weit fortgeschritten, kann eine Psychologische Beratung, ein Persönlichkeitstraining oder ein Coaching sinnvoll sein, um belastende Faktoren herauszuarbeiten und um zu lernen, mit diesen besser umzugehen als bisher. Neben der notwendigen medizinischen Diagnostik kann aber auch eine längerfristige Psychotherapie hilfreich sein sowie die Begleitung durch eine Selbsthilfegruppe. Immer wieder erzählen Betroffene, dass Ihnen auch die alternativen Methoden weitergeholfen haben, die Hypnose, die Kunsttherapie oder Meditation – oder auch der Lauftreff um die Ecke.

Generell gilt: Was gut tut, macht das Leben leichter

Wichtig ist, die für jeden Menschen ansprechendsten Begleitformen zu finden und vielleicht auch, alte Vorstellungen von sich selbst loszulassen, um sich auf Neues einzulassen.

Je eher wir den belastenden Faktoren im eigenen Leben etwas Positives entgegensetzen, umso eher können wir wieder ein ausgewogenes, gesundes und erfülltes Leben genießen.

Wenn Sie Ihre Erschöpfungssymptome einmal von der psychischen Seite her betrachten und etwas mehr Leichtigkeit in Ihr Leben bringen möchten, bin ich in meiner Praxis in Dorsten gerne für Sie da und helfe Ihnen durch entsprechende Übungen, Erklärungen und Strategien für innere Stärke. Rufen Sie mich einfach an unter 02362/7877990 oder schicken mir eine E-Mail über das Kontaktformular. Gerne können Sie mir auch Ihre Gedanken, Tipps und Anregungen einfach unten als Kommentar hinterlassen.

Damit wünsche ich Ihnen eine Woche voller Lebensfreude,

Ihre Dörthe Huth

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Staubfänger, Dachbodenschätze und Kellerkinder – Loslassen macht glücklich

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

neulich hatte ich einen Abend ganz für mich alleine. Meine Tochter war mit Freunden unterwegs, mein Mann hatte einen Termin mit seinen Kollegen beim Fußball und selbst das Telefon blieb still. Auf Fernsehen hatte ich keine Lust, draußen war es trotz des Frühjahrs noch immer bitter kalt, der Winter wollte dieses Jahr ja einfach nicht enden. So beschloss ich, mir den Kamin anzumachen und eine der Kisten nach oben zu holen, die seit unserem Umzug nach Dorsten vor zwei Jahren bei uns im Keller unausgepackt stehen geblieben waren. Haben auch Sie solche Staubfänger, Dachbodenschätze und Kellerkinder bei sich herumstehen?

Dinge verlieren über die Zeit ihre Bedeutung

Schon lange vor dem Umzug habe ich Dinge aussortiert, die wir nicht mehr brauchen oder deren Zeit in unserer Familie abgelaufen ist, um den Umzugsaufwand so gering wie möglich zu halten. Kinderbücher zum Beispiel, die mein Kind nicht mehr haben möchte, haben wir weiterverschenkt, ein Fahrrad  und das Kettcar verkauft. Auch viele meiner alten Fachbücher haben den Umzug nicht mehr mitgemacht, einige sind von der Wissenschaft schon längst überholt worden. Kleidung, Gardinen, Schuhe, vieles ist in der Altkleidersammlung gelandet. Und trotz des ganzen Aussortierens gibt es im neuen Haus noch immer die ein oder andere Kiste, die seit dem Umzug unausgepackt in einem der Kellerregale herumsteht. Die Kiste, die ich auszupacken begann, enthielt alte Briefe aus meiner Kindheit. Ich war schon frühe eine sehr leidenschaftliche Briefeschreiberin. Im Schnitt durften diese Briefe etwa 30 Jahre alt sein. Ich hatte sie ganz vergessen und bei jedem Umzug ist sie einfach immer mitgezogen. Als Kind  nahm ich an einer Art Briefzirkel teil, bekam Vorschläge für Brieffreunde aus der ganzen Welt und tauschte mich mit Menschen aus dem Iran, Schweden, Canada oder England aus. Die meisten Briefe enthielten Grußkarten aus dem jeweiligen Land, manchmal auch ein Foto von der Gegend oder der dem Menschen, der mir die Post gesendet hatte. An diesem Tag begann ich auszusortieren, womit ich mich damals so intensiv beschäftigt hatte. Ich prüfte jeden Brief, doch kaum etwas davon hatte heute noch eine Bedeutung für mich. Viele Briefe, Postkarten und Fotos konnte ich aussortieren und wegschmeißen. Vieles hatte den gleichen Inhalt, manchmal behielt ich eine der Postkarten, aber den allergrößten Teil konnte ich einfach in der Altpapiertonne entsorgen. Im Kellerregal ist nun wieder Platz.

panta rhei – alles fließt

Das Leben verändert sich ständig, “panta rhei” – alles fließt”, sagte schon der griechische Philosoph Heraklit. Loslassen gehört zum Leben. Ständig lösen wir uns von Gegenständen, Situationen oder Menschen, und nehmen Neues in Empfang. Wir verabschieden das, was nicht mehr in unser Leben passt, was keinen Sinn mehr macht oder wir als Erinnerung in uns tragen und machen Platz für neue Erfahrungen. Meist bemerken wir diesen Loslass-Prozess nicht einmal und es geht ganz problemlos vonstatten. Aber manchmal lassen wir die Dinge viel zu lange liegen, obwohl sie ihren Nutzen, ihren Wert oder ihre Funktion verloren haben. dann stapeln sie sich in den Regalen, im Keller oder in der Garage und werden zu Staubfängern, Dachbodenschätzen und Kellerkindern. “Das war so teuer, das kann ich doch nicht einfach wegschmeißen”, denken sich viele oder “Das kann man doch sicher noch einmal gebrauchen” oder “Das kann ich doch nicht wegschmeißen, das war ein Geschenk”. Meist geschieht das, wenn unsere Gefühle mit diesen Dingen gekoppelt sind. Wir verbinden alte Erinnerungen mit ihnen, von denen wir uns nicht trennen können oder wollen. Aber diese Gefühle gehören der Vergangenheit an, wir halten sie dadurch am Leben, dass wir sie in die Dinge hineinprojizieren, die bei uns verstauben. Sich von ihnen zu lösen, bedeutet gleichzeitig, mit ihnen abzuschließen, mit ihnen ins Reine zu kommen und sich innerlich freier zu machen für die Gefühle im Hier und Jetzt. Viele erleben das Loslassen dann tatsächlich als einen befreienden Akt. Loslassen von altem Ballast ist ein bewusster Vorgang, er verhilft dazu, den Augenblick zu genießen, sich reinen Herzens am gegenwärtigen Moment zu erfreuen und einfach zu SEIN.

Lass los und werde glücklich: 52 Impulse für ein freies und unbelastetes Leben

Ich freue mich sehr, dass dazu schon bald mein neues Buch erscheint, das beim Loslassen hilft – und zwar jeden Tag ein Stückchen mehr:” Lass los und werde glücklich: 52 Impulse für ein freies und unbelastetes Leben“. Mit dem Wissen aus dem Buch, den Selbstchecks und Übungen kann sich jeder selbst auf den Weg machen, zu ergründen, warum er noch an Dingen oder Ereignissen festhält und sich von den sechs Schritten vom Festhalten über das Loslassen bis zum Glückszustand leiten lassen. Ein Weg zu mehr Selbstbewusstsein, der häufig mit der Verarbeitung von Kränkungen und dem Verzeihen verbunden ist, bevor eine Person innere Ruhe finden und ihr Glück wirklich genießen kann. Dabei ist das Glück kein erreichbarer Endzustand, in dem wir ein Dauerhochgefühl erleben. Wir können jedoch ein positives, stabiles Lebensgefühl entwickeln, das sich in einer grundlegenden Lebensfreude und Zufriedenheit ausdrückt.

Was sind Ihre Gedanken dazu? Was für Staubfänger, Dachbodenschätze und Kellerkinder haben Sie bei sich herumliegen? Wann sollten wir loslassen? In welchen Fällen sollten wir besser festhalten?

Mit diesen Gedanken wünsche ich Ihnen einen wunderschönen Tag,

Ihre Dörthe Huth

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