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Die Kraft des Schreibens – am 02.03.2016 in der Familienbildungsstätte Dorsten-Holsterhausen

Liebe Leserin, lieber Leser,

am 02.03.2016 findet wieder ein Abend zur “Kraft des Schreibens” in der Familienbildungsstätte Dorsten statt. Der kreative Schreib-Abend inspiriert die Teilnehmer dazu, persönliche Begegnungen, Lebensereignisse oder Erinnerungen auf Papier zu bannen. Dafür brauchen die Teilnehmer nicht mehr als Stift und Papier. Der letzte Schreibend fand in einem kleinen, sehr angenehmen Rahmen statt.

Warum Schreiben inspiriert

Wer schreibt, hält inne und taucht für einen Moment ganz ein in seine eigene Welt. Man kann schöne Erlebnisse festhalten, sich Belastendes von der Seele schreiben, einen poetischen Ausdruck finden oder einfach nur die Kreativität anregen. In einem Zustand von Ruhe und Entspannung fließen die Worte wie von selbst. Assoziative Gedankenspiele, kreative Schreibimpulse und fantasievolle Einstimmungen unterstützen die Teilnehmer dabei, kleine Texteinheiten zu erstellen. Dabei werden sie zur Ideensammlung, zur Fokussierung und dem Schreiben selbst angeleitet, können sich ausprobieren, mit Ausdrucksformen spielen und ihrem eigenen Schreibstil ein Stück näher kommen. Ob sachlich oder poetisch, jede Schreibweise ist willkommen. In diesem wohlwollenden Klima brauchen die Texte keiner Vorgabe zu entsprechen. Im Vordergrund steht die Verbindung zur eigenen Kreativität und Lebendigkeit. Der Abend eignet sich sowohl für Teilnehmer, die noch am Anfang ihres literarischen Schaffens sind, als auch für geübte Schreiber, die sich von den Impulsen dieses Abends inspirieren lassen möchten.

Über die Referentin: “Dörthe Huth hat ein Studium der Germanistik, Psychologie und Computerlinguistik  absolviert und arbeitet seit 2001 als Autorin, Coach und Heilpraktikerin  (Psychotherapie). Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller VS ver.di und veröffentlicht Fachliches und Fantasievolles”.

Termin: Mittwoch, 02.03.2016
Uhrzeit: von 18:30 – 20:00 Uhr
Gebühr: 7,00 EUR je Abend
Kursort: FBS-Dorsten – Haus der Familie, Idastr. 49
Weitere Informationen unter: http://www.fbs-dorsten.de/

Auf den nächsten Schreib-Abend freue ich mich sehr!

Ihre Dörthe Huth

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Termine

Expressives Schreiben

Schreibcoaching

Meditatives Schreiben ab dem 17.02.2016 an der FBS in Dorsten-Holsterhausen

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute möchte ich Sie über ein außergewöhnliches Angebot informieren, das ich als Kursleiterin in Kooperation mit der Familienbildungsstätte durchführen kann: “Meditatives Schreiben zum Ausprobieren”.  In diesem wohlwollenden Klima brauchen die Texte keiner Vorgabe zu entsprechen. Weder werden sie bewertet, noch müssen sie vorgelesen werden. Im Vordergrund steht die Verbindung zur eigenen Kreativität, Lebendigkeit und Freiwilligkeit. Ab dem 17.02.2016 geht es los und ich würde mich sehr freuen, auch Sie dort begrüßen zu dürfen! Ihre Dörthe Huth

Alle Infos als PDF der FBS: Meditatives Schreiben an der FBS Dorsten

Termine im Überblick

Die drei Termine sind einzeln buchbar und stehen jeweils unter einem Motto. Sie beginnen jeweils um 18 Uhr 30 und enden um 20 Uhr. Eine Voranmeldung über die FBS ist erforderlich.

Termin 1: Festen Stand finden –  Mittwoch, 17.02.2016
Termin 2: Reise zum Kraftort – Mittwoch, den 24.02.2016
Termin 3: Loslassen – Mittwoch, den 02.03.2016
Gebühr 7,00 Euro pro Abend
Kursnr. 23-0073 für den ersten Termin
Anmeldung: FBS – 46284 Dorsten Holsterhausen
unter der Telefonnr.: 02362-677103 – 0
Oder direkt online über diesen Link: http://www.fbs-dorsten.de/

Was hat kreatives Schreiben mit Meditation zu tun?

Bei einer geführten Meditation wenden Sie Ihre Aufmerksamkeit sanft nach innen und versenken sich für eine Weile in sich selbst. So öffnen Sie einen Raum in sich, in dem Ihre Kreativität frei fließen kann, denn es entsteht ein bereichernder Kontakt zur eigenen Lebendigkeit. Im Zustand der Achtsamkeit kann man den Kopf mal so richtig frei bekommen, wieder Kraft für den Alltag gewinnen oder sich selbst eine Frage beantworten. Die meditativen Einstimmungen, theoretischen Inputs und Schreibimpulse inspirieren die Teilnehmer, Worte für ihr Erleben zu finden, Geschichten zu spinnen und lyrische Zeilen auf Papier zu bringen.

Ich freue mich auf Sie!

Ihre Dörthe Huth

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Schreibcoaching

Expressives Schreiben

Weitere Termine

 

Kreative Schreibimpulse am 18.09.2015 bei Kunst in der City in Gelsenkirchen

Liebe Leserin, lieber Leser,

am 18.09.2015 laden Jenny Canales und ich ab 19 Uhr in die Galerie Kunst in der City in Gelsenkirchen zu kreativen Schreibimpulsen für Autoren und solche, die es einmal werden wollen.

Abendliche Schreibwerkstatt

„Schreiben ist leicht. Man muß nur die falschen Wörter weglassen“, so zumindest die Theorie des Schriftstellers Mark Twain. Wie kann man den freie Spiel mit den Worten genießen? Dazu gebe ich an diesem Abend in der inspirierenden Atmosphäre der Galerie Kunst in der City von Jenny Canales verschiedene Schreibanregungen. Dabei geht es nicht darum, einen “guten” Text zu schreiben oder eine ganz bestimmte Textform zu erstellen, sondern eher darum Anregungen, Erinnerungen, Gedanken und Ideen von innen nach außen zu transportieren.

Kleine Übungen für den Schreib-Flow

Achtsamkeitsübungen, Fantasiereisen und spielerische Impulse helfen dabei, in den “Schreib-Flow” zu gelangen. Gerade die Interaktion zwischen Verstand und Intuition bringt kreative Prozesse ins Fließen. So können Texte entstehen, die frei von Leistungsdruck und keiner Form entsprechen müssen. Einfach nur, weil es Spaß macht, mit den Worten zu spielen.

Weitere Informationen und Buchung:

Jenny Canales: Tel: 0176/35475753 o. lindicima@freenet.de

Ort: Weberstr. 63 – 45879 Gelsenkirchen

Kosten: Kostenfrei – mit Voranmeldung

Wir freuen uns auf einen schönen Abend und viele Interessierte!  Fragen zu Inhalt und Ablauf beantworte ich gerne telefonisch unter: 02362 7877990.

Ihre Dörthe Huth

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Lesung in der Salzgrotte in Dorsten

Nacht der Autoren und Ausstellung Exhibition

Gelsenkirchener Anthologie

Expressives Schreiben – Eine Kurzanleitung, um Belastendes loszulassen

Liebe Leserin, lieber Leser,

Schreiben tut gut. Darum nutzen viele Menschen Tagebücher, tauschen ihre Gedanken über Twitter aus oder erzählen sich auf Facebook über ihre Erlebnisse. Schreiben ist eine kreative Form der Verarbeitung. Beim Expressiven Schreiben steht die bewusste Verarbeitung auf der Gefühlsebene durch das Verschriftlichen bestimmter Erfahrungen im Vordergrund. Diese Methode wird daher auch als emotionales Schreiben oder therapeutisches Schreiben bezeichnet.  Für mich persönlich ist gerade das expressive Schreiben eine wunderbares Tool zur Verarbeitung emotionaler Erlebnisinhalte. Empfehlenswert ist es für jeden, der sich tiefergehend mit sich selbst auseinandersetzen möchte und dazu auch körperlich und emotional in der Lage ist. Hier finden Sie einen Überblick über das Expressive Schreiben sowie eine Kurzanleitung zum Ausprobieren.

Expressives Schreiben und die  positiven Effekte

Erstmals erforschten Pennebaker und Beall im Jahr 1986 die Wirkung des Schreiben auf die körperliche und psychische Gesundheit von Schreibenden unter wissenschaftlichen Bedingungen. Die Beteiligten erhielten standardisierte Schreibaufgaben und schrieben an drei bis vier Tagen die Woche  für etwa 15 bis 20 Minuten über ein traumatisches Erlebnis. Die Wirkung war erstaunlich, denn in den Monaten nach der Studie gingen die Teilnehmer weniger häufig zum Arzt, zeigten verbesserte Immunwerte, berichteten weniger häufig über Symptome , waren weniger depressiv und ängstlich und sie fühlten sich im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich wohler.  Seitdem hat es jede Menge weitere Untersuchungen zum Expressiven Schreiben gegeben und die positiven Effekte sind vielfach nachgewiesen worden. So kann diese Art der emotionalen Verarbeitung als Ergänzung zu einer Psychotherapie eingesetzt werden oder auch als Selbstcoachingtool, um mit Stress und anderen emotionalen Belastungen besser umgehen zu können. Die Innenschau braucht allerdings ein gewisses Maß an emotionaler Stabilität und Selbreflexionsfähigkeit. Insbesondere schwere körperliche oder seelischen Erkrankungen wie eine Herzschwäche oder eine Psychose wurde bei den Untersuchungen als Kontraindikation benannt (Horn, Mehl und Deters 2012). Im Zweifelsfall sollten Sie Ihren Arzt oder Therapeuten fragen, ob das Expressive Schreiben speziell für Sie eine empfehlenswerte Methode ist.

Belastendes von der Seele schreiben

Wenn Sie das expressive Schreiben als Selbstcoachingtool zur Verarbeitung von Alltagserlebnissen einmal ausprobieren möchten, nehmen Sie sich dazu etwa eine Viertel Stunde Zeit und suchen Sie sich einen ruhigen Ort, an dem Sie für eine Weile ungestört schreiben können. Gerade, wenn man sich etwas von der Seele schreiben möchte, sollte niemand dabei stören. Das Expressive Schreiben ist nur für Sie selbst, dabei sollen keine Texte entstehen, die für andere bestimmt sind.  Grammatik, Rechtschreibung und Interpunktion sind dabei völlig nebensächlich. Vielleicht liegt ein Thema besonders weit an der Oberfläche und beschäftigt Sie innerlich schon eine ganze Weile, dann fangen Sie mit diesem Thema an. Geeignet sind die Themen, die Ihnen besonders wichtig sind und bei denen Gefühlsreaktionen mitschwingen. Vielleicht gibt es ein Thema, über das Sie immer wieder erzählen und das nun einmal ad Acta legen möchten. Oder es gibt ein Thema, über das Sie mit anderen eher nicht sprechen möchten, das Ihnen aber immer wieder durch den Kopf geht. Nehmen Sie Kontakt zu diesem Thema auf, indem Sie vielleicht erst einmal nur die Wörter hinschreiben, die Sie damit verbinden und formen Sie dann zunehmend Sätze daraus. Hören Sie erst auf, wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie sich wirklich alles von der Seele geschrieben haben, was Ihnen gerade wichtig ist. Es kann durchaus sein, dass durch die Beschäftigung mit den negativen Gefühlen für eine Weile Niedergeschlagenheit, Traurigkeit oder Erschöpfung ausgelöst wird. Diese Reaktion sollte aber spätestens nach einigen Stunden wieder abklingen. Schreiben Sie daher lieber zu Beginn des Tages und nicht unbedingt vor dem Schlafengehen. So können Sie auch später noch einmal eine Schreibphase einlegen, falls noch etwas auf der Seele brennt. Sollten Sie den Eindruck gewinnen, dass Ihnen das Schreiben nicht gut tut, dann hören Sie lieber auf. Es nützt nichts, sich selbst unter Druck zu setzen und es gibt ja auch noch andere Wege, Belastendes zu verarbeiten.

Wie häufig soll man schreiben und lieber handschriftlich oder am PC?

Wenn Sie sich auf das Expressive Schreiben tiefergehend einlassen wollen, sollten Sie für eine Weile jeden Tag schreiben oder zumindest an drei bis vier Tagen in der Woche, wie es in der oben genannten Untersuchung der Fall war.  Wahrscheinlich ist es sogar am besten, wenn Sie sich feste Schreibzeiten einrichten. Das hat einerseits den Vorteil, dass Sie sich auf den festen Termin einstellen können, ein Thema über einen längeren Zeitraum intensiv bearbeiten können und dabei im Schreibkontakt bleiben. Denn für die positiven Effekte einer gelingenden Verarbeitung scheint genau die wiederholte Bearbeitung eines Themas wichtig zu sein. Ob Sie dabei in ein Tagebuch schreiben, eine Loseblattsammlung anlegen oder direkt am PC schreiben, ist ganz Ihrer Vorliebe überlassen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass ein Thema ausreichend bearbeitet ist, können Sie überlegen, die Blätter feierlich im Kamin zu verbrennen oder sie von der Festplatte zu löschen. Wie jeder andere Text auch, kann er aber auch zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt wieder einmal hervorgeholt, gelesen und sogar weiterbearbeitet werden. Über die Zeit verändert sich das Erleben natürlich und auch die Aspekte, die einmal wichtig waren.

Wer für sich selbst schreibt, ist an keine Form und Vorgaben gefunden. Wenn Sie fest zum expressiven Schreiben entschlossen sind und es dennoch nicht so recht klappen will, setzen Sie sich nicht unter Druck. Manchmal kommt man in einem Workshop sehr viel besser in den Schreibfluss, in dem sich die Teilnehmer gegenseitig inspirieren oder durch eine persönliche Anleitung in einem Schreibcoaching.  Rufen Sie mich einfach an unter der Telefonnummer: 02362 7877990 oder schreiben mir eine eMail über das Kontaktformular.

Ihre Dörthe Huth

Tel.: +49 (0) 2362 – 7877990

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Tagebuch schreiben zur Genesungsunterstützung

Kreative Ideen für das Tagebuch

Das Buch zum leichteren Loslassen

 

Kreative Ideen für das Tagebuch, Erfolgsbuch oder Heilungsbuch

Liebe Leserin, lieber Leser,

Erlebnisse schriftlich festzuhalten ist nicht nur nützlich, um ganz bewusst auf die aktuellen Lebensereignisse zu schauen, sondern auch um wertvolle Erkenntnisse daraus zu ziehen, Erfolge zu steuern oder sich bei einer Erkrankung mental auf Genesung zu programmieren. Ein solches Tagebuch kann dabei helfen, schädliche Muster in der eigenen Lebensführung zu erkennen und die Lösungsmöglichkeiten zielgerichtet anzugehen. Die Ziele können sehr unterschiedlich sein:  vom Erfolgstagebuch, über ein Traumtagebuch oder ein Heilungsbuch bis hin zu einem Glückstagebuch ist einfach alles möglich. Das Schreiben erlaubt uns, Abstand zum Alltag zu gewinnen, die Gedanken zu sortieren und uns auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist.

Zur Videoanleitung für kreative Ideen: Mein Heilungsbuch

So kommen Sie in den Schreibfluss

In der Jugendzeit haben viele Menschen schon einmal ein Tagebuch geführt. Später gerät das regelmäßige Schreiben dann meist in Vergessenheit. Dabei ist es eine tolle Sache, nach einigen Jahren noch einmal in den früheren Gedanken zu schwelgen. Schließlich vergessen wir vieles oder bringen die Ereignisse später durcheinander. In einem selbst angelegten Tagebuch kann man auch später noch blättern, die Ereignisse aus damaliger Sicht Revue passieren zu lassen oder über die  Zukunftsgedanken von damals staunen. Um wieder in den Schreibfluss zu kommen, hilft es, sich selbst Schreibaufgaben zu stellen und eine Weile regelmäßig zu schreiben. Es gibt keine Regeln, an die sich der Schreiber halten muss.  Wie das  Tagebuch geführt wird, kann sehr unterschiedlich sein.  Meist geht es darum, Gedanken, Gefühle und Möglichkeiten festzuhalten und sich selbst dabei zu strukturieren. Wortwahl, Satzbau und Grammatik sind nicht wichtig, schließlich schreibt jeder für sich selbst und nicht für andere. Wenige Minuten täglich reichen schon aus, um wieder in einen regelmäßigen Schreibfluss zu gelangen. Natürlich werden auch wieder Zeiten kommen, in denen das Schreiben zu kurz kommt, das ist aber nicht weiter tragisch, denn Sie können jederzeit wieder loslegen.

Eine andere Perspektive wählen

Üblicherweise beschreiben wir in einem Tagebuch die eigene Situation. Es geht um das, was einen gerade beschäftigt, die Arbeit, die Familie, die Vergangenheit oder die Zukunft. Schreiben Sie Ihren Tagebucheintrag doch einmal aus der Sicht eines anderen. Sie können aus der Sicht eines Beobachters Ihr Erleben niederschreiben, aus der Sicht Ihres Hundes oder Ihrer Katze, aus der Sicht einer imaginären Freundin. So wird das eigene Erleben aus der Distanz betrachtet und kann neu bewertet werden. Wie würde wohl eine andere Person Ihre Lebenssituation sehen? Beschreiben Sie alles aus dem Blickwinkel des anderen: Erfolge, Arbeit, Beziehungen, Kinder, finanzielle Situation oder sozialer Status …

Das Erleben gezielt positiv bewerten

Wenn sich öfter negative Gedanken in den Vordergrund schieben, Sie an Ihre Erfolge nicht so recht glauben können oder die Zukunft düster sehen, versuchen Sie doch einmal über die Sprache direkten Einfluss auf Ihr Befinden zu nehmen. Sammeln Sie über Tag Ihre negativen Gedanken und schreiben Sie diese auf. Verwandeln Sie jeden dieser Sätze, indem Sie die negativ besetzen Wörter durch positivere Ausdrücke ersetzen. Auf diese Weise steuern Sie sich selbst zu einem lösungsorientierten Denken. Hier finden Sie einige Verwandlungsbeispiele:

  • Ich fühle mich mit der Situation überfordert – Ich fühle mich durch die Situation herausgefordert
  • Das geht nicht  –  eine Alternative könnte sein
  • Ich habe ein Problem – Ich habe ein Anliegen
  • Ich bin faul- Ich bin erholungsbedürftig

Das Befinden in Bildern ausdrücken

Manchmal ist es einfacher, das Befinden nicht in Worten auszudrücken sondern in Bildern. Sie können beispielsweise Abbildungen, Überschriften oder Textteile aus Zeitschriften ausreißen und in Ihr Tagebuch einkleben. Persönliche Fotos, ein Kussmund, ein Büschel Haare oder ein Fingerabdruck – eben alle Dingen, die Ihnen gerade zur Verfügung stehen und die Sie in Ihrem Entwicklungsprozess Dazu können Sie Symbole einzeichnen, die Ihnen zu Ihrer aktuellen Situation einfallen, bunte Farbtupfer dazu malen oder Naturmaterialien einkleben. Allerdings geht es nicht darum, etwas “Schönes” entstehen zu lassen, sondern um die Verarbeitung des persönlichen Erlebens. Eine solche Collage ist eine kreative Verarbeitungsmöglichkeit und daher ebenso effektiv wie das Schreiben.

Briefe schreiben

Anstelle eines Tagebucheintrags können Sie auch einen Brief an eine Person in Ihr Buch schreiben. In einem Brief oder vielleicht sogar täglichen Briefen kann all das ausgedrückt werden, was man sich vielleicht nicht zu sagen traut oder was man einem Menschen nicht mehr sagen kann, weil er bereits verstorben ist. Wut, Trauer, Enttäuschung, all dies kann man sich in so einem Brief von der Seele schreiben. Ein solcher Brief könnte eines Tages auch abgeschickt werden, er kann aber auch einfach als Tagebucheintrag stehen bleiben. Auch wenn das zwischenmenschliche Problem damit nicht gelöst wird, findet damit eine Verarbeitung der Situation und der dazugehörigen Gefühle statt. Beginnen Sie so, wie Sie auch die reale Person in einem Brief ansprechen würden: “Hallo Jan” oder “Liebe Tante Luise” …

Intuitives Schreiben zur Problemlösung

Beim intuitiven Schreiben sollten Sie sich vorab eine Fragestellung zu dem Thema überlegen, das Sie momentan am meisten beschäftigt. Zentrieren Sie sich, dann nehmen Sie einige tiefe Atemzüge und beginnen einmal die Frage in die Mitte des Blattes zu schreiben. Nun schreiben Sie wahllos alle Begriffe rund um die Frage, die Ihnen gerade zu diesem Thema durch den Kopf gehen. Wenn sich gleich Sätze formen, ist das auch in Ordnung. Wahrscheinlich werden Sie die Antwort auf Ihre Frage längst kennen, wenn Sie sich nicht selbst begrenzen. Wenn Ihnen nichts mehr einfällt, schauen Sie noch einmal auf Ihr Blatt, ob sich eine Antwort aus den Begriffen und Sätzen ergibt. Falls nicht, schlafen Sie eine Nacht darüber und lassen das Blatt am nächsten Morgen auf sich wirken. Sie können auch in den nächsten Tagen immer wieder ergänzen, was Ihnen noch dazu einfällt, häufig müssen sich Ratio und Intuition erst mit der Lösung arrangieren.

Nun wünsche ich Ihnen viel Kreativität, egal, ob Sie mit den Tagebucheinträgen nur Ihre Gedanken sortieren möchten, Ihre Erfolge dokumentieren wollen oder die Glücksmomente des Lebens für später festhalten wollen. Wenn Sie fest zum Schreiben entschlossen sind und es dennoch nicht so recht funktionieren will, lassen Sie sich in einem Seminar oder in einem Coaching anleiten. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, in den Schreibfluss zu kommen und in einem individuellen Coaching finden wir auf jeden Fall den Raum dafür.

Damit wünsche ich einen kreativen Schreibfluss, 

Ihre Dörthe Huth

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