Wie das Gehirn die Seele macht

Liebe Leserin, lieber Leser,

seit die Menschen damit begonnen haben, über sich und ihre Existenz nachzudenken, ist die Welt um sie herum voller Rätsel. Noch heute erscheinen uns die Zusammenhänge von Denken, Fühlen und Handeln häufig noch rätselhaft. Was genau hat eigentlich das Gehirn mit der Seele zu tun? Wie entsteht der Geist und das Bewusstsein? Und wie verläuft der Aufbau der Persönlichkeit? Die jüngsten Fortschritte der Neurowissenschaften lassen Rückschlüsse darauf zu, wie das Gehirn die Seele macht.

Gerhard Roth und Nicole Strüber: Wie das Gehirn die Seele macht. Hardcover, Klett-Cotta 2014. ISBN: 9783608948059. 22,95 Euro.

Gehirn, Seele, Geist, Verhalten

Der Philosoph Gerhard Roth und die Psychologin Nicole Strüber haben sich diesen Fragen in ihrem Buch „Wie das Gehirn die Seele macht“, gewidmet. Prof. Gerhard Roth lehrt am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen und wurde in der Zeitschrift Cicero im Oktober 2009 als der bedeutendste Naturwissenschaftler in Deutschland ausgezeichnet. Dr. Nicole Strüber ist ebenfalls am Institut für Hirnforschung in Bremen tätig und promovierte im Bereich der Entwicklungspsychologie. In ihrem Buch haben sie ihr Wissen gebündelt und führen den Leser darin zu einem besseren Verständnis der menschlichen Persönlichkeit als Träger des Seelischen. Ebenso steht die Entstehung psychischer Erkrankungen sowie der Wirksamkeit von Psychotherapie im Fokus des Buches.

Ein intensiver Einblick in die Erkenntnisse der Neurowissenschaften

In insgesamt zehn Kapiteln geben die beiden Autoren einen intensiven Einblick in den derzeitigen Wissensstand. Das Buch beginnt mit den Grundlagen, erklärt „Die Suche nach dem Sitz der Seele“, geht dann weiter zu „Gehirn und limbisches System“ sowie zu „Die Sprache der Seele: Neuromodulatoren, Neuropeptide und Neurohormone“. Weiter Geht es um „Die Entwicklung des Gehirns und der kindlichen Psyche“, „Persönlichkeit und ihre neurologischen Grundlagen“, „Das Bewusstsein, das Vorbewusste und das Unbewusste“. Das siebte Kapitel nimmt „Psychische Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen“ ins Visier, es folgen „Psychotherapien“ sowie „Die Wirkungsweise von Psychotherapie aus Sicht der Neurowissenschaften“. Zum Schluss werden die Erkenntnisse noch einmal im Überblick zusammengefasst.

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Interesse

Die Persönlichkeit und ihre Störungen

Roth und Strüber stellen ein neurobiologisch fundiertes Konzept der Persönlichkeit vor, einschließlich eines von ihnen entwickelten Modells der sechs psycho-neuronalen Grundsysteme. Sie beschäftigen sich mit Depressionen, Angststörungen, die posttraumatische Belastungsstörung, die Zwangsstörung und Persönlichkeitsstörungen inklusive der Borderline-Störung und der antisozialen Verhaltensstörung und beleuchten in diesem Zusammenhang auch die Wirkweisen der am weitesten verbreiteten Psychotherapierichtungen, nämlich der Verhaltenstherapie und der Psychoanalyse. Insgesamt ein empfehlenswertes Buch, das sich für alle eignet, die sich tiefergehend mit den Zusammenhängen von Gehirn, Persönlichkeit und psychischen Störungen auseinandersetzen wollen.

Wenn Sie über das Lesen hinaus an der Persönlichkeitsentwicklung interessiert sind, freue ich mich auf Ihre Anmeldung zu einem Coaching oder einer Psychotherapie. Rufen Sie mich einfach an unter der Telefonnummer: 02362 7877990 oder schreiben mir eine eMail über das Kontaktformular.

Ihre Dörthe Huth

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