Wie man Stress abbaut und Entspannung zur Gewohnheit wird

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

das moderne Leben in unserer Gesellschaft ist von Stress und Hektik bestimmt. Einmal vom Alltag abzuschalten gelingt nicht jedem. Doch gerade der Dauerstress hat schädliche Wirkung, weil er zu psychosomatischen Erscheinungen führen und die Lebensqualität mindern kann. Um im Lebensrhythmus eine gute Balance zwischen Spannung und Anspannung zu finden, ist es wichtig, den Stressauslösern auf die Schliche zu kommen, Stress aktiv zu reduzieren und das Loslassen zu üben.

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Dörthe Huth: Entspannung: Weniger Stress – mehr Wohlbefinden.dialograum, 2. Auflage 2013. ASIN: B007AQF5XE

Stressoren bewusst machen

Anzeichen für zu viel Stress im Leben können Ein- oder Durchschlafstörungen sein, Kopfschmerzen, chronische Erschöpfung oder viele andere psychosomatische Symptome. Beobachten Sie in den nächsten Tagen, was Ihnen Stress macht und schreiben Sie diese “Stressoren” auf. Was Menschen stresst ist dabei sehr individuell. Die hohe Arbeitsbelastung kann für den einen eine interessante Herausforderung sein, für den anderen dagegen eine Überbelastung. Andere Menschen reagieren besonders auf Lärm. Der Umbau des Büros, die Bauaktivitäten in wohnungsnähe oder ein Nachbar, der die Musik täglich unerträglich laut aufdreht. Auch dauernder Streit zwischen zwei Menschen kann stressen und sollte keinesfalls unterschätzt werden. Für alle diese Faktoren gilt, dass sie grundsätzlich Stress erzeugen können. Je öfter man solchen Belastungen ausgesetzt ist, umso höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie Körper und Seele eines Menschen schaden.

Eine systematische Stress-Analyse

Man kann am besten damit beginnen, die aktuellen Stress-Situationen eine Woche lang zu sammeln. Machen Sie sich dazu eine Liste und halten sie alles fest, was mit der Stress-Situation zu tun hat: Ort, Zeit, Personen, Gefühle, Körperempfinden und das Verhalten auf diese Situation. Notieren Sie alle Stressfaktoren, die Ihnen in den Sinn kommen und alles, was damit zusammenhängt. Beobachten Sie gleichzeitig, auf welche Art und Weise Sie innerlich zur Ruhe kommen können. Ziehen Sie auf einem Blatt Papier drei Spalten zur Beantwortung der folgenden Fragen:

•    Welche Situationen setzen mich unter Stress? Wo war das? Wer war beteiligt?
•    Wie lange brauche ich nach einer stressigen Situation, um innerlich wieder zur Ruhe zu kommen?
•    In welchen Situationen war ich entspannt – bzw. wo habe ich mich wohl gefühlt? Wo und mit wem kann ich am besten zur Ruhe kommen?


Entspannungstermine einplanen – und durchführen

Mit dem Überblick für Ihre persönlichen Stressoren können Sie ein neues Bewusstsein für Ihre individuellen Möglichkeiten zur Entspannung ausbilden. Damit eröffnen sich meist auch neue Möglichkeiten, einen Teil der Stresserzeuger auszuschalten, sie zu reduzieren oder die Sichtweise darauf zu verändern. Schauen Sie auf Ihre Liste und stellen sich dazu Fragen, wie die folgenden:
•    Muss ich wirklich jeden Tag so viel arbeiten?
•    Ist es wirklich notwendig, dass ich alle Dinge schaffe, die ich mir vorgenommen habe?
•    Was wäre, wenn Sie Ihre Ansprüche an sich selbst so korrigieren, dass sie ohne Stress machbar werden?
•    Beginnen Sie nach den Fragen zu suchen, die für Sie persönlich stimmig sind.

Die persönlich wirksame Entspannungsmethode finden

Es gibt eine Fülle von Entspannungsverfahren. Wichtig ist, das Verfahren zu finden, das einen persönlich anspricht. Unter fachkompetenter Anleitung kann man z.B. die Hypnose zur Entspannung erlernen, Autogenes Training oder Qui-Gong. Aber auch Meditation, Reiki oder Tai-Chi können entspannen, eine Klangschalentherapie oder eine Massage. In den letzten Jahrzehnten sind zudem einige technische Geräte entwickelt worden. Beim Biofeedback kann man beispielsweise über die Kontrolle der Körperreaktionen einen Entspannungseffekt erzielen, während die Bioresonanztherapie passiv die Schwingungen des Körpers harmonisiert. Aber auch Düfte, Aromen und Essenzen lassen Ruhe in Körper und Geist einkehren, ebenso wie ein Spaziergang in der freien Natur oder Sport.

Eine Schnellentspannung für das Büro

Wer nicht erst einen Kurs besuchen möchte sondern eine Schnellentspannung sucht, kann einfach einmal eine Achtsamkeitsübung ausprobieren. Dabei richtet man die Wahrnehmung auf einen Gegenstand, nimmt ihn achtsam wahr und lässt das Bild auf sich wirken. Das funktioniert selbst in der Mittagspause im Büro. Setzen Sie sich dazu bequem hin, stellen beide Beine auf den Boden und atmen einige Male tief ein und aus. Anschließend konzentriert man den Blick auf einen Punkt, beispielsweise auf die Blüte der Blume auf der Fensterbank oder auf einen Fleck auf einem Bild an der Wand. Wer sich ganz darauf einlässt und die Konzentration eine Zeit lang hält, bei dem beginnt der Punkt zu verschwimmen, der Geist wird einen Augenblick lang leer und gleichzeitig beginnt der Körper sich zu entspannen.

Lassen Sie die Entspannung zur Gewohnheit werden

Sollten Sie keine Zeit für die Entspannung finden, nehmen sie die Entspannung einfach mit in den Alltag auf. Planen Sie eine Zeit für die Entspannung ein, wie Sie einen Arbeitstermin in den Kalender aufnehmen. Es reicht schon eine Viertelstunde während der Mittagspause oder eine Entspannungs-CD vor dem zu Bett gehen. Wer anstrengenden Phasen voller Anspannung und Energieverlust auch Phasen von Ruhe und Erholung gegenüberstellt, kann Stress leichter wegstecken. Fangen Sie mit kleinen Übungen und kurzen Übungseinheiten an, damit nicht die Entspannung selbst zum Stress wird. Bleiben Sie dran. Das Eintauchen in die Entspannung gelingt von Mal zu Mal leichter und wird jedes Mal erholsamer sein.

Entspannung: Weniger Stress – mehr Wohlbefinden

Die Ent-Spannung bekommt häufig auch in meinen Coachings ihren Raum. Falls Sie einmal Lust haben, sich ihren Stressmustern, den dazughehörigen Gedanken und Gefühlen zu stellen oder eine Hypnosesitzung auszuprobieren, freue ich mich auf Ihre Terminanfrage unter der Telefonnummer 02362/7877990 oder per eMail über das Kontaktformular. Gemeinsam finden wir die für Sie effektiven Methoden, Übungen und Strategien für mehr Wohlbefinden in Ihrem Alltag.

Ihre Dörthe Huth

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6 Gedanken zu „Wie man Stress abbaut und Entspannung zur Gewohnheit wird“

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