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Vom Scheitern guter Vorsätze und wie die Pläne für das neue Jahr doch noch aufgehen

Liebe Leserin und lieber Leser,
gehören Sie auch zu den Menschen, die sich zum Jahreswechsel etwas vorgenommen haben: mehr Sport, weniger rauchen oder ein Paar Pfund abnehmen? Man kann es ja mal versuchen, doch eine englische Studie hat ergeben, dass von 3000 Studienteilnehmern 88 Prozent ihre guten Vorsätze nicht einhalten. Kaum ist das neue Jahr da, kehr die Alltagsroutine ein und die guten Vorsätze sind vergessen. Laut dem Bochumer Psychologie Professor Jürgen Margraf hat das damit zu tun, dass Menschen das Gefühl brauchen, ihr Leben unter Kontrolle zu haben. In einem Zeitungsinterview sagte er „Wenn wir das Gefühl haben, wir hätten Kontrolle, dann geht’s uns gut, und dann können wir auch sehr viel Stress wegstecken.“ Mit einer optimistischen Grundhaltund und dem guten Gefühl, mit dem Rauchen aufhören zu können, wenn man es nur will, geht es einem gleich besser.

Der Jahreswechsel, ein magischer Wendepunkt

Der Jahreswechsel bleibt dabei für viele ein magischer Wendepunkt für einen Neubeginn. Alles soll besser werden, Gesundheit, Familienleben, Arbeit … Dabei kann einem schon mal der Überblick verloren gehen. Meist nehmen wir uns gleich alles auf einmal vor und damit einfach viel zu viel. Je höher die Erwartungshaltung an sich selbst, umso höher wird auch der Druck, der auf einem lastet. Wenn es Ihnen auch so geht, fragen Sie sich doch einmal, wieso Sie sich gerade diesen guten Vorsatz vorgenommen haben. Ist es wirklich Ihr Wunsch? Oder „müssen“ Sie vielleicht mehr Sport treiben, weil vielleicht Ihr Arzt Ihnen das angeraten hat? „Sollten Sie mit dem Rauchen aufhören, weil es sinnvoll ist? So manches Mal versuchen wir uns für jemand anderen zu verändern, einem gesellschaftlichen Ideal zu entsprechen oder einfach vernünftig zu sein. Dann wird ein guter Vorsatz zu einer Anstrengung und braucht sehr viel mehr an Motivation und Durchhaltevermögen. Viele Vorhaben brauchen eine längerfristige Umstellung und werden deshalb als anstrengend empfunden.

Soll ich oder nicht

Hilfreiche Gedanken zur Umsetzung der guten Vorsätze

Damit nicht gleich alle guten Vorsätze für das neue Jahr wieder einschlafen, sind hier einige hilfreiche Tipps für die Umsetzung zusammengefasst:

-Überlegen Sie sich, welches Ihnen Ihr wichtigster guter Vorsatz für 2013 ist. Warum ist er Ihnen wichtig? Und wie motiviert sind Sie, dieses Vorhaben auch in die Tat umzusetzen? Sind Sie bereit, Zeit dafür zu investieren und in einem anderen Bereich dafür zurück zu stecken?

-Wählen Sie Ihren Veränderungswunsch, weil Sie das so wollen. Das ist die beste Voraussetzung für das Gelingen! Motivieren Sie sich durch die Nennung der Vorteile, die Sie durch die Umsetzung haben und stellen Sie sich dazu am besten bildlich vor, wie es ist, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben.

-Formulieren Sie klare Ziele: nicht etwa „Ich will mehr Sport machen“ sondern „ich werde dreimal in der Woche ins Fitnessstudio gehen und dort eine halbe Stunde rudern und Rückenübungen machen.“

-Planen Sie eventuelle Hürden mit ein, die sich Ihnen bei der Umsetzung in den Weg stellen könnten und überlegen Sie, wie Sie diese Hürden meistern können. Wie gehen Sie beispielsweise als frisch gebackener Nichtraucher mit den Pausen um, die man bisher mit den anderen Rauchern in der Raucherecke verbracht hat?

-Belohnen Sie sich, wenn Sie Ihren guten Vorsätzen eine Zeit lang treu geblieben sind. Und das nicht erst nach einem Jahr. Wer abnehmen will, kann sich auch schon nach einem kleinen Etappenziel belohnen.

Damit wünsche ich Ihnen einen wunderschönen Start in ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2017,

Ihre Dörthe Huth

Wenn Sie Ihre Wünsche in Realität verwandeln wollen und sich durch ein Coaching dabei begleiten lassen möchten, freue ich mich auf Ihren Anruf zur Terminvereinbarung.

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Das Buch rund um die Lebensfreude

30 Minuten Achtsamkeit

Emotionale Intelligenz – die Basis für Erfolg und Zufriedenheit

Liebe Leserin, lieber Leser,

Die Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen, deren Motive und Verhaltensweisen zu verstehen, war für den Menschen einst überlebenswichtig. Neben der Intelligenz eines Lebewesens spielen also offensichtlich auch noch die Emotionen eine entscheidende Rolle, denn auch emotionale Intelligenz erfordert komplexe Verarbeitungsprozesse im Gehirn. Lange Zeit galt der Intelligenz-Quotient (IQ) als der Maßstab für den Erfolg eines Menschen, doch in den letzten Jahren wird der Bedeutung der emotionalen Intelligenz ein immer höherer Stellenwert beigemessen. Emotionale Fähigkeiten sind mindestens ebenso wichtig, wie andere Fähigkeiten. Besonders in der Wirtschaft, bei der Auswahl von teamfähigen Mitarbeitern und Führungskräften wird der Emotionalen Kompetenz ein hoher Stellenwert beigemessen. Und eben weil diese Kompetenzen so wichtig ist, beschäftige ich mich in meinen Büchern, Vorträgen und Seminaren auch immer wieder mit  diesem Themen wie: Achtsamkeit, Lebensfreude und Loslassen …

Lebensfreude - Belastendes loslassen und der Seele neue Kraft geben. Dörthe Huth, Junfermann Verlag 2016.
Lebensfreude – Dörthe Huth

Lebensfreude
Belastendes loslassen und der Seele neue Kraft geben
160 Seiten, kartoniert
Format: 17.0 x 24.0 cm
Erschienen im Oktober 2016
ISBN: 978-3-95571-494-9
19,90 € inkl. MwSt.

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Emotionale Intelligenz nach Daniel Goleman

Populär wurde das Konzept „Emotionale Intelligenz“ (EI) in den 1990er Jahren durch das das gleichnamige Buch von Daniel Goleman. Der Begriff tauchte allerdings auch schon früher auf. Bereits im Jahr 1920 hat der Intelligenzforscher Edward Thorndike den Begriff “Soziale Intelligenz” verwendet, um die Fähigkeit eines Menschen zu beschreiben, andere richtig verstehen und anleiten zu können. So versteht auch Goleman unter Emotionaler Intelligenz die Fähigkeit, Gefühle bei sich selbst und anderen richtig einschätzen und beeinflussen zu können. Darin sah er eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg und Führungskompetenz. Neben dem IQ begann der EQ von sich Reden zu machen und es wurde immer deutlicher, dass Menschen über ganz verschiedene Intelligenzen verfügen. Allerdings sehen nicht alle Wissenschaftler in der Emotionalen Intelligenz ein Konzept, sondern glauben, dass sie sich aus der Mischung erlernbarer Fähigkeiten und den sogenanten „Big Five“ ergibt, den grundlegenden Dimensionen unserer Persönlichkeit. Zur Messung der EI wurde das Emotional Competence Inventory (ECI) entwickelt, das wie ein Persönlichkeitstest aufgebaut ist. Immerhin sind sich alle einige, dass bei jedem Menschen eine genetische Veranlagung für die Ausprägung emotionaler Kompetenz besteht, einen anderen Teil machen die Erfahrungen in Kindheit und Jugend aus, aber auch bis ins hohe Alter lässt sich die emotionale Kompetenz noch fördern.

30 Minuten Achtsamkeit - Dörthe Huth
30 Minuten Achtsamkeit – Dörthe Huth

30 Minuten Achtsamkeit

29. Februar 2016 erschienen

GABAL Verlag

Softback 96 Seiten

€ 8,90 (D) | € 9,20 (A).

ISBN: 978-3869367088

Blätterbare Leseprobe

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So zeigt sich emotionale Intelligenz in Alltag und Beruf zeigt

Die Emotionale Intelligenz umfasst eine ganze Reihe von Fähigkeiten und Kompetenzen, wie Kommunikationsfähigkeit, Mitgefühl, Menschlichkeit, Taktgefühl, also all das, was wir unter Herzensbildung verstehen. Im Alltag zeigt sich eine hohe emotionale Intelligenz durch einen guten Kontakt zu anderen Menschen, die Pflege von Freundschaften, innere Ausgeglichenheit und die Fähigkeit, im Konfliktfall lösungsorientiert zu denken und zu handeln und durch einen Kompromiss die Bedürfnisse aller Beteiligten miteinzubeziehen. Gegenseitige Akzeptanz, zuhören und sich gelten lassen, sind Kennzeichen emotionaler Kompetenz. Aber nicht nur der Umgang mit anderen spielt bei der EQ eine Rolle, sondern auch der Umgang mit sich selbst und den eigenen Emotionen, die Fähigkeit zur Selbststeuerung, Selbstberuhigung, Selbstmotivation oder die Selbsteinschätzung über eigenen Stärken und Schwächen. All dies ist natürlich nicht nur für das Privatleben relevant sondern ganz besonders auch für das Arbeitsleben, deshalb hat sich das Denken rund um die EI in der Wirtschaft so stark verbreitet. Viele Unternehmen wählen ihre Mitarbeiter mittlerweile ganz besonders nach ihren sozialen und emotionalen und sozialen Eigenschaften aus. Laut Goleman ermöglicht die Emotionale Intelligenz eine Verbesserung des Arbeitsklimas, der Mitarbeitermotivation und der Produktivität eines Unternehmens.

Ihre Dörthe Huth

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Erfolgreich Ziele erreichen

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie kennen das vielleicht auch: Sie haben sich fest vorgenommen, ein Buch zu schreiben, sich selbständig zu machen oder endlich Gewicht zu reduzieren. Aber auf dem Weg zum Ziel geht einem nicht selten auf halbem Weg die Puste aus. Ein Ziel über längere Zeit fest im Blick zu haben und alles dafür Notwendige zu tun, fällt nicht immer leicht. Manchmal lässt man sich trotz eines intensiven Wunsches durch andere Dinge ablenken oder kann sich zu den erforderlichen Aktivitäten nur schwer aufraffen. Was kann man tun, um private und berufliche Ziele erfolgreich zu erreichen?

Motivation ist zielgerichtete Lebensenergie

Um erfolgreich ein Lebensziel zu erreichen, braucht man die Fähigkeit, sich selbst motivieren zu können. Zwischendurch gibt es immer mal wieder wichtige Dinge, die uns daran hindern können, das anvisierte Ziel geradewegs anzulaufen. Das betrifft die Umsetzung beruflicher Ziele ebenso wie private. Das Wort „Motivation“ entstammt dem lateinischen Begriff “motus” für „Bewegung“. Sich zu motivieren bedeutet demnach, sich in “Bewegung setzen”.  Wer sich selbst in Bewegung setzt, schafft es, sowohl kleinere als auch größere Distanzen zu bewältigen. Je höher die Motivation, umso weitere Strecken kann man schaffen. Je geringer die Motivation, umso eher wird man auf der Stelle verharren.
Das Interesse an einem Ziel, ein persönlicher Bezug und die Begeisterung dafür sind die besten Voraussetzungen, um sich selbst immer wieder für ein Ziel zu motivieren. Das Ziel ist eine Richtschnur und gibt den eigenen Aktivitäten einen übergeordneten Sinn. Die Selbstmotivation sorgt aktiv für Kraft und Antrieb, um dieses Ziel zu erreichen. Selbstmotivation ist zielgerichtete Lebensenergie!

Das Ziel: gewünscht, klar formuliert und erreichbar

Wer sich müht, ein Ziel zu erreichen, weil er es sollte, weil er es muss oder weil er gerade nichts Besseres weiß, dem wird die Selbstmotivation immer wieder ein Schnippchen schlagen. Wer sich stets zu große Ziele zumutet, wird wahrscheinlich auch daran scheitern und bei jedem neuen Anlauf schon im Voraus wissen, dass er nie bekommt, was er will. Ein klar definiertes Ziel hilft, die Lebensenergie zum Fließen zu bringen. Je klarer man das Ziel vor Augen hat, umso leichter fällt die Bewegung darauf zu. Die beste Voraussetzung für eine gute Selbstmotivation zur Zielerreichung ist ein ganz klares, inneres “Ja -genau da will ich hin“. Und das ist am besten zu erreichen, indem man sich intensiv mit seinem Ziel auseinandersetzt, die Vor- und Nachteile beleutet, die Schwierigkeiten auf dem Weg dort hin überdenkt und sich selbst einmal in der Zukunft am Ziel angekommen visualisiert.

Der Zielerreichungsplan mit Tauglichkeitsanalyse

Versuchen Sie doch einmal im Sinne eines Selbstcoachings Ihr Ziel klar zu formulieren und es auf seine Tauglichkeit hin zu analysieren.
Ein Ziel, das Monate oder gar Jahre braucht, bis man es erreicht, sollte man in Teilschritte zerlegen, damit einem unterwegs nicht die Puste ausgeht.
•    Notieren Sie sich dazu ganz konkret Ihr übergeordnetes Ziel (z.B. ich will Comics zeichnen können)
•    Anschließend schreiben Sie sich auf, was Sie zu tun haben, um dieses Ziel zu erreichen (Weiterbildungsmöglichkeiten heraussuchen: Kurs an einer Abendschule, Onlinekurs, Bücher)
•    Dann zerlegen Sie Ihr Ziel in Teilziele (informieren, Kurs auswählen, anmelden, üben)
•    Notieren Sie sich ganz konkret, was Sie dazu diese Woche zu erledigen haben – eventuell auch für jeden Tag der Woche (wann und was genau)
•    Später sollten die Teilziele noch einmal konkretisiert werden (diese Woche nehme ich mir an drei Tagen jeweils zwei Stunden Zeit für Bleistiftübungen, plane eine Ausstellung o.ä.).
Bei den Teilschritten zum Ziel wird sehr schnell deutlich, ob ein Ziel zu bewältigen ist oder ob es eher unerreichbar scheint und nur für weiteren Frust sorgt, wenn man daran festhält.

Fehleranalyse und Zielkorrektur

Bei langfristig geplanten Zielen, wie dem Vorsatz „ich kaufe mir in 10 Jahren ein Eigenheim“ oder „ich will mal Arzt werden“ kann sich auf dem geplanten Weg schon mal eine Änderung ergeben. Wir selbst verändern uns ebenso wie die Umstände, die uns begleiten. Es ist nicht mehr selten, dass man unverschuldet seinen Arbeitsplatz verliert, dass eine Ehe auseinandergeht oder auch dass man sich eine Sache als Idee völlig anders vorgestellt hat, als sie sich in der Realität zeigt. In solchen Fällen wird eine Korrektur notwendig. Wem das Medizinstudium zu theoretisch ist und lieber schon von Anfang an den Kontakt zu Menschen hat, für den ergibt sich vielleicht eine Lehre als Krankenpfleger. Wer sein handwerkliches Können mehr einsetzen möchte, für den eröffnet sich vielleicht der Weg als Orthopädiemechaniker. An einem Ziel festzuhalten, das einem nicht nur schwer fällt sondern auch ständige Misserfolgserlebnisse beschert, sorgt für Stress und schwindendes Selbstwertgefühl. Wer dieses alte Ziel loslassen kann, für den ergibt sich häufig ein erfolgreicherer Weg.

Erfolgreich Ziele erreichen

Den persönlich erfolgreichen Weg finden

Auf dem Weg zu einem langfristigen Ziel ergibt sich nicht selten ein anderer Weg. Der Sinn einer Sache verändert sich im Laufe der Zeit. Vielleicht ist nach einigen Jahren die Vorstellung, sich an ein teures Eigenheim zu binden gar nicht mehr so sinnvoll wie anfänglich gedacht. Ein Haus zur Miete mit einem schönen Garten könnte vielleicht die bessere Alternative sein, weil man sich beispielsweise durch den Beruf nicht örtlich binden kann. Die Sinnhaftigkeit des Ziels muss dann neu überdacht und eventuell korrigiert werden. Meist ist dazu nur einer kleiner Gedankenswitch notwendig. Nämlich die Vorstellung, auch mit dem neuen Ziel erfolgreich zu sein. Wer seinen Erfolg von einem anfänglichen Ziel abhängig macht, macht sich das Leben unnötig schwer. So manch ein Traum realisiert sich knapp neben der gewünschten Spur. Wer auch damit glücklich ist und nicht weiter einem alten Traum nachhängt, hat das Ziel erfolgreich erreicht, das in das aktuelle Lebenskonzept passt.

Wenn Sie noch auf der Suche nach Ihren persönlich erfolgreichen Weg sind, Ihr Herzensprojekt angehen möchten oder sich für ein neues Ziel stärken wollen, freue ich mich auf Ihre Anmeldung zu einem Coaching mit mir. Rufen Sie mich einfach an unter der Telefonnummer: 02362 7877990 oder schreiben mir eine eMail über das Kontaktformular.

Viel Erfolg wünscht 

Ihre Dörthe Huth

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Du bist einzigartig – lebe deine Begabungen

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

gehen auch Sie jeden Tag hochmotiviert an Ihre Arbeit? Freuen Sie sich nach Feierabend auf das Familienleben? Hält die Partnerschaft noch Überraschungen für Sie bereit? Führen Sie ein freies und selbstbestimmtes Leben? Wenn Sie all diese Fragen mit einem klaren “Ja” beantworten können, ist alles wunderbar. Dann sind Sie einer der glücklichen Menschen, die ihre Einzigartigkeit leben und mit den Anforderungen des Alltags in Einklang bringen können. Falls nicht, ist das nicht weiter verwunderlich, denn viele Menschen verlieren im Verlauf der Zeit den Kontakt zu dem, was in ihnen steckt.

Fähigkeiten, Talente und Begabungen

Jeder Mensch ist einzigartig, hat ganz besondere Begabungen, Fähigkeiten und Talente, doch nicht jeder von uns hat sich sein Leben diesen Neigungen entsprechend eingerichtet. In vielen Fällen lässt uns der Alltag auch aus den Augen verlieren, was wir wirklich brauchen, um ein glückliches, erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben zu führen. Gerade in der Mitte ihres Lebens haben viele Menschen eher den Eindruck, ein kleines Rad im Getriebe der Gesellschaft zu sein, einfach nur funktionieren zu müssen. Häufig geht es dann um ganz konkrete Fragen: “Warum komme ich im Job nicht weiter?”, “Wieso hält meine Beziehung nicht?”,  “Was mache ich eigentlich falsch?” oder “Meine Krankheit belastet mich so sehr, ich komme damit einfach nicht klar”. Die Anforderungen des Lebens sind hoch und im Alltagstrubel gehen häufig gerade die Ideen und Tätigkeiten unter, die neuen Schwung bringen, Inspiration und Motivation. Doch jeder von uns braucht seine Kraftquellen, von denen er auch in schlechten Zeiten zehren kann und die häufig gerade durch das entstehen, was uns berührt.

Wo liegen Ihre Fähigkeiten, Talente und Begabungen?

Wenn Sie also wieder spüren wollen, was Sie tief im Innern berührt, was Ihnen Kraft und Energie bringt, schauen Sie sich Ihre Fähigkeiten, Talente und Begabungen einmal etwas genauer an. Beginnen Sie damit, sich selbst einzuschätzen und Ihr inneres Potential zu befreien.

  • Wo liegen Ihre Fähigkeiten, Talente und Begabungen?
  • Was davon wollen Sie mehr leben?
  • Was wollen Sie in Zukunft daraus machen?
  • Wie kommen Sie Ihrer Vision ein Stückchen näher?
  • Welche Schritte sind dafür notwendig?
  • Was hindert Sie an der Verwirklichung?
  • Welche Unterstützung ist notwendig, diese Blockaden zu überwinden?

Im Coaching unbewusste Blockaden aufspüren und aus dem Weg räumen

Manchmal rückt dieses Bewusstsein für das, was wir leben wollen, aber erst durch eine fremde Perspektive, durch Nachfragen und Lenken wieder in den Vordergrund der Wahrnehmung. Die Gedanken und Gefühle eines Menschen beeinflussen sein Tun und Handeln und haben einen direkten Einfluss auf das Lebensgefühl. Vielfach hindern uns unbewusste Glaubenssätze, innere Blockaden und Selbstsabotageprogramme daran, das Leben so einzurichten, dass wir all das Leben können, was in uns steckt. Schon durch die strukturierte Reflektion der eigenen Lebensweise und Beziehungsmuster gewinnt ein Klient mehr Bewusstheit für mögliche Lösungswege.

Es geht dann in den Coaching-Sitzungen zum Beispiel darum, die konkreten Erwartungen an ein erfülltes Leben zu formulieren, neue Denkweisen zuzulassen und neue Strategien auszuprobieren. Ziel in meiner Praxis ist es, dass Sie am Ende der Sitzung mit einer To-Do-Liste nach Hause gehen, um Ihre Vision voller Motivation in die Tat umzusetzen. Das wirkt sich nicht nur positiv auf diese eine Situation aus, die wir im Coaching besprechen, sondern führt insgesamt zur Steigerung Ihrer emotionalen Kompetenz, zur besseren Wahrnehmung der schönen Seiten des Lebens und Ihrer Erfolge.

Was wir JETZT zu tun bereit sind, stellt in entscheidender Weise die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft.

Damit wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, den Ruf Ihrer Vision zu hören und zu leben,

Wenn Sie die Weichen für Ihre Zukunft gezielt stellen möchten, Ihre Begabungen herausarbeiten und unter Anleitung neue Denkweisen zulassen wollen,  freue ich mich auf Ihre Anmeldung zu einem Coachingtermin bei mir in Dorsten. Rufen Sie mich einfach an unter 02362/7877990 oder schicken mir eine E-Mail über das Kontaktformular.

Ihre Dörthe Huth

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Glück, Karriere und Erfolg – Eine Frage der Intelligenz?

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

einer britischen Studie des Psychologie-Professors Richard Lynn aus dem Jahr 2006 zufolge sind die Deutschen neben den Niederländern das Volk mit dem höchsten Intelligenzquotienten in Europa. Dicht gefolgt von den Polen, Schweden und Italienern. Und tatsächlich, täglich flimmern bei uns Quizsendungen über den Fernsehbildschirm:„Wie intelligent ist Deutschland?“ „Das Wissensquiz“ und „Wer wird Millionär?“ Wissenssendungen haben Hochkonjunktur, denn Menschen mit einem hohen Allgemeinwissen werden als besonders intelligent angesehen. Aber braucht man zur Beantwortung dieser Wissensfragen besonders viel Intelligenz? Was genau ist eigentlich Intelligenz und wie lässt sie sich erfassen? Sind besonders intelligente Menschen glücklicher und beruflich erfolgreicher als andere? Wie können wir unsere Alltagsintelligenz ausbauen? Wozu brauchen wir emotionale Intelligenz? Diese und ähnliche Fragen beantwortet diese kleine Artikelserie in den nächsten Tagen.

Intelligenz zeigt sich in unterschiedlichen Formen

Im Allgemeinen gelten Menschen als intelligent, die sich ein besonders breites Allgemeinwissen angeeignet haben oder über ein spezielles Expertenwissen verfügen, wie Physiker, Mathematiker oder Astronomen. Im Alltag wird Intelligenz gleichgesetzt mit klug, schlau oder gescheit. In der Psychologie wird der Begriff der Intelligenz sehr viel konkreter gefasst. Intelligenz beschreibt relativ stabile generelle Fähigkeiten von Menschen, die für das Lernen in neuen Situationen wichtig sind. Zu intelligenten Leistungen gehört das Lösen von unbekannten und schwierigen Aufgabenstellungen, die Ergänzung von Zahlenreihen, die Vollendung geometrischer Figuren oder Wortreihen. Allerdings gibt es auch in der Psychologie bisher keine einheitliche Definition:

  • “Intelligenz ist die Fähigkeit, Schwierigkeiten in neuen Situationen zu überwinden” (Stern)
  • “Intelligenz betrifft die Fähigkeit, angemessen zu urteilen, schnell zu verstehen und einsichtsvoll zu überlegen” (Binet)
  • “Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst” (Operationale Definition)

Intelligenz zeigt sich durch die Fähigkeit, Fragestellungen schnell und sinnvoll zu beurteilen. Besonders in neuen Situationen, in denen wir uns neu orientieren und zurechtfinden müssen, um zu einer Lösung zu kommen. Dieses Suchen und Finden von Lösungen wird in Intelligenztests genutzt.

Der IQ

Der Kinderpsychologe Binet führte Anfang des 20. Jahrhunderts den Begriff des Intelligenzquotienten ein. Obwohl der IQ heute anders berechnet wird und in Relation zu Intelligenzleistung der Bevölkerung angegeben wird, wurde die Bezeichnung IQ beibehalten, weil sie sich im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt hat. Heutige Intelligenztests sind nach einem ähnlichen Grundraster angelegt, unterscheiden sich aber dennoch zum Teil ganz erheblich voneinander, abhängig vom jeweiligen Ziel und der Zielgruppe. Zum Beispiel brauchen Kinder andere Aufgabenstellungen als Erwachsene. Die meisten Intelligenztests messen eine Reihe von Aufgaben verschiedener Schwierigkeitsgrade innerhalb einer bestimmten Zeit. Je mehr Aufgaben schnell gelöst werden, desto höher ist die Ausprägung des Intelligenzfaktors. Auf diese Weise lässt sich ein Gesamt IQ ermitteln und ein Intelligenzprofil herstellen. Geprüft wird zum Beispiel:

  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Sprachverständnis
  • Wort- und Ausdrucksflüssigkeit
  • Flexibilität des Denkens
  • Logisches Denken
  • Verarbeitungsgeschwindigkeit

Der Flynn-Effekt – wir werden ständig intelligenter

Intelligenztests werden genutzt, um Aussagen über die Zukunft treffen zu können. Über den Erfolg in der Schule beispielsweise, zur Berufseignung oder Leistungsfähigkeit im Beruf. Je nach Ziel bestehen sie aus einer Vielzahl von Aufgaben, die unterschiedliche kognitive Fähigkeiten erfordern. Zum Beispiel soll ein Mosaik zusammengefügt werden, die Gemeinsamkeit von bestimmten Wörtern erkannt, die Drehung eines Objekts im Raum gedanklich nachvollzogen, Zahlenreihen vervollständigt oder ein fehlendes Wort eingesetzt werden. So wird der d2-Test zur Prüfung von Geschwindigkeit und Konzentration eingesetzt. Dabei sieht der Klient d´s und p´s mit jeweils ober und unterstrichen und er muss bestimmte Ziel-Items aus der jeweiligen Reihe herausstreichen und das möglichst schnell. Zwar ist nicht jeder bei allen Aufgaben gleich erfolgreich, aber die Punktwerte ergeben hinterher den eigentlichen Wert. Als Ergebnis wird dann der sogenannte Intelligenzquotient ermittelt wobei dieser im Durchschnitt bei 100 Punkten liegt. was sich daraus errechnet das die Deutschen oftmals einen Wert zwischen 85 und 115 haben. Allerdings wird die Menschheit generell immer schlauer, fand der neuseeländische Politikwissenschaftler James Flynn bei einem Vergleich von Intelligenztests in den 1980er Jahren heraus. Dieses Phänomen wird daher als Flynn-Effekt bezeichnet. So verbesserte sich der Intelligenzquotient der Deutschen zwischen 1954 bis 1981 um ganze 17 Punkte.

Das Intelligenzprofil, Lebenszufriedenheit und Erfolg hängen nicht unmittelbar zusammen

Es sollte sich jedoch jeder bewusst machen, dass die Intelligenztests nicht Aufschluss über den Erfolg eines Menschen, dessen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit oder Lebenszufriedenheit gibt. Privates Glück und beruflicher Erfolg sind nicht allein vom IQ eines Menschen abhängig, entscheidend ist auch seine Alltagskompetenz, seine sozialen Fähigkeiten, die Steuerung seiner Emotionen, sein Durchsetzungsvermögen und  und seine Fähigkeit, sich selbst zu motivieren. Alltagsintelligenz ist notwendig, um das Leben zu meistern, eigene Ziele zu finden und dabei die Lebensumstände zu berücksichtigen. Diese Alltagsintelligenz entspricht nicht unbedingt der akademischen Intelligenzmessung. Für den Schulerfolg ist nicht nur die Intelligenz eines Kindes ausschlaggebend, sondern auch seine familiäre Situation, ein günstiges Klassenklima und gute Beziehungen zu den Mitschülern. Kognitive Fähigkeiten und soziale Fertigkeiten entwickeln sich nicht immer im gleichen Tempo, deshalb können Kinder einerseits im regulären Schulbetrieb unterfordert sein, beim Überspringen einer Klasse aber auch sozial überfordert sein. Nicht anders ist es im Beruf. Jeder braucht ein Team, in dem er sich wohlfühlt, Arbeitsinhalte, mit denen er sich identifizieren kann und das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Nur so ein Mensch sein ganzes Potential entfalten.

Die Durchführung von Intelligenztests gehört nicht zu meinem Aufgabengebiet, aber falls Sie sich mehr Arbeitszufriedenheit wünschen, eine bessere Rollenidentifikation oder sich die Sinnfrage stellen, sind Sie in meiner Beratung genau richtig – entweder direkt in meiner Praxis in Dorsten oder online per Webkonferenz. Mit diesen Überlegungen wünsche ich Ihnen noch eine schöne Woche,

Ihre Dörthe Huth

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