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Alles über Freiberufler – Aus der Reihe Für Dummies

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer sich mit dem Gedanken trägt, sich als Freiberufler selbständig zu machen, braucht erst einmal einen Überblick. Gute Vorbereitung ist viel wert, denn auf lange Sicht gibt es so einiges zu bedenken. Von der ersten Idee,  über den Businessplan, die Einnahmeüberschussrechnung bis hin zur Neuakquise von Kunden sowie der gesetzliche Rahmen. Das Buch “Freiberufler”  aus der Für Dummies Reihe gibt Interessierten einen umfangreichen Überblick. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich als Freiberufler selbständig zu machen.

Steffi Sammet und Stefan Schwartz: Freiberufler für Dummies. Wiley-VCH, 2.Auflage 2014. 296 Seiten, Softcover. ISBN 978-3-527-71067-6. 19,99 Euro

Das Geschäft als Ein-Mann-Unternehmer

Bei manchen schlummert die Idee schon seit Jahren, andere geben sich ganz plötzlich einen Ruck und bauen ihr eigenes Geschäft auf. Doch für alle bedeutet die Freiberuflichkeit eine Herausforderung. Nicht nur Fachkenntnisse sind gefragt, sondern auch jede Menge Organisationstalent, Disziplin, Vernetzung und Auftragsaquise sowie die Klärung von Rechts- und Steuerfragen. Das Geschäft als Ein-Mann-Unternehmer bringt Träume ebenso mit sich wie Konflikte. Das Buch “Freiberufler für Dummies” hilft bereits vorab bei der Einschätzung, ob das Dasein als eigener Chef auch wirklich die geeignete Herausforderung ist, welche Geschäftsform am besten zu einem passt und was noch zu bedenken ist.

Gründungszuschuss, Businessplan, Bedarfsanalyse

“Freiberufler für Dummies” beinhaltet sechs Teile. In “Gute Zeiten für Freiberufler” geht es um die richtige Vorbereitung. Der zweite Teil beinhaltet “Inspiration, Innovation, Disziplin – Was den Freiberufler auszeichnen sollte”.  Darin werden Ideen für den Einstieg gegeben, von der Finanzierung und einem möglichen Gründungszuschuss über die ersten Jobversuche bis hin zu 450-Euro-Jobs und dem Umgang mit der Bank. “Vom Traum zum ersten Auftrag” heißt im dritten Teil, mit dem sich der Markt besser einschätzen lässt. Der vierte Teil “Frei arbeiten heißt arbeiten” gibt Tipps für einen Businessplan, Projektplanung und Netzwerken. “Alles über  Zahlen: Umsatz, Steuern, Versicherungen” macht den fünften Teil aus. Den Schluss bildet “Der Top Ten Teil”, der die Fallen der Selbständigkeit beschreibt.

Zwei, die sich auskennen: Steffi Sammet und Stefan Schwartz

Die beiden Autoren haben beide als Wirtschaftsredakteure für den Focus gearbeitet, bevor sie sich als Freiberufler selbständig gemacht haben. Zu ihren Aufgabengebieten gehörte auch die Auseinandersetzung mit Themen wie Existenzgründung, Karriere und Arbeitsmarkt. Seit 2005 betreibt Steffi Sammet ein Medienbüro und verfasst Artikel für verschiedene Magazine, schreibt Unternehmensportäts und analysiert Trends für ihre Kunden. Stefan Schwartz gründete im Jahr 2000 eine Agentur für Finanzkommunikation, machte dann aber einen Abstecher in ein Angestelltenverhältnis. Seit 2007 ist er erneut als Freiberufler tätig und berät Unternehmen in Kommunikationsfragen. Gemeinsam haben die beiden Autoren bereits einige Jahre zuvor das Buch “Existenzgründung für Dummies” verfasst.

Freiberufler, Gewerbe, Einzelunternehmer oder Firma

Über nahezu 300 Seiten informiert das Buch kleinschrittig und gut nachvollziehbar, wie eine berufliche Selbständigkeit als Freiberufler gelingen kann. Ob Journalist, Schriftsteller, Künstler, Arzt, Heilpraktiker, Psychotherapeut, Psychologe, Rechtsanwalt oder Architekt – sie alle fallen unter die freien Berufe. Durch Übersichten und Checklisten kann man herausfinden, welche Arten von Freiberuflern der Gesetzgeber überhaupt unterteilt und welche Berufe konkret zur jeweiligen Kategorie gehören. Grundsätzlich fällt eine Selbständigkeit entweder unter die freiberufliche Tätigkeit oder unter die gewerbliche Tätigkeit. Frühzeitig zu erkennen, wo die eigene Tätigkeit zuzuordnen ist, erspart spätere Schwierigkeiten, denn es gibt gravierende Unterschiede.

Freiberufler - Dörthe Huth

Wenn Sie Psychologischer Berater, Coach oder Heilpraktiker (Psychotherapie) sind und Ihre Freiberuflichkeit vorbereiten möchten, freue ich mich auf Ihren Anruf zur Vereinbarung eines Supervisionstermins unter 02362/7877990 oder Sie schicken mir alternativ eine E-Mail über das Kontaktformular.

Ihre Dörthe Huth

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Schritt für Schritt zur eigenen Praxis in Coaching, Beratung oder Psychotherapie

Liebe Leserin, lieber Leser,

in meinen Supervisionen ist es immer wieder ein großes Thema: die Gründung einer psychologischen Praxis oder eines Coaching-Büros. Viele meiner Klienten haben bereits eine oder sogar mehrere Weiterbildungen in Beratung und Therapie absolviert und beschäftigen sich irgendwann auch mit der Frage, wie sie sich als Coach, Psychologischer Berater oder Heilpraktiker für Psychotherapie selbständig machen können. Themen der Supervision sind daher beispielsweise: Wie gründe ich eine Praxis? Bin ich dann Freiberufler oder Gewerbetreibender? Wie kann ich von meinen Einkünften leben? Eine Praxisgründung wirft viele Fragen auf und sollte gut durchdacht sein, damit die Selbständigkeit ein Erfolg wird.

Der Praxisaufbau braucht Zeit

Ganz leicht ist es sicherlich nicht, denn der Aufbau einer Coaching-Praxis oder einer Psychologischen Beratungspraxis dauert einige Jahre. Je nach Standort, Leistungsspektrum, Bekanntheitsgrad und Abrechnungsmöglichkeiten, kann das sehr unterschiedlich sein. Bis die Praxis gut frequentiert wird, ist es empfehlenswert, auf bisherige Tätigkeiten aufzubauen und die Coachings nebenberuflich zu beginnen. Damit die Finanzen stimmen, ist für einige auch noch nach mehreren Jahren ein zusätzliches Standbein notwendig. Viele Selbstständige aus Psychologischer Beratung und Coaching, die nicht über die Krankenkassen abrechnen und auf ein Klientel von Selbstzahlern ausgerichtet sind, geben daher häufig auch Seminare, halten Firmenschulungen ab oder gehen zusätzlich ganz anderen beruflichen Tätigkeiten nach.

Selbständiger Freiberufler oder Gewerbetreibender?

Für die selbstständige Tätigkeit als Coach, Psychologischer Berater und Heilpraktiker (Psychotherapie) gilt hier in Deutschland in der Regel der Status als Freiberufler. Die Freiberuflichkeit bringt einige Vorteile mit sich. Um aber ganz sicher zu gehen, sollte vor der Aufnahme der Tätigkeit der Steuerberater befragt werden, denn die Auslegungen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden und die Übergänge zum Gewerbetreibenden in manchen Fällen schnell erreicht. Beim Verkauf von Produkten, der Gründung eines Instituts oder der Vermischung von Tätigkeiten sollte sich jeder ganz genau informieren.

Psychologische Beratung versus Psychotherapie

Ein Coach oder Psychologischer Berater per se gehört nicht zu den Heilberufen und ist daher nicht befugt, Diagnosen zu stellen, zu therapieren oder zu heilen. Dazu bedarf es einer zusätzlichen Heilerlaubnis. In der Regel erteilt das zuständige Gesundheitsamt nach einer erfolgreichen schriftlichen und mündlichen Überprüfung eine solche Heilerlaubnis für “Heilpraktiker” oder “Heilpraktiker für Psychotherapie”, bei denen die Heilerlaubnis auf die Psychotherapie begrenzt ist. Viele Coaches, Psychologische Berater und Co nehmen an zusätzlichen Seminarn teil und unterziehen sich einer solchen Überprüfung, damit sie auch Psychotherapie ausüben dürfen. Die Abgrenzung zur Heilkunde und zur Psychotherapie ist wichtig und sollte auch bei der Außendarstellung entsprechend bedacht werden.

Öffentlichkeitsarbeit und Klarheit des Profils

Wichtige Punkte sind die Auseinandersetzung mit der Marktlage, die Ausarbeitung des Angebots sowie die Schärfung des eigenen Profils. Welche Leistungen wollen Sie anbieten und was qualifiziert Sie dazu? Welche Klienten werden dabei angesprochen? Was soll Ihr Schwerpunkt sein? Je schärfer Ihr Profil, umso klarer wird es für Klienten, sich für Sie zu entscheiden. Auch die Präsenz im Internet ist für eine Beratungspraxis, ein Coachingbüro oder ein Weiterbildungsinstitut wichtiger denn je. Klienten googeln ihr Anliegen, suchen gezielt nach Informationen zu ihrem Problem und sondieren Hilfsmöglichkeiten. Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, bekannter zu werden, sich als Experte im eigenen Fachgebiet zu positionieren, ist daher ebenfalls eine wichtige Herausforderung für den Praxisaufbau.

Supervision zur Praxisgründung

Wenn Sie Psychologischer Berater, Coach oder Heilpraktiker (Psychotherapie) sind und sich im Rahmen von Supervision mit der Praxisgründung beschäftigen möchten, freue ich mich auf Ihren Anruf zur Terminvereinbarung unter 02362/7877990 oder Sie schicken mir alternativ eine E-Mail über das Kontaktformular.

Ihre Dörthe Huth

P.S.: Sind Sie schon im Mailverteiler und haben Zugriff auf den internen Downloadbereich und die kleine Videoserie zu innerer Stärke? Wenn nicht, dann einfach hier klicken und Ihre eMail-Adresse eintragen: In den Newsletter eintragen