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Intros und Extros. Sylvia Löhken beschreibt in ihrem Buch, wie sie voneinander profitieren

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie können die leisen und die lauten Menschen am besten miteinander umgehen, wo sie doch so verschieden sind? Der eine mag es laut und bunt, der andere ruhig und vorsichtig, und dann gibt es noch die dazwischen. Zu welcher Gruppe der Einzelne gehört, ist nicht jedem klar, denn Sozialkompetenz, Führungsstärke oder Herzlichkeit wurde lange mit dem Ideal der Extroversion verbunden. In den letzten Jahren hat sich die Wahrnehmung dieser Eigenschaften allerdings zugunsten der Introvertierten verschoben. Intros wie Extros haben jeweils ihre eigenen Stärken und auch ihre ganz eigenen Hürden.

Sylvia Löhken: Intros und Extros. Wie sie miteinander umgehen und voneinander profitieren. GABAL 2014. ISBN: 9783869365497. 24,90 € mit E-Book inside.

Introvertierte, Extrovertierte und Zentrovertierte

Der Ratgeber von Sylvia Löhken sorgt für Klarheit und Orientierung. Mit ihrem zweiten Buch “Intros und Extros. Wie sie miteinander umgehen und voneinander profitieren” hat sie ein wichtiges gesellschaftliches Thema auf eine sehr praktische Art und Weise bearbeitet. Die acht Kapitel des Buches führen den Leser ausgehend von den Besonderheiten der Persönlichkeit über die Gemeinschaft, in der wir leben bis zu beruflichen Schnittstellen. Die 359 Seiten des Buches sind sehr übersichtlich aufbereitet und enthalten jede Menge Beispiele, Übersichtslisten und Expertenstimmen. Stellen, die besondere Hinweise für Intros, Extros oder Zentros beinhalten, sind durch gesonderte Symbole gekennzeichnet.

Die neurologische Basis von Intros und Extros erklärt die Unterschiede

Als Zentros werden diejenigen bezeichnet, die sich in der Mitte der beiden Pole von Intro- und Extroversion befinden. All diese Persönlichkeiten haben ihre ganz eigenen Stärken und Probleme. Die Autorin macht das anhand einer tabellarischen Gegenüberstellung der biologischen Unterschiede beider Gruppen deutlich. Die Unterschiede reichen von der elektrischen Aktivität über die Länge der Nervenbahnen bis hin zu den Botenstoffen. Der jeweiligen Gegenüberstellung folgt immer ein ein Fazit. Auf diese Weise kann die die Ursache von Verhaltensunterschieden wissenschaftlich fundiert nachvollzogen werden. So lassen sich auch Schwierigkeiten in der Kommunikation oder im Zusammenleben besser verstehen. Immer wieder bietet das Buch die Möglichkeit zur Selbstreflektion durch Übersichtstabellen und Zusammenfassungen.

Gleiches erreichen – auf andere Weise

Diese Überschrift leitet den zweiten großen Teil ab der Mitte des Buches ein, der sich damit beschäftigt, wie Intros und Extros handeln. Im Vordergrund steht dabei, Ziele der eigenen Persönlichkeit entsprechend zu verfolgen. Dabei wird der Sport ebenso zum Thema, wie die Kommunikation oder Führungsqualitäten. “Intros und Extros. Wie sie miteinander umgehen und voneinander profitieren” ist ein lohnenswertes Buch für alle, die das Zusammenleben zwischen Intros und Extros verstehen und erleichtern möchten. Die Autorin Sylvia Löhken berät und begleitet Menschen seit über zehn Jahren als Coach. Diese Erfahrung aus der Praxis ist dem Buch von Anfang bis Ende anzumerken.

Der zusätzliche Pluspunkt: kostenloses E-Book inside

Der GABAL Verlag hat das Buch zusätzlich mit einem Gratis E-Book ausgestattet. Das ist für mich ein großer zusätzlicher Pluspunkt. Wer der Anleitung des Buches folgt, bekommt zusätzlich die personalisierte Version des E-Books per eMail zugesandt. Wunderbar einfach ist es für alle, die sich bereits Erfahrung mit E-Books und deren unterschiedlichen Formaten haben. Alle anderen benötigen dazu ein Programm, mit dem das E-Book in eine lesbare Form für den Computer oder den eReader gebracht werden kann. Kostenlose Programme stehen zum Download zur Verfügung und deren Installation ist auch nicht schwieirg. Entsprechende Links sind in der Mail mit dem Downloadlink des E-Books enthalten. “Intros und Extros” kann auch ausschließlich in digitaler Form erworben werden, das E-Book kostet etwas weniger als das Buch, 20,99 €.

Intros und Extros - Dörthe Huth

Wenn Sie sich selbst ein bisschen besser verstehen möchten, überholte Vorstellungen von sich selbst loslassen möchten oder sich in einem Workshop zum Loslassen mit anderen austauschen möchten freue ich mich auf Ihren Anruf zur Terminvereinbarung. Oder senden Sie mir einfach eine eMail: 02362/7877990.

Ihre Dörthe Huth

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Introvertiert oder extrovertiert, leise oder laut?

Liebe Leserin, lieber Leser,

Kennen Sie Ihre Tendenz, sind Sie eher introvertiert oder extrovertiert? Gehören Sie eher zu den leisen Menschen oder eher zu den lauten? In unserer lauten Welt erhalten meist die Extrovertierten den Vorzug. Doch hat sich die Wissenschaft in den letzten Jahren intensiv um beide Ausprägungen bemüht und auch die Vorzüge der stillen Charaktere herausgearbeitet. Das Wissen über die jeweilige Anlage und die gegenseitige Akzeptanz kann private und berufliche Zusammenleben zwischen Introvertierten und Extrovertierten bereichern.

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Jeder Mensch hat seine Wohlfühllautstärke

Etwa 75 von 100 Personen sind extrovertiert, also eher laute Persönlichkeiten. Nur 25 Prozent sind introvertiert, also eher stille Persönlichkeiten. Die Lauten wirken auf andere meist attraktiver, klüger, beruflich erfolgreicher und beliebter. Dass die Leisen da nicht selten als Außenseiter fühlen, ist nicht überraschend. Doch haben Introvertierte durchaus ihre besonderen Qualitäten; Vorausgesetzt, die Leisen akzeptieren, dass sie leiser sind als viele andere und sich die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, in denen sie ihre Fähigkeiten zum Ausdruck bringen können. Zudem müssen sie gut mit ihren Energien haushalten und sich immer wieder Rückzugsmöglichkeiten zugestehen. Es tut gut, die individuelle Wohlfühllautstärke zu beachten und sich gegen äußere Reize entsprechend abzuschotten. Anders bei den Extrovertierten, denn sie brauchen die Außenreize, um sich wohlzufühlen.

Ob leise oder laut ist genetisch vorprogrammiert

Ob wir eher extrovertiert oder introvertiert sind, ist genetisch vorprogrammiert. Erziehung, Lebensstil und Kultur beeinflussen allerdings unsere Persönlichkeit. Offenbar unterscheiden sich die Gehirne Extrovertierter und Introvertierter, denn das Blut bei den Lauten einen kurzen Weg nehmen, bei den Stillen dagegen lang und verzweigt sein. Außerdem fließt bei ihnen mehr Blut ins Gehirn, was bedeutet, dass sie stärker von innen heraus gereizt werden.  Die Reize von Außen regen die Freisetzung der Botenstoffe Adrenalin und Dopamin an, wonach Extrovertierte „süchtig“ sein können. Zudem wirkt Dopamin bei ihnen später und kürzer als bei stillen Menschen. Bei den Leisen ist ein anderer Botenstoff wirksam, das Acethylcholin. Anders als bei den Extrovertierten gehen den Stillen die Außenreize an die Nerven, weil im Innern schon so viel passiert.

Introvertiert - Doerthe Huth

Akzeptanz zwischen Extrovertierten und Introvertierten macht das Leben leichter

Weil im beruflichen Kontext meist die Extrovertierten herausstechen, brauchen Introvertierte Raum, um ihre Ideen einbringen zu können. Ihnen geht es um die Sache an sich, ohne großes Drumherum. Beide Temperamete könnten also voneinander profitieren. Voraussetzung dafür ist die gegenseitige Akzeptanz. Je mehr wir über die Temperamente erfahren, umso leichter wird das gegenseitige Verständnis und auch das Verständnis jedes Einzelnen für sich selbst. So wie die Autorin des Buches „Still“ es prophezeit hat, sind in den letzten Jahren viele Bücher zum Thema Introversion veröffentlicht worden, die das Zusammenleben lauter und leiser Charaktere im Privat- und Berufsleben erleichtern wollen. So kann ein besseres Verständnis beider Seiten füreinander entstehen.

Wenn Sie sich selbst ein bisschen besser kennen lernen und mit anderen besser klar kommen möchten, buchen Sie doch den Workshop zum Loslassen oder gönnen sich ein Einzelcoaching und nehmen Ihre Tendenz zur Introversion oder Extrosion einmal genauer unter die Lupe. Ich freue mich auf Ihren Anruf oder senden Sie mir einfach eine eMail: 02362/7877990.

Ihre Dörthe Huth

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