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Introvertiert oder extrovertiert, leise oder laut?

Liebe Leserin, lieber Leser,

Kennen Sie Ihre Tendenz, sind Sie eher introvertiert oder extrovertiert? Gehören Sie eher zu den leisen Menschen oder eher zu den lauten? In unserer lauten Welt erhalten meist die Extrovertierten den Vorzug. Doch hat sich die Wissenschaft in den letzten Jahren intensiv um beide Ausprägungen bemüht und auch die Vorzüge der stillen Charaktere herausgearbeitet. Das Wissen über die jeweilige Anlage und die gegenseitige Akzeptanz kann private und berufliche Zusammenleben zwischen Introvertierten und Extrovertierten bereichern.

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Jeder Mensch hat seine Wohlfühllautstärke

Etwa 75 von 100 Personen sind extrovertiert, also eher laute Persönlichkeiten. Nur 25 Prozent sind introvertiert, also eher stille Persönlichkeiten. Die Lauten wirken auf andere meist attraktiver, klüger, beruflich erfolgreicher und beliebter. Dass die Leisen da nicht selten als Außenseiter fühlen, ist nicht überraschend. Doch haben Introvertierte durchaus ihre besonderen Qualitäten; Vorausgesetzt, die Leisen akzeptieren, dass sie leiser sind als viele andere und sich die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, in denen sie ihre Fähigkeiten zum Ausdruck bringen können. Zudem müssen sie gut mit ihren Energien haushalten und sich immer wieder Rückzugsmöglichkeiten zugestehen. Es tut gut, die individuelle Wohlfühllautstärke zu beachten und sich gegen äußere Reize entsprechend abzuschotten. Anders bei den Extrovertierten, denn sie brauchen die Außenreize, um sich wohlzufühlen.

Ob leise oder laut ist genetisch vorprogrammiert

Ob wir eher extrovertiert oder introvertiert sind, ist genetisch vorprogrammiert. Erziehung, Lebensstil und Kultur beeinflussen allerdings unsere Persönlichkeit. Offenbar unterscheiden sich die Gehirne Extrovertierter und Introvertierter, denn das Blut bei den Lauten einen kurzen Weg nehmen, bei den Stillen dagegen lang und verzweigt sein. Außerdem fließt bei ihnen mehr Blut ins Gehirn, was bedeutet, dass sie stärker von innen heraus gereizt werden.  Die Reize von Außen regen die Freisetzung der Botenstoffe Adrenalin und Dopamin an, wonach Extrovertierte „süchtig“ sein können. Zudem wirkt Dopamin bei ihnen später und kürzer als bei stillen Menschen. Bei den Leisen ist ein anderer Botenstoff wirksam, das Acethylcholin. Anders als bei den Extrovertierten gehen den Stillen die Außenreize an die Nerven, weil im Innern schon so viel passiert.

Introvertiert - Doerthe Huth

Akzeptanz zwischen Extrovertierten und Introvertierten macht das Leben leichter

Weil im beruflichen Kontext meist die Extrovertierten herausstechen, brauchen Introvertierte Raum, um ihre Ideen einbringen zu können. Ihnen geht es um die Sache an sich, ohne großes Drumherum. Beide Temperamete könnten also voneinander profitieren. Voraussetzung dafür ist die gegenseitige Akzeptanz. Je mehr wir über die Temperamente erfahren, umso leichter wird das gegenseitige Verständnis und auch das Verständnis jedes Einzelnen für sich selbst. So wie die Autorin des Buches „Still“ es prophezeit hat, sind in den letzten Jahren viele Bücher zum Thema Introversion veröffentlicht worden, die das Zusammenleben lauter und leiser Charaktere im Privat- und Berufsleben erleichtern wollen. So kann ein besseres Verständnis beider Seiten füreinander entstehen.

Wenn Sie sich selbst ein bisschen besser kennen lernen und mit anderen besser klar kommen möchten, buchen Sie doch den Workshop zum Loslassen oder gönnen sich ein Einzelcoaching und nehmen Ihre Tendenz zur Introversion oder Extrosion einmal genauer unter die Lupe. Ich freue mich auf Ihren Anruf oder senden Sie mir einfach eine eMail: 02362/7877990.

Ihre Dörthe Huth

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Kraftorte – Orte der Ruhe, Kraft und Inspiration

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

seit Jahrtausenden üben bestimmte Kraftorte eine ganz besondere Anziehungskraft auf Menschen aus. Die alten Ägypter aber auch die Maya oder die Kelten wussten um die Wirkung besonderer Plätze und Bauten. Im Laufe der Geschichte haben sie ihren Platz als Orte der Versammlung, der Heilung, des Gebets und der Rückverbindung mit der Natur gefunden. Pyramiden, Tempelanlagen oder Kirchen sind nur einige Beispiele dafür. An solchen besonderen Orten kommen Menschen noch heute gerne zur Ruhe, nehmen Energie auf und lassen sich inspirieren. Aber man braucht gar nicht so weit zu reisen, um Kraftorte zu finden, oft findet sich ein Kraftort ganz in der Nähe des eigenen Standortes. Die kleine Kapelle, die Lichtung im Wald oder die uralte Eiche können ebenfalls Orte sein, an denen wir Kraft aufnehmen. Aber auch selbst angelegte Kraftplätze im eigenen Garten wirken harmonisierend auf Körper, Geist und Seele. Einen meiner Kraftorte liegt in Dorsten und ist hier im Video zu sehen.

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Kraftorte in der freien Natur

Quellen, Lichtungen, Felsformationen oder Wasserfälle empfinden viele Menschen als besonders kraftvolle Orte. Aber auch Versammlungsorte aus vorchristlicher Zeit, Kirchen oder andere historische Bauten bringen viele Menschen in eine besondere Stimmung. Kraftorte sind Plätze, die hohe Energie ausstrahlen. Manche Menschen sagen, dass sich dort spirituelle oder geomantische Energien konzentrieren. Die Sonnenpyramiden von Mexiko, die Externsteine oder die großen Kathedralen in Frankreich sind solche Orte. Das hohe energetische Level vieler Kraftorte ist über die Zeit auch heute noch zu spüren. Kraftorte lassen uns die Rückverbindung zu unserer Quelle erspüren, die Verbindung zum Göttlichen und zur Natur aufnehmen. Schamanen, Druiden und Priester nutzten die heiligen Orte beispielsweise für astronomische Berechnungen, zum Gebet oder zur Beobachtung der Sonnenwendzeiten. Achtsam die Verbindung zu einem Kraftort aufzunehmen, bedeutet auch, innerlich zur Ruhe zu kommen und die Kräfte der Erde achtsam für die Erfahrung des eigenen Seins zu nutzen, sich selbst weiter zu entwickeln.

Die Kraftlinien der Erde

Geomanten, Energetiker, Feng Shui Berater oder Kräuterkundige sind sich der Bedeutung von Kraftorten bewusst. Sie achten und ehren die Lebensströme der Erde und versuchen die Bedeutung magischer Orte zu entschlüsseln. Durch sie erleben die alten Kultplätze eine Renaissance und ihre Magie und Mystik darf wieder wirken. Sie haben herausgefunden, dass Kraftorte häufig auf den Kraftlinien der Erde liegen. Diese Kraftlinien leiten Energien weiter, um das System Erde zu versorgen. An den Stellen, an denen sich Energielinien kreuzen, entsteht ein besonders hohes Energielevel. Die Existenz der sogenannten „Ley-Linien“ wurde zum ersten Mal 1921 von dem walisischen Geschäftsmann Alfred Watkins vorgeschlagen und dokumentiert. Sie sollen schon im Altertum als Wanderlinien und Handelswege genutzt worden sein und Ritualplätze darauf errichtet worden sein. Seiner Idee nach gab es steinzeitlichen Vermessungsexperten, die schnurgerade Handelswege angelegt und diese mit Steinen, Erdwerken und Wasserstellen gekennzeichnet hätten.

Die Stärkung des Systems Erde

Aus der chinesischen Medizin kennt man die Vorstellung von Energie-Meridianen. Menschen lassen ihre Meridian-Punkte durch Akupunktur behandeln. Das Ziel ist es dabei, energetische Blockaden zu behandeln und den Energiefluss des Körpers wieder in Bewegung zu bringen. Durch die Auflösung der Blockaden soll die Linderung oder gar Heilung von Erkrankungen angestoßen werden. Ebenso ist es mit den Kraftlinien der Erde. Auch sie sollen durch bestimmte Einwirkungen auf das Energiesystem beeinflusst werden können. Ein Bewusstsein für die Bedürfnisse der Erde und ihrer Bewohner gehört beispielsweise zur einer solchen positiven Beeinflussungsmöglichkeit, ebenso das Gebet oder die Meditation. Der Missbrauch der Erde und ihrer Energie kann allerdings auch zur Schwächung des Systems führen.

Kraftorte im eigenen Haus und Garten anlegen

Einen Teil der spirituellen und geomantischen Wirkung von Kraftorten kann sich direkt nach Hause holen, indem man sich selbst einen persönlichen Kraftort anlegt. Im Garten oder im Haus einen individuellen Kraftort zu gestalten ist nicht schwierig. Die Steinspirale im Garten kann genauso zu einem Ruhepol und Inspirationsort werden, wie der Wasserlauf oder die Heilpflanzenecke. Haus und Garten sind ganz unmittelbar mit uns selbst verbunden. Der direkter Lebensraum eine Menschen ist auch immer ein Spiegelbild der eigenen Seele. Die Gestaltung zeigt einerseits Aspekte von uns selbst, anderseits wirken sich Veränderungen, die wir selbst an diesem Lebensraum vornehmen, sich auch wieder unmittelbar auf uns selbst aus. Gezielte Steinsetzungen, Pflanzungen oder Wasserläufe wirken sich auch harmonsierend auf den Garten und seine Bewohner aus. Die energetische Gestaltung eines individuellen Kraftortes kann spirituelle Prozesse in Gang setzen, inspirieren oder einfach nur die Seele streicheln.

Verraten Sie mir Ihren Kraftort? Wo können Sie die Seele baumeln lassen, kreative Energien entwickeln, Motivation mitnehmen oder eine spirituelle Verbindung spüren?

Ihre Dörthe Huth

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