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Dem Glück auf der Spur – die Positive Psychologie und ihr Blickwinkel

Liebe Leserin, lieber Leser,

über lange Zeit hat sich die Psychologie  vorrangig mit seelischen Störungen beschäftigt. Jahrzehntelang kreiste die psychologische Forschung um Ängste, Depressionen oder andere seelischen Erkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten. Die Positive Psychologie hat einfach die Blickrichtung gewechselt: weg vom defizitorientierten Denken über psychische Störungen hin zum positiven Erleben. Seit den 90er Jahren widmet sich die Positive Psychologie der Erforschung dessen, was das Leben lebenswert macht: Lebensfreude und Wohlbefinden. Die Vertreter der Positiven Psychologie haben es sich zur Aufgabe gemacht, zu erforschen, wie wir positives Erleben in unser Leben ziehen können und aktiv für Wohlbefinden sorgen können.

Glück ist die subjektive Wertschätzung des Lebens

Der niederländische Psychologie-Professor Ruut Veenhofen von der Universität Rotterdam definiert Glück als „subjektive Wertschätzung des Lebens“. Er hat in einem internationalen Vergleich die Lebenszufriedenheit in 148 Ländern einander gegenübergestellt. Danach ist Costa Rica mit einem Glückswert von 8,5 von insgesamt 10 Bewertungspunkten ganz weit vorne im Glückserleben. Knapp dahinter folgt Dänemark mit einem Glückswert von 8,3 auf der Skala sowie Kanada und die Schweiz mit je 8,0. Deutschland liegt mit 7,1 Glückspunkten noch im oberen Fünftel. Die Menschen in Togo und Tansania sind am wenigsten glücklich mit einem Glückswert von 2,6.

Glücksempfinden ist in uns angelegt

Glück zu empfinden, müssen wir nicht erst lernen, es steht unserem menschlichen Erlebensspektrum grundsätzlich zur Verfügung. Natürlich bringen wir mit unserem Erbgut eine gewisse Anlage mit, die Welt zu betrachten. Die Sozialpsychologin Prof. Sonja Lyubomirsky von der University of California meint, dass 50 Prozent unseres Glückspotenzials angeboren sind. Zehn Prozent machen die Lebensumstände aus, aber etwa 40 Prozent unseres Glückpotentials können wir danach selbst beeinflussen. Schließlich haben wir einen Willen und die Fähigkeit, neue Erfahrungen in unser Erleben zu integrieren. All das, was wir wahrnehmen, denken und fühlen, verändert uns. Je intensiver und je öfter wir uns mit etwas befassen, umso mehr neue Verbindungen finden sich in unserem Gehirn. Je mehr wir den Blick auf die positiven Dinge des Lebens richten, umso stärker wird die Verankerung neuer Glücks-Erfahrungen.

Die Persönlichkeit glücklicher Menschen

Nach den Forschungsergebnissen der Positiven Psychologie sind glückliche Menschen generell leistungsfähiger, origineller und kreativer. Sie wirken auf andere charismatischer, anziehender und interessanter als die weniger glücklichen Zeitgenossen. Menschen mit geringeren Ansprüchen an das Leben sind empfänglicher für Glückserleben. Bei ihnen müssen nicht erst herausragende Glücksgefühle entstehen, sie können auch die kleinen Wohlfühlmomente genießen. Glücklicher ist zudem, wer seinen Selbstwert nicht von anderen abhängig macht und damit nicht auf dauernde Bestätigung von außen angewiesen ist. Wer sich seiner Wertvorstellungen bewusst ist und realistische, erreichbare Ziele setzt, kann ebenfalls leichter zu Wohlbefinden gelangen. Eine positive Erwartungshaltung begünstigt nach Seligman Lebensfreude und Glückserleben. Wir alle können üben, uns mehr und mehr in diese Glücksrichtung zu entwickeln.

Das Leben mit Optimismus meistern

Als Urvater der Positiven Psychologie gilt Martin Seligman. Nachdem er sich eine Zeit lang der erlernten Hilflosigkeit gewidmet hatte, wechselte er die Perspektive und beschäftigte sich fortan vorrangig mit den Fähigkeiten von Menschen. Nach Seligmans Auffassung kann jeder Mensch eine optimistischere Grundeinstellung erlernen und so einfach glücklicher werden. Das Glückslevel kann man danach aktiv steigern, durch Achtsamkeit und Kreativität, durch Neugierde für Neues und Vertrauen in sich selbst. Seligman konnte an einer kleinen Gruppe sogar nachweisen, dass die Konzentration auf die positiven Aspekte eine positive Wirkung auf depressive Patienten hat. Beispielsweise ließ er seine Patienten jeden Abend die drei schönsten Erlebnisse des Tages aufschreiben. So werden gute Gefühle erzeugt.

Glück und Optimismus als Heilmittel

Die Ergebnisse der Positiven Psychologie halten momentan verstärkt Einzug in die Behandlung seelischer Störungen. Zudem etabliert sich eine therapeutische Richtung, die aus der Positiven Psychologie hervorgegangen ist und sich Positive Therapie nennt. Als Grundlage dient dabei das humanistische Weltbild, geschaut wird auf die Ressourcen des Einzelnen. Anstatt schwierige Situationen immer wieder durchzukauen, werden Patienten dazu angeleitet, ihr inneres Wohlgefühl durch gezielte Übungen selbst zu erzeugen. Lernerfahrungen können nämlich umgedeutet und der Blick des Patienten auf positive Erfahrungen umgelenkt werden. Selbst bei Depressionen und anderen seelischem Leid besteht die Hoffnung, sich durch neue Denkstrukturen neue Handlungsmöglichkeiten zu schaffen, die zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden führen. All diese praktisch anwendbaren Erkenntnisse macht die Positive Psychologie so erfolgreich.

Der aus dem Iran stammende Wiesbadener Psychiater Nossrat Peseschkian fasste all diese Gedanken in einer neuen Methode zusammen und entwickelte daraus die Positive Psychotherapie.

“Das Leben ist zu kurz um ein langes Gesicht zu machen.”

Nossrat Peseschkian

Dieses Denken der Positiven Psychologie und der Positiven Psychotherapie kann auch im Coaching trainiert werden.  Falls Sie einmal Lust haben, ihre Gedanken mehr auf die Glückmomente des Lebens zu lenken und sich aktiv auf Wohlbefinden zu trainieren, würde ich mich freuen, Sie in meiner Praxis in Dorsten begrüßen zu dürfen. Rufen Sie mich einfach an unter 02362/7877990 oder schicken mir eine E-Mail über das Kontaktformular.

Ihre Dörthe Huth

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Mentaltraining – für mehr Motivation und Leistungsfähigkeit

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit und sind dennoch nicht immer miteinander im Einklang. In bestimmten Lebensphasen kommt schon einmal etwas durcheinander. Die Trennung vom Partner, der Verlust der Arbeitsstelle, eine Erkrankung oder ähnlich schwierige Ereignisse bringen ungewollte Lebensveränderungen mit sich. Man muss sich motivieren, die neue Situation anzunehmen. Auch die Arbeit oder der Leistungssport erfordern ständige neue Motivationsschübe zum Leistungserhalt und zur Leistungssteigerung. In all diesen Fällen stellt sich die Frage, wie man die innersten Reserven aktivieren kann, um sich mental positiv auf ein neues Ziel einzustellen und der Situation das Beste abzugewinnen.

Mentaltraining als Lösungsweg

Eine wirksame Technik dazu ist das Mentaltraining, das aus dem Sport und der Geschäftswelt gar nicht mehr wegzudenken ist. Hinter den Begriffen “Mentaltraining”, “Mentales Training” oder auch “Mental-Coaching” verbergen sich eine ganze Menge unterschiedlicher Methoden und Vorgehensweisen. “Mentales Training” bezeichnete ursprünglich eine Methode aus der Sportpsychologie zur Leistungssteigerung. Doch gibt es keine klare Abgrenzung der Begrifflichkeiten. Je nach Anbieter wird das Mentaltraining in unterschiedlicher Bedeutung angewandt. Positives Denken, Imaginationen, Hypnose, Trancetechniken, oder Techniken aus dem Neuro-Linguistischen Programmieren zählen dazu.

Mentaltraining zur Verwirklichung von Vorstellungen

Über Vorstellungen die Realität zu beeinflussen ist eine uralte Technik, die schon im Schamanismus angewendet wurde. Die Kraft der Vorstellungen wurde in der Esoterik und in der Psychologie auf unterschiedliche Weise neu entdeckt und so fließen all diese verschiedenen Ansätze in das heutige Mentaltraining ein. Mit Hilfe mentaler Techniken kann man sein ganzes inneres Potential auf die Verwirklichung einer Sache hin ausrichten. Schließlich fließt die Energie eines Menschen genau an die Stelle, auf die er seine Aufmerksamkeit richtet. Das Mentaltraining ist ein Weg, sich selbst zu motivieren, die inneren Ressourcen zu aktivieren, sich für verschiedene Möglichkeiten zu wappnen und Körper, Geist und Seele auf ein Ziel hin zu fokussieren.

Beispiele, in denen ein Mental-Coaching sinnvoll sein kann

Ein Mental-Coaching kann nicht nur zur Steigerung sportlicher oder beruflicher Leistungen sinnvoll sein sondern lässt sich auch in vielen anderen Bereichen anwenden. Bei einer Erkrankung können positive Vorstellungen beispielsweise helfen, das Immunsystem zu stärken oder Schmerzen für eine Weile auszuschalten. Bei Enttäuschungen oder in Kränkungssituationen richten viele Menschen ihre Aufmerksamkeit auf Wut, Traurigkeit, Selbstabwertung oder der Angst vor der Zukunft. Hier gilt es, die dunklen Gefühle anzunehmen und dennoch die wohltuenden Ereignisse des Lebens nach einer Zeit wieder ins Leben hinein zu lassen. Gespräche und Vorstellungsübungen können diesen Prozess erleichtern.

Verbesserung durch mentale Lenkmanöver

So finden Methoden aus dem Mentaltraining sowohl in der Psychotherapie Anwendung als auch im Coaching oder bei Motivationstrainings. Ebenso können die Methoden des Mentaltrainings zur Verbesserung der Partnerschaft eingesetzt werden. Erscheint die Beziehung eher trostlos und grau, braucht die Aufmerksamkeit der Partner ein aktives Lenkmanöver hin zu Wertschätzung, Verbundenheit und Geborgenheit. Aktive Vorstellungshilfen können auch die gemeinsame Realität positiv beeinflussen.

Jeder Mensch trägt alle Fähigkeiten, die er für sein Leben braucht schon in sich. In diesem Sinne wird in vielen Mental-Coachings dazu angeleitet, die individuellen Fähigkeiten zu erwecken und die positiven Energien genau an die Stelle fließen zu lassen, an der sie gebraucht werden.

Sich durch innere Kräfte selbst aktivieren

In Beratungs- und Coaching-Sitzungen geht es meist darum, in den unterschiedlichsten Zusammenhängen wieder wohltuende Gefühle wahrnehmen zu können, sich die positive Seite der Gefühlspalette zurückzuerobern, wieder aktiv Gemeinsamkeit, Anerkennung, Selbstwert und Lebensfreude zu empfinden. Methoden aus dem Mentaltraining helfen dabei, die psychosozialen Fähigkeiten eines Menschen zu aktivieren, sein Selbstbewusstsein zu stärken, die konzentrativen Fähigkeiten zu fokussieren oder seine Leistungen gezielt zu steigern. Ein Mentaltraining hilft dabei, zu einem unkonventionellen Lösungs- und Umdenkprozess zu finden, der zu mehr Ganzheit von Körper, Geist und Seele verhilft.

Wenn Sie mentale Techniken ausprobieren wollen, um Isich auf eine Aufgabe vorzubereiten, um Ihre Leistungen zu verbessern oder Ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren, freue ich mich auf Ihre Anmeldung zu einem Coaching in meiner Praxis in Dorsten. Rufen Sie mich einfach an unter 02362/7877990 oder schicken mir eine E-Mail über das Kontaktformular.

Ihre Dörthe Huth

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