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Lebensfreude wiederfinden – Das Haus der vielen Türen

Liebe Leserin, lieber Leser,

die meisten von uns wünschen sich ihre Lebensfreude spüren und genießen zu können. Lebensfreude kommt dann auf, wenn wir ein Ereignis als angenehm und wünschenswert erachten, wenn wir die eigene Kraft spüren und voller Tatendrang sind. Erst mit dem Gefühl, dass es einem einigermaßen gut geht, können wir die schönen Momente des Lebens voll und ganz auskosten, die Gesellschaft anderer genießen und uns an der Natur erfreuen. Durch Krankheit, den Tod eines lieben Menschen oder andere Schicksalsschläge kann einem die Lebensfreude schon mal abhanden kommen. Wie kann man sie wiederfinden? Renate Führlinger beschreibt das so schön in ihrem Text “Das Haus der vielen Türen“, den ich Ihnen nun gerne in diesem Video vorstellen möchte. Dieser Text ist auch in meinem Buch Selbstheilung zu finden. Viel Freude daran!

Wenn Sie sich eine Genesungsunterstützung wünschen, eine Trauerbegleitung oder Ihre Zukunft gezielt positiv beeinflussen möchten,  freue ich mich auf Ihre Anmeldung zu einem Coaching unter: 02362 7877990 oder eine eMail über das Kontaktformular.

Ihre Dörthe Huth

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Hinweise zum Weiterlesen:

Gesundheitscoaching

 Psychotherapie – Übergangstherapie

Selbstheilung – Das Buch mit CD zur Genesungsunterstützung

Selbstfürsorge – Tu dir gut

Loslassen und neu beginnen

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Bessere Selbstfürsorge – Tu dir gut!

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Kraft schöpfen, neue Energie sammeln und wieder durchstarten, sind wichtige Themen in Zeiten hoher Stressbelastung und Burnout. Unsere Gesellschaft verlangt nach immer mehr Leistung, ständiger Erreichbarkeit und Dauererfolgen. Aber wer sich selbst aufopfert, die eigenen Kräfte immer wieder überschreitet oder wichtige Bedürfnisse verleugnet, wird auf Dauer krank. Umso wichtiger ist es, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, innere Stärke zu aktivieren und gut für sich zu sorgen, damit wir trotz Alltagsstress, familiärer und beruflicher Dauerbelastung nicht über die eigenen Kräfte hinausgehen. Nur wer für sich selbst gut sorgen kann, ist auch in der Lage, gut für andere zu sorgen. Warum das so ist, lesen Sie hier. Gern schaue ich in einem persönlichen Coaching mit Ihnen, wie Sie Ihre Kraftquellen aktivieren können und mehr Motivation und Lebensfreude in den privaten und beruflichen Alltag bringen können.

Achtsam sein und Grenzen akzeptieren

Es gibt viele Situationen im Leben, die Stress verursachen und uns unter Druck setzen. Beispielsweise, wenn wir gefordert sind, Dinge zu tun, die wir mit uns selbst nicht so recht vereinbaren können. Bei unterschiedlichen Meinungen oder Bedürfnissen zwischen Eltern und Kindern, zwischen den Ehepartnern oder Chef und Angestelltem. Eine Zeit lang können solche Differenzen ausgehalten werden, „Augen zu und durch“ heißt es dann oder „Lächeln und Zähne zusammenbeißen“ oder bei einer Aufgabe die berühmte „die Faust in der Tasche“ machen. Hält diese Situation aber zu lange an, sollten wir für uns sorgen, indem wir beginnen, die Belastung zu verringern. Dazu muss ein Mensch seine Grenzen kennen, achtsam für sich selbst sein und die Fähigkeit aktivieren, „Nein“ zu sagen. Die Grenze im richtigen Moment zu setzen, ist aber oft gar nicht so leicht. Häufig fällt uns erst im Nachhinein auf, dass Ruhe, Rückzug oder Delegation schon viel früher notwendig gewesen wäre. Das Nein an der richtigen Stelle ist eine Sache der Gewohnheit und kann geübt werden. Aber dazu muss man erst einmal wahrnehmen, welche Bedürfnisse gerade wichtig sind und im Bedarfsfall für sich selbst einstehen können. Falls das bisher noch nicht ganz so schaffen, wie Sie es brauchen, helfen Ihnen die folgenden Anregungen hoffentlich weiter.

Eine wertschätzende Haltung

Selbstfürsorge ist anhand einer inneren Haltung erkennbar, die zeigt, dass ein Mensch achtsam und wertschätzend mit sich selbst umgeht, seine Gefühle und Bedürfnisse anerkennt, mit seinen Kräften haushaltet und sich bei Bedarf auch Unterstützung holt, um innerlich im Gleichgewicht zu bleiben. Geprägt wurde der Begriff durch den französischen Geisteswissenschaftlers Michel Foucault († 1984), der die Eigenverantwortung des Einzelnen betonte.
Gerade in sozialen Berufen ist Selbstfürsorge ein wichtiger Faktor. Anderen wirklich zu helfen setzt voraus, für sich selbst gut sorgen zu können. Die folgenden Bereiche sind besonders wichtig dabei:

  • Selbstbestimmung – individuell Wichtiges tun können
  • Selbstachtsamkeit – eigene Bedürfnisse wahrnehmen und äußern
  • Selbstwertgefühl – eigenen Fähigkeiten anerkennen und schätzen
  • Selbstakzeptanz – Stärken ebenso akzeptieren wie Schwächen und Grenzen
  • Entspannung und Genuss – für das eigene Wohlbefinden sorgen
Bessere Selbstfürsorge - Coaching mit Dörthe Huth
Bessere Selbstfürsorge – Coaching mit Dörthe Huth

Sorgen Sie gut für sich?

Wie sieht es denn nun bei Ihnen aus, sorgen Sie in all diesen Bereichen gut für sich? Oder schieben Sie Ihre Bedürfnisse immer wieder auf?
Nehmen Sie sich zwischendurch Zeit für sich selbst und denken einmal in Ruhe darüber nach, ob Sie ausreichend Schlaf bekommen, regelmäßig und gesund essen und trinken, zwischendurch ausreichend Erholung bekommen, Zeit in der Natur verbringen können oder mit Freunden? Überlegen Sie, was Ihnen in Ihrem Leben schon einmal Kraft gegeben hat und Sie lebendig und ausgelassen gemacht hat und holen Sie davon wieder mehr in Ihr Leben. Halten Sie auch nach neuen Lebensimpulsen Ausschau, sorgen Sie für Abwechslung, Zeitvertreib, der Freude macht und suchen Sie nach Menschen, mit denen Sie glücklich sein können.  Auch ein Coaching kann hilfreich sein, die Selbstfürsorge einmal ausgiebig zu reflektieren und Kraftquellen zu erschließen oder bei hartnäckigen Problemen auch eine Psychotherapie. Selbstfürsorge ist kein Programm, dass man abarbeiten kann, es ist ein achtsamer Umgang mit sich selbst.

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, schicken Sie mir doch eine eMail oder rufen mich einfach an. Ich freue mich auf Sie! Ihre Dörthe Huth Tel.: +49 (0) 2362 – 7877990.

Achten Sie gut auf sich, Ihre Dörthe Huth

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Depressionen – innerlich gleichgültig und leer

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

heute möchte ich Ihnen ein Thema vorstellen, das erstaunlich viele Menschen betrifft: Depressionen. Eine weltweite Studie der WHO besagt, dass in den Industrieländern die Depressionen an erster Stelle aller Erkrankungen rangieren, mit erheblichem Abstand zu allen anderen körperlichen und seelischen Erkrankungen. Etwa fünf Prozent aller Deutschen leiden danach unter einer Depression. Nach Meinung vieler Experten wird die Anzahl der Neuerkrankungen in den nächsten Jahren weiter zunehmen.

Symptome einer Depression

Eine Depression ist nicht nur eine vorübergehende Traurigkeit, sondern betrifft den ganzen Menschen in seinem Erleben und Verhalten. Während einer Depression fühlen sich viele Betroffene “gefühllos” und “innerlich leer”, das Gefühlsspektrum ist eingeengt, sie spüren weder echte Freude noch echte Traurigkeit. Die Gedanken kreisen ständig um negative Ereignisse oder negative Zukunftsszenarien und kommen aus ihrer pessimistischen Denkweise nicht alleine heraus. Häufig glauben sie nicht daran, dass ihnen jemand helfen könnte und sehen die Depression als eine Art Versagen an. Quälende Selbstzweifel und Selbstvorwürfe gehören ebenfalls zum Bild der Depression.

Anzeichen für einen depressiven Verlauf im Überblick:

  • dauerndes Grübeln und Antriebslosigkeit
  • Hoffnungslosigkeit und Minderwertigkeitsgefühle
  •  Konzentrationsstörungen und innere Unruhe
  • Schlafstörungen und Gereiztheit
  • eine pessimistische Grundhaltung und die Unfähigkeit, sich zu freuen
  • Rückzug von der Welt

Die Entstehung einer Depression

Bei der Entstehung einer Depression spielen viele Faktoren eine Rolle, sie gilt als sogenanntes “multifaktorielles Geschehen”. Neben einer genetischen Veranlagung, sozialen Bedingungen und Umweltereignissen, kann auch eine körperliche Erkrankung eine Depressionen begünstigen,  wie beispielsweise die hormonelle Umstellung im Klimakterium oder ein lebensveränderndes Ereignis, wie der Tod des Partners oder ein Trauma. Häufig haben depressive Menschen zudem bestimmte Persönlichkeitsmerkmale ausgebildet, wie den Hang zum Perfektionismus, eine hohe Leistungsorientierung sowie ein geringes Selbstwertgefühl. Besonders anfällig sind Menschen, die bereits unter anderen Symptomen leiden, wie Zwänge, Ängste, Schlafstörungen oder chronische Schmerzen.

Depressionen kommen besonders häufig in den Industrienationen vor

Die Art unseres gesellschaftlichen Lebens begünstigt ebenfalls den Ausbruch von Depressionen. Arbeitnehmer sind einem hohen Druck ausgesetzt, werden durch ständige Jobwechsel entwurzelt oder gehen wegen der drohende Arbeitslosigkeit über ihre Grenzen, bis hin zu einem Burnout. Aber auch die Tendenz der zunehmenden Isolierung des Einzelnen begünstigt eine depressive Entwicklung, wie der Zerfall der familiären Strukturen, die hohe Scheidungsrate, Kinder die mit nur einem Elternteil aufwachsen oder die Vereinsamung des Einzelnen. Diese Entwicklungen lassen keine keine verlässliche Zukunftsgestaltung mehr zu und macht es vielen Menschen schwierig, an eine positive Entwicklung ihrer Zukunft zu glauben.

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Suizid – Selbstmordgedanken sind nicht selten

Jedes Jahr nehem sich in Deutschland etwa 9000 Menschen das Leben und die Rate der Selbstmordversuche liegt um ein Vielfaches höher. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Gefühle von totaler Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit oder die totale Selbstaufgabe können dazu führen. Von den schwer depressiv Erkrankten begehen etwa 10 bis 15 Prozent Selbstmord. Obwohl die Selbstmordrate in den letzten Jahrzehnten tendenziell sinkt, nimmt der Anteil der Suizide bei Älteren zu. Laut der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) sind es bei den über 65 Jährigen noch mehr, etwa 30 Prozent. Dabei ist der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung jedoch viel geringer ist.

Möglichkeiten der Behandlung von Depressionen

Eine psychotherapeutische Behandlung kann Unterstützung bieten, mit den Ängsten umzugehen, einen positiveren Blick auf das Leben zu entwickeln und den Sinn des Lebens wiederzufinden. Die Therapie der Depression zielt darauf ab, wieder Lebensfreude zu spüren und neuen Sinn zu finden. In der Regel ist der Hausarz die erste Anlaufstelle, der Betroffene in der Regel an einen Facharzt für Neurologie oder Psychiatrie weiterleitet. Vor der therapeutischen Behandlung einer Depression steht eine gezielte medizinische Diagnostik. Menschen haben ein breit angelegtes Gefühlsspektrum, das es ihnen erlaubt, das Leben in allen Facetten wahrzunehmen. Ausgelassene Freude über ein schönes Ereignis gehören ebenso dazu wie hochkochende Wut bei ungerechter Behandlung oder die Traurigkeit über einen Verlust. Unsere Befindlichkeit ist Schwankungen unterworfen und offensichtlich haben äußere Einflüsse auch einen Einfluss auf das innere Erleben. Die Abgrenzung von der Befindlichkeitsstörung zur Depression ist eine komplexe Angelegenheit. Ärztlich verodnet werden häufig Antidepressiva, aber auch pflanzliche Kombinationspräparate haben sich als wirksam erwiesen und sind häufig eine nebenwirkungsärmere Alternative.

Ich hoffe, Sie konnten sich damit einen Eindruck davon verschaffen, wie es einem Menschen in einer depressiven Phase geht.

Wenn Sie sich selbst Unterstützung bei einer leichten depressiven Phase wünschen oder einen Menschen besser verstehen wollen, der an einer Depression leidet, unterstütze ich Sie gerne durch eine Psychologische Beratung oder ein wingwave-Coaching. Rufen Sie einfach an oder senden Sie mir eine eMail: 02362/7877990.

Ihre Dörthe Huth

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Zum Weiterlesen:

Psychotherapie